EFL-Stars im Visier für die WM 2026

Die WM 2026 rückt näher, und zahlreiche Spieler aus der English Football League träumen von der Teilnahme. Während Premier-League-Stars die Schlagzeilen dominieren, bringt die EFL oft verborgene Talente hervor, die auf internationaler Bühne glänzen. Welche EFL-Akteure haben realistische Chancen? Wir stellen die Kandidaten vor.

Championship-Talente mit besten Aussichten

Mehrere herausragende Spieler aus der Championship haben bereits Länderspielerfahrung oder klopfen an die Tür. Leeds Uniteds Crysencio Summerville (Niederlande) und Leicesters Kiernan Dewsbury-Hall (England) sind Paradebeispiele. Beide waren maßgeblich für ihre Klubs, Summerville erzielte letzte Saison zwölf Tore und gab acht Vorlagen. Dewsbury-Halls box-to-box-Qualitäten und sieben Assists in dieser Spielzeit halten ihn im Blickfeld von Gareth Southgate.

Weitere Namen sind Southamptons Flynn Downes (England), der nach Verletzung in der Championship überzeugte, und West Broms Tom Fellows (England U21), dessen zehn Vorlagen Aufmerksamkeit erregen. Nationaltrainer scouten regelmäßig die Championship – konstante Leistungen hier können den Weg zur WM ebnen.

Perspektiven aus League One und League Two

Spieler aus unteren Ligen schaffen es selten in WM-Kader, aber es gibt Ausnahmen. Bolton Wanderers‘ Dion Charles (Nordirland) hat acht Länderspieltore und könnte dabei sein, falls sich die Green and White Army qualifizieren. Peterborough Uniteds Kwame Poku (Ghana) und Derby Countys Conor Hourihane (Republik Irland) sind ebenfalls im Rennen.

League Two könnte eine Überraschung parat halten: Tranmere Rovers‘ Kieron Morris (Wales) oder Stockport Countys Isaac Olaofe (Jamaika) könnten späte Nominierungen erhalten, falls ihren Nationen die Tiefe fehlt. Historisch schaffen es Spieler aus dieser Liga nur bei Verletzungsproblemen in den Kader, aber das auf 48 Teams erweiterte Turnier bietet kleineren Nationen mehr Chancen.

Schlüsselfaktoren für die Nominierung

  • Form und Fitness: Spieler müssen in der Saison 2025/26 konstant starke Leistungen bringen.
  • Länderspielerfahrung: Nationen bevorzugen oft Spieler mit bisherigen Einsätzen; EFL-Internationals haben einen Vorteil.
  • Turniererweiterung: Das 48-Team-Format vergrößert die Kader vermutlich auf 26 Spieler, was mehr EFL-Stars eine Chance gibt.
  • Trainerverhältnis: Vertrautheit mit dem System des Nationaltrainers kann Premier-League-Konkurrenz übertrumpfen.

Bedeutung für die EFL-Klubs

WM-Teilnahmen steigern den Marktwert der Spieler und das Profil der Vereine. Glänzt ein EFL-Star 2026, könnte sein Klub eine ordentliche Ablöse kassieren. Ein Durchbruch bei dem Turnier könnte den Marktwert um zehn bis fünfzehn Millionen Euro erhöhen. Klubs wie Leeds, Leicester und Southampton verzeichnen bereits erhöhtes Interesse an ihren Internationalen.

Allerdings riskieren die Vereine, Schlüsselspieler durch Abstellungen und mögliche Erschöpfung zu verlieren. Trainer müssen Ausfälle einplanen, besonders während der englischen Weihnachtsspiele. Der Trade-off lohnt sich: Eine erfolgreiche WM-Kampagne eines EFL-Profis kann den Ruf der gesamten Liga heben.

Prognose für 2026

Erwarten Sie bis zu 15 EFL-Spieler in den endgültigen WM-Kadern, hauptsächlich aus der Championship. League One könnte drei bis fünf Spieler stellen, League Two wohl ein bis zwei. Die Zahl könnte steigen, wenn mehr Nationen sich über die erweiterten Plätze qualifizieren. Behalten Sie den Afrika-Cup 2025 und den CONCACAF Gold Cup 2026 im Auge – diese Turniere dienen oft als letzte Prüfung für EFL-Internationale.

Die WM 2026 wird für viele EFL-Karrieren ein prägender Moment sein. Ob Routinier wie Hourihane oder aufstrebendes Talent wie Fellows – die Vertretung der Liga wird von Fans und Scouts gleichermaßen beobachtet.

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