Rob McElhenney entfacht „Spygate“-Debatte nach Hull-Sieg
Wrexham-Mitbesitzer Rob McElhenney hat mit einem kryptischen Social-Media-Post nach dem wichtigen 2:1-Sieg von Hull City gegen Middlesbrough am Dienstagabend eine neue „Spygate“-Kontroverse ausgelöst. Der Hollywood-Schauspieler, bekannt aus „It's Always Sunny in Philadelphia“, deutete undokumentierte Taktiken oder Überwachung im Aufstiegskampf der Championship an.
Hintergrund: Hulls Aufstiegspush und die „Spygate“-Referenz
Der Sieg von Hull City brachte sie auf Platz zwei der Championship-Tabelle, drei Punkte vor dem Dritten Middlesbrough bei fünf verbleibenden Spielen. McElhenneys Post – ein GIF eines Spions, der durch ein Fernglas schaut – kommt in einer Saison, in der jeder Punkt im engen Aufstiegsrennen zählt. Der Begriff „Spygate“ erinnert an die Premier-League-Kontroverse 2019/20, als Leeds United Trainer Marcelo Bielsa zugab, einen Spion zum Training von Derby County geschickt zu haben. Bielsas Leeds wurden von der EFL bestraft, gewannen aber dennoch den Championship-Titel in jener Saison.
McElhenney, Minderheitseigentümer bei Wrexham, hat keine direkte Verbindung zu Hull oder Middlesbrough. Doch sein Hang zur Showmanship lässt Fans spekulieren, ob er auf einen ähnlichen Vorfall anspielt oder es sich um einen harmlosen Scherz über die intensive Beobachtung von Aufstiegskonkurrenten handelt. Hulls Trainer Liam Rosenior wies den Post nach dem Spiel als „Gerede“ zurück, aber die Online-Reaktionen sind gespalten.
Auswirkungen auf den Championship-Titelkampf und Aufstiegsrennen
Der psychologische Vorteil könnte entscheidend sein. Hull hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und dabei drei Mal zu Null gespielt. Middlesbrough hingegen holte aus den letzten drei Auswärtsspielen nur zwei Unentschieden und eine Niederlage. Die „Spygate“-Bemerkung könnte Boro weiter verunsichern, vor allem wenn sie glauben, dass Hull einen zusätzlichen taktischen Vorteil hat.
- Punkteabstand: Hull führt Middlesbrough nun mit drei Punkten bei fünf verbleibenden Spielen.
- Restprogramm: Hull trifft auf den abstiegsbedrohten Rotherham und den um die Playoffs kämpfenden Coventry, während Middlesbrough Norwich zu Hause empfängt und zu Leeds reist.
- Historischer Präzedenzfall: Das ursprüngliche „Spygate“ 2019 sah Leeds wegen unethischen Verhaltens angeklagt, aber sie gewannen dennoch die Liga. Hull könnte auf ein ähnliches Ergebnis hoffen.
Was kommt als Nächstes: Die Aufstiegsentscheidung
Sowohl Hull als auch Middlesbrough haben in der Schlussphase gewinnbare Spiele, aber der psychologische Einfluss von McElhenneys Kommentar könnte das Zünglein an der Waage sein. Wenn Hull die Nerven behält und den direkten Aufstieg schafft, könnte der „Spygate“-Scherz als Meisterstück des Psychospiels in Erinnerung bleiben. Wenn Middlesbrough sie überholt, wird es als irrelevante Ablenkung abgetan. Das letzte Urteil fällt auf dem Platz.
Hulls restliche Spiele
Hull reist am Samstag zu Rotherham (18.), empfängt dann Coventry (8.), bevor es gegen Cardiff (14.) und Plymouth (19.) geht. Ein Maximum an Punkten würde die Top zwei sichern.
Middlesbroughs restliche Spiele
Middlesbrough empfängt Norwich (7.) zu Hause, dann geht es auswärts gegen Leeds (3.) und Watford (11.). Sie müssen mindestens drei der letzten fünf Spiele gewinnen, um Druck auf Hull auszuüben.
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