Kjell Scherpen ist mit 2,06 m der größte Spieler der Premier League 2026/27

Ipswich Town-Torwart Kjell Scherpen misst 2,06 Meter (6ft 9in) und ist damit der größte Spieler der Premier League in der Saison 2026/27. Er führt eine Gruppe an, zu der auch Arsenal-Keeper Illan Meslier und Newcastles Dan Burn gehören – beide 2,01 m (6ft 7in) – dazu mehrere Spieler mit 1,98 m (6ft 6in).

  • Größter Spieler: Kjell Scherpen (Ipswich Town) – 2,06 m (6ft 9in)
  • Geteilter zweiter Platz: Illan Meslier (Arsenal) und Dan Burn (Newcastle United) – 2,01 m (6ft 7in)
  • Die 1,98-m-Gruppe: James Trafford, Kristoffer Ajer, Jair Cunha, Lukáš Hornícek und Nick Woltemade
  • Positionen: Die Liste wird von Torhütern und Verteidigern dominiert, nur ein Angreifer ist dabei
  • Datenquelle: Basierend auf Kaderinformationen der Saison 2026/27 vom 15. September 2026

Die komplette Liste der größten Premier-League-Spieler 2026/27

Kjell Scherpen, Ipswich Town: 2,06 m (6ft 9in)

Mit 2,06 Metern ist Ipswich-Torwart Kjell Scherpen der größte Spieler der Premier League in dieser Saison. Sein Wechsel an die Portman Road reiht ihn in die Riege der größten Spieler der Ligageschichte ein. Seine Körpergröße verschafft ihm eine enorme natürliche Reichweite und macht ihn zu einer imposanten Erscheinung bei der Abwehr von Flanken, Ecken und hohen Bällen in den Strafraum. Modernes Torwartspiel verlangt jedoch weit mehr als Größe. Scherpen muss diesen physischen Vorteil mit präziser Beinarbeit, schnellen Entscheidungen und der Fähigkeit, am Spielaufbau von Ipswich teilzunehmen, kombinieren. Seine Leistungen werden entscheiden, ob er nur als Premier-League-Riese in Erinnerung bleibt oder als einer der effektivsten Torhüter der Liga.

Illan Meslier, Arsenal: 2,01 m (6ft 7in)

Illan Meslier bleibt mit 2,01 Metern einer der größten Torhüter im englischen Fußball. Der Franzose hat trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits reichlich Premier-League-Erfahrung gesammelt. Seine lange Statur bietet hervorragende Abdeckung im Tor und ermöglicht ihm, Schüsse zu erreichen, die für einen kleineren Keeper unerreichbar wären. Größe kann es einem Torwart mitunter erschweren, schnell nach unten zu kommen, doch Mesliers Athletik war schon immer ein wichtiger Teil seines Spiels. Seine Präsenz im Arsenal-Kader 2026/27 gibt dem Klub einen Torhüter mit einem ganz anderen physischen Profil als seine übrigen Optionen.

Dan Burn, Newcastle United: 2,01 m (6ft 7in)

Dan Burn steht mit 2,01 Metern auf einer Stufe mit Meslier und ist damit einer der größten Feldspieler der Premier-League-Geschichte. Was Burn auszeichnet, ist seine Fähigkeit, sowohl zentral als auch auf der linken Defensivseite zu agieren. Spieler seiner Größe werden oft in erster Linie als klassische Innenverteidiger gesehen, doch Burn hat gezeigt, dass außergewöhnliche Größe einen Verteidiger nicht daran hindert, breitere taktische Aufgaben zu erfüllen. Seine Größe ist vor allem bei Standardsituationen wertvoll. Defensiv liefert er einen kraftvollen ersten Kontakt gegen Ecken und Freistöße. Auf der anderen Seite bietet er Newcastle ein offensichtliches Ziel, wenn der Ball in den gegnerischen Strafraum geschlagen wird.

Die 1,98-m-Gruppe

Direkt unter dem Führungstrio folgt eine stattliche Gruppe von Spielern, die mit etwa 1,98 Metern bzw. 6ft 6in gelistet sind. Diese Gruppe umfasst Torhüter, Innenverteidiger und Angreifer – ein Beleg dafür, dass extreme Größe längst nicht mehr auf eine Spezialposition beschränkt ist.

James Trafford, Leeds United

James Trafford ist mit etwa 1,98 Metern einer der größten Torhüter der Liga. Seine Statur gibt Leeds eine starke Präsenz in der Luft innerhalb des Strafraums, doch seine Attraktivität resultiert auch aus seiner Spieleröffnung und seiner Ballfertigkeit. Diese Kombination spiegelt die veränderten Erwartungen an Elite-Torhüter wider. Flanken beherrschen zu können ist wertvoll, doch Angriffe einleiten zu können ist heute ebenso wichtig.

Kristoffer Ajer, Brentford

Kristoffer Ajer bringt beträchtliche Größe in Brentfords Defensive. Mit rund 1,98 Metern ist der Norweger in Lufduellen naturgemäß effektiv. Zugleich ist er beweglicher und technisch versierter, als es das Klischee eines außergewöhnlich großen Innenverteidigers vermuten lässt. Seine Fähigkeit, den Ball nach vorn zu tragen und Räume abzudecken, gibt Brentford taktische Flexibilität – neben seinem offensichtlichen Wert bei Standards.

Jair Cunha, Nottingham Forest

Nottingham-Forest-Verteidiger Jair Cunha ist ein weiteres Mitglied des 1,98-Meter-Kontingents der Premier League. Sein physisches Profil macht ihn bestens geeignet für die Innenverteidigung, insbesondere in einer Liga, in der Teams mit direkten Pässen, kräftigen Stürmern und immer ausgefeilteren Standardroutinen umgehen müssen. Größe allein garantiert keine Dominanz, aber sie bietet eine nützliche Grundlage, wenn sie mit Timing, Positionierung und Stärke kombiniert wird.

Lukáš Hornícek, Newcastle United

Newcastle-Torwart Lukáš Hornícek misst ebenfalls etwa 1,98 Meter. Seine Präsenz gibt Newcastle einen weiteren außergewöhnlich großen Spieler neben Dan Burn. Für einen Torhüter kann diese Reichweite besonders nützlich sein, wenn Flanken in einen gut gefüllten Strafraum geschlagen werden – wenngleich Beweglichkeit, Ballbehandlung und Positionierung letztlich darüber entscheiden, ob der Vorteil in konstante Leistungen umgemünzt wird.

Nick Woltemade, Newcastle United

Nick Woltemade bietet eine andere Art von Größe. Der deutsche Angreifer ist mit rund 1,98 Metern gelistet und damit einer der größten Offensivspieler der Liga. Große Stürmer werden oft in erster Linie als Zielspieler erwartet, doch Woltemades Spiel ist nicht allein durch Lufduelle definiert. Seine Technik und seine Laufwege erlauben es ihm, Angriffe zu verbinden, den Ball in tieferen Positionen zu empfangen und Chancen für Mitspieler zu kreieren. Diese Kombination macht ihn zu einem besonders interessanten Beispiel des modernen großen Angreifers. Größe bleibt nützlich, doch am gefährlichsten ist sie in Verbindung mit Koordination und technischer Qualität.

Warum Größe in der modernen Premier League weiterhin zählt

Der Premier-League-Fußball ist schneller und technisch anspruchsvoller geworden, doch Größe bleibt eine wertvolle Eigenschaft. Standardsituationen sind eines der deutlichsten Beispiele. Größere Verteidiger können die gefährlichsten Zonen des Strafraums schützen, während größere Angreifer Gegner dazu zwingen, ihre stärksten Kopfballspieler zuzuweisen. Selbst wenn sie nicht den ersten Kontakt bekommen, kann ihre Präsenz defensive Strukturen stören und Räume für Mitspieler schaffen.

Torhüter gewinnen einen offensichtlichen Reichweitenvorteil, besonders gegen Flanken und Schüsse in die oberen Ecken. Moderne taktische Systeme setzen große Spieler jedoch auch Herausforderungen aus, die sich nicht allein durch Größe lösen lassen. Verteidiger müssen sich schnell drehen, große Räume verteidigen und gegen kleinere Angreifer in Eins-gegen-eins-Situationen bestehen können. Torhüter müssen unter Druck sicher am Ball sein. Angreifer müssen durch Laufwege, Pressing und Kombinationsspiel beitragen, statt auf hohe Bälle zu warten. Die erfolgreichsten großen Spieler sind daher nicht bloß Kopfball-Spezialisten. Sie nutzen ihre Größe als eine Komponente eines viel breiteren Fähigkeitsprofils.

Wer ist der größte Premier-League-Spieler 2026/27?

Kjell Scherpen ist mit 2,06 Metern bzw. 6ft 9in der größte Spieler der Premier League in der Saison 2026/27. Er steht fünf Zentimeter über Illan Meslier und Dan Burn, die beide mit 2,01 Metern gelistet sind. Dahinter folgt eine starke Gruppe mit etwa 1,98 Metern, darunter James Trafford, Kristoffer Ajer, Jair Cunha, Lukáš Hornícek und Nick Woltemade. Die Liste wird von Torhütern und Verteidigern dominiert, doch Woltemades Nennung zeigt, dass außergewöhnliche Größe auch in eine technischere offensive Rolle integriert werden kann.

Fazit

Die größten Spieler der Premier League 2026/27 zeigen, wie sich die Rolle der Größe entwickelt hat. Körperliche Statur bleibt wertvoll, besonders bei der Abwehr von Flanken und bei eigenen Standards, doch allein reicht sie nicht mehr aus. Scherpen mag die Rangliste anführen, doch die weitere Gruppe umfasst ballspielende Torhüter, mobile Innenverteidiger und technisch begabte Angreifer. In der modernen Premier League entsteht der größte Vorteil nicht durch Größe allein, sondern durch die Fähigkeit, sie richtig einzusetzen.

Diskussionspunkte

  • Ist Kjell Scherpens Körpergröße von 6ft 9in ein echter Vorteil für Ipswich, oder wird seine geringere Beweglichkeit ihn gegen schnelle Premier-League-Angriffe entlarven?
  • Dan Burn als Linksverteidiger bei Newcastle widerspricht der traditionellen Ansicht, dass ein 2,01-m-Verteidiger zentral spielen muss – ist er eine Blaupause für andere?
  • Nick Woltemades Technik bei 1,98 m wirft die Frage auf: Sollte man von jedem großen Stürmer erwarten, dass er das Spiel verbindet, statt nur Kopfballduelle zu gewinnen?
  • Wenn fünf der acht genannten Spieler Torhüter oder Innenverteidiger sind – begünstigt der Größen-Trend der Premier League weiterhin defensive Positionen?

Wie es weitergeht

Alle Augen werden darauf gerichtet sein, wie diese Riesen in den ersten Wochen der Saison 2026/27 abschneiden. Ipswichs Standardverteidigung und Arsenals Einsatz von Meslier werden besonders genau beobachtet, während Newcastles großes Trio aus Burn, Hornícek und Woltemade dem Klub ein einzigartiges Kopfballprofil verleiht. Der nächste Spieltag wird zeigen, ob sich Größe in Punkte umwandeln lässt.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist der größte Spieler der Premier League 2026/27?

Kjell Scherpen von Ipswich Town ist mit 2,06 Metern (6ft 9in) der größte Spieler.

Wie groß ist Dan Burn im Vergleich zu anderen Premier-League-Spielern?

Dan Burn misst 2,01 Meter (6ft 7in), steht auf einer Stufe mit Illan Meslier und liegt nur hinter Kjell Scherpen.

Welche Klubs haben die meisten großen Spieler?

Newcastle United stellt drei Spieler mit 1,98 Metern oder mehr: Dan Burn, Lukáš Hornícek und Nick Woltemade. Ipswich, Arsenal, Leeds, Brentford und Nottingham Forest haben jeweils einen.

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