Arsenals Abwehrprobleme im Emirates Cup erneut offenbart
Die Vorbereitung von Arsenal nimmt eine weitere besorgniserregende Wendung: Am Samstag sicherte sich Borussia Dortmund mit einem 3:2-Sieg in Nordlondon den Emirates Cup. Die Niederlage legte erneut die anhaltenden Schwächen in der Defensive offen, die Trainer Mikel Arteta vor der neuen Premier-League-Saison Sorgen bereiten dürften.
Obwohl Ergebnisse in der Vorbereitung oft trügerisch sind, gibt die Art und Weise, wie die Gegentore fielen, Anlass zur Sorge. Arsenal wirkte in der Abwehr unorganisiert, individuelle Fehler verstärkten strukturelle Probleme. Dortmund, das bei Kontern eiskalt agierte, nutzte jeden Fehler gnadenlos aus.
Wiederkehrendes Muster: Aberwitzige Abwehrleistungen
Dies war kein Einzelfall. Bereits in früheren Testspielen dieses Sommers zeigte Arsenal ähnliche Aussetzer. Der Begriff "komisch" wurde verwendet, um die Abwehrleistung zu beschreiben – ein vernichtendes Urteil für eine Mannschaft, die sich ihrer defensiven Stabilität rühmt. Die Abwehrkette, die in der letzten Saison so überzeugend war, wirkt derzeit konzentrationsschwach und abgestimmt.
Artetas System basiert auf aggressivem Pressing und einer hohen Verteidigungslinie. Wird dieses Pressing umspielt, ist die Abwehr anfällig. Gegen Dortmund stimmte die Abstimmung zwischen Mittelfeld und Abwehr nicht, was schnelle Umschaltmomente des Gegners begünstigte und für Chaos sorgte.
In der letzten Saison kassierte Arsenal in der Premier League nur 29 Gegentore – die beste Defensivbilanz der Liga. Doch die jüngsten Auftritte deuten darauf hin, dass das Fundament wackelt. Der Abgang von Schlüsselspielern im Transferfenster mag eine Rolle spielen, doch der Kern der Mannschaft ist geblieben. Es geht darum, die defensive Ordnung wiederzufinden.
Auswirkungen auf die kommende Saison
Der Saisonstart rückt näher, und Arteta hat viel Arbeit vor sich. Der Spielplan bietet wenig Verschnaufpause, zum Auftakt warten anspruchsvolle Gegner. Sollten die Abwehrprobleme anhalten, könnten Arsenals Titelambitionen schon vor Ende August einen Dämpfer erhalten.
Die Niederlage im Emirates Cup dient als Weckruf. Besser, man erkennt die Probleme jetzt, als in Pflichtspielen. Das Trainerteam wird die Leistung analysieren und daran arbeiten, die Defensive zu stabilisieren.
- Arsenal kassierte im dritten von vier Vorbereitungsspielen drei Gegentore.
- Die Abwehrkette zeigte mangelnde Abstimmung, die Spieler waren nicht aufeinander eingespielt.
- Individuelle Fehler verschärften taktische Probleme und ließen den Torwart oft im Stich.
Was kommt als Nächstes auf Arsenal zu?
Arteta wird eine sofortige Reaktion fordern. Die verbleibenden Testspiele bieten die Gelegenheit, diese Baustellen zu beheben. Die Startelf gegen Dortmund dürfte der ersten Wahl nahekommen, also stehen die Spieler unter Druck, zu beweisen, dass sie das Vertrauen rechtfertigen.
Bleiben diese Fehler unkorrigiert, könnte das ernste Konsequenzen haben. Rivalen wie Manchester City und Liverpool werden es genießen, auf eine wacklige Arsenal-Defensive zu treffen. Der Titelkampf könnte in den ersten Wochen entschieden werden, und Arsenal darf sich keine Blöße geben.
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