Webb: Fernandes kam davon, weil der VAR nicht eingreifen durfte
Howard Webb hat erklärt, warum Bruno Fernandes für sein Foul an Phil Foden im Manchester-Derby nicht bestraft wurde, während Phil Foden vom Platz gestellt wurde. Der entscheidende Punkt: Der VAR durfte nicht eingreifen, weil der Vorfall außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs lag.
- Vorfall: Bruno Fernandes' Foul an Phil Foden im Spiel Man Utd gegen Man City
- Ergebnis: Fernandes kam ohne Strafe davon; Foden sah Rot
- Erklärung: Howard Webb erläuterte, warum der VAR nicht eingriff
- Sendung: Match Officials Mic'd Up
- Datum: Dienstag, 15. September 2026
Was gesagt wurde
"Der VAR konnte nicht eingreifen, weil es kein Platzverweis war."
Webbs Erklärung dreht sich um den Unterschied zwischen Vergehen, die der VAR überprüfen kann, und solchen, die er nicht überprüfen darf. Das Foul von Fernandes an Foden erreichte nicht die Schwelle für eine Rote Karte, daher hatte der VAR keine Grundlage, eine Überprüfung zu empfehlen. So blieb die Entscheidung auf dem Platz bestehen, und Fernandes musste keine weiteren Konsequenzen fürchten.
Die Klarstellung ist Teil von Webbs fortlaufenden Bemühungen, Schiedsrichterentscheidungen verständlicher zu machen. Mit seinem Auftritt bei Match Officials Mic'd Up sorgt er für Transparenz darüber, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden und wie die VAR-Protokolle in der Praxis angewendet werden.
Warum Fernandes nicht bestraft wurde
Der entscheidende Faktor war die Art des Fouls. Nach den Spielregeln darf der VAR nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern in Bezug auf Tore, Elfmeter, direkte Rote Karten und Verwechslungen eingreifen. Da Fernandes' Foul an Phil Foden nicht als Platzverweis eingestuft wurde, fiel es nicht in die Zuständigkeit des VAR.
Das bedeutete, dass der VAR selbst dann nicht hätte eingreifen können, wenn der Schiedsrichter auf dem Feld den Vorfall falsch beurteilt hätte. Das System ist darauf ausgelegt, Spiele nicht wegen geringerer Vergehen neu zu leiten, und dieser Fall veranschaulicht diese Einschränkung. Webbs Erklärung unterstreicht, dass der VAR keine Allheilmittel für jeden strittigen Moment ist.
Das Ergebnis verdeutlicht auch den Druck auf Schiedsrichter, in Sekundenbruchteilen zu entscheiden. In einem hitzigen Derby war die Entscheidung des Schiedsrichters endgültig, und Fernandes machte ohne Sanktion weiter. Foden hingegen wurde vom Platz gestellt, sodass Manchester City in Unterzahl spielte.
Diskussionspunkte
- Sollte der VAR bei jedem Foul eingreifen dürfen, das eine Rote Karte sein könnte, auch wenn der Schiedsrichter bereits Gelb gezeigt hat?
- Beweist dieser Vorfall, dass der VAR in hitzigen Derbys immer noch Raum für Inkonsistenzen lässt?
- Wäre das Spiel anders ausgegangen, wenn Fernandes vom Platz gestellt worden wäre?
- Reichen Howard Webbs öffentliche Erklärungen aus, um das Vertrauen in Schiedsrichterentscheidungen wiederherzustellen?
Wie es weitergeht
Howard Webbs Erklärung sorgt für Abschluss bei diesem konkreten Vorfall, doch die Debatte über die Grenzen des VAR wird weitergehen. Manchester United und Manchester City werden später in der Saison erneut aufeinandertreffen, und alle Augen werden darauf gerichtet sein, wie die Schiedsrichter ähnliche hitzige Momente handhaben.
Häufig gestellte Fragen
Warum wurde Bruno Fernandes für sein Foul an Phil Foden nicht bestraft?
Laut Howard Webb konnte der VAR nicht eingreifen, weil das Foul kein Platzverweis war, sodass Fernandes ohne Strafe davonkam.
Was sagte Howard Webb zu dem Vorfall?
Webb erklärte, dass der VAR nicht eingreifen konnte, weil es kein Platzverweis war, und machte damit klar, warum Fernandes nicht bestraft wurde.
Wurde Phil Foden im Manchester-Derby vom Platz gestellt?
Ja, Phil Foden sah im Spiel zwischen Manchester United und Manchester City die Rote Karte.
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