UEFA beobachtet Man-City-Fall: Premier-League-Einspruch läuft

Die UEFA verfolgt die Entwicklungen genau und will erst nach Abschluss des Disziplinarverfahrens der Premier League entscheiden, ob sie mögliche Schritte gegen Manchester City einleitet. Der Klub hat Einspruch eingelegt, nachdem er für schuldig befunden wurde, zwischen 2009 und 2018 gegen die Finanzregeln der Premier League verstoßen zu haben.

  • Was: Die UEFA beobachtet den Man-City-Fall und wartet das Premier-League-Verfahren ab, bevor sie über mögliche Maßnahmen entscheidet.
  • Warum: City wurde von einer unabhängigen Kommission für schuldig befunden, zwischen 2009 und 2018 gegen die Finanzregeln der Premier League verstoßen zu haben, darunter fünf Anklagepunkte wegen Verstößen gegen die FFP-Regeln der UEFA.
  • Zentrale Feststellung: Die Eigentümer investierten 830 Mio. Pfund und tarnten sie neun Spielzeiten lang als Sponsoring-Einnahmen.
  • Einspruch: City legte am Donnerstag um 19 Uhr Einspruch ein und behauptet, über umfangreiche unwiderlegbare Beweise zu verfügen, die den Verein entlasten würden.
  • Zeitplan: Der Einspruch muss innerhalb von zwölf Wochen abgeschlossen sein, was bis in die Woche vor Weihnachten reicht.

Was gesagt wurde

„Der Einspruch ging am Donnerstag um 19 Uhr ein, und nach den Regeln der Premier League muss er innerhalb von zwölf Wochen ab dann abgeschlossen sein, was uns in die Woche vor Weihnachten bringt.“

— Kaveh Solhekol von Sky Sports News zum Zeitplan des Einspruchs

„Die Anhörung zum Einspruch darf nur fünf Tage dauern, und diese fünf Tage müssen in einem Block liegen.“

— Kaveh Solhekol

„Das Einspruchsgremium, das aus drei anderen Personen als das ursprüngliche Gremium bestehen muss, hätte 30 Tage Zeit, um zu entscheiden und sein Urteil zu verkünden. Das würde uns in die dritte Januarwoche bringen.“

— Kaveh Solhekol

„Das ist der beschleunigte Zeitplan, der in dieser Saison in die Regeln der Premier League aufgenommen wurde.“

— Kaveh Solhekol

„Nun könnte Man City argumentieren, dass dieser beschleunigte Zeitplan in diesem Fall nicht gelten sollte, weil sich dieser Fall seit Jahren hinzieht und die neue Regel erst in dieser Saison eingeführt wurde. Das ist etwas, worauf man achten sollte.“

— Kaveh Solhekol

„Manchester City FC ist sowohl enttäuscht als auch überrascht von der heute veröffentlichten Auffassung der Premier-League-Kommission.“

— Statement von Manchester City

„Der Verein ist unschuldig an den Vorwürfen der Premier League, und es gibt umfangreiche unwiderlegbare Beweise zur Stützung aller seiner Positionen in diesem Fall. Der Verein wird daher unnachgiebig und, wo nötig, proaktiv in allen geeigneten regulatorischen und rechtlichen Foren vorgehen.“

— Statement von Manchester City

„Das Verfahren der Premier League läuft weiter, wobei wesentliche Elemente noch nicht abgeschlossen sind. Manchester City FC wird nun die ihm offenstehenden Einspruchswege beschreiten, da die Auffassung klare materielle Fehler in Recht, Prinzip und Tatsachen enthält und nicht tragfähig ist.“

— Statement von Manchester City

„Der Verein hat acht Jahre lang das ordnungsgemäße Verfahren gewissenhaft respektiert, in der Annahme, dass sich der Vorstand und die Führung der Premier League als unabhängige, unparteiische und faire Regulierungsbehörde ohne parteiischen Einfluss verhalten würden.“

— Statement von Manchester City

„Der Verein ist offensichtlich darin eingeschränkt, was er bis zum Abschluss aller künftigen Verfahren weiter sagen kann.“

— Statement von Manchester City

Die Zahlen

  • 830 Mio. Pfund – Investitionen der Eigentümer, die über neun Spielzeiten als Sponsoring-Einnahmen getarnt wurden.
  • 49 Mio. Pfund – Geldstrafe aus dem UEFA-Vergleich von 2014 (32 Mio. Pfund zur Bewährung ausgesetzt).
  • 30 Mio. Euro (25,4 Mio. Pfund) – UEFA-Geldstrafe 2020, vom CAS auf 10 Mio. Euro (8,5 Mio. Pfund) reduziert.
  • 2 Jahre – Sperre für europäische Wettbewerbe 2020, vom CAS aufgehoben.
  • 12 Wochen – Maximale Dauer vom Einspruch bis zum Abschluss nach den neuen Regeln.
  • 5 Tage – Maximale Dauer der Einspruchsanhörung, in einem Block.
  • 30 Tage – Zeit für das Einspruchsgremium, nach der Anhörung ein Urteil zu fällen.
  • 100+ – Verstöße gegen die Regularien der Premier League.

Verletzungen und Verfügbarkeit

In der Quelle werden keine Details zu Verletzungen oder Verfügbarkeit berichtet.

Warum sich Man Citys Einspruch bis 2027 ziehen könnte

Manchester Citys Einspruch könnte sich bis ins nächste Jahr ziehen, wenn der Verein argumentiert, dass das Verfahren nicht nach den Regeln der Premier League ablaufen sollte, die erst für diese Saison eingeführt wurden. City hat seinen Einspruch eingereicht, und die neuen Regeln zu Einsprüchen besagen, dass dieser Teil des Disziplinarverfahrens innerhalb von zwölf Wochen abgeschlossen sein muss und die Anhörung höchstens fünf Tage dauern darf.

Die Anwälte von City könnten argumentieren, dass die Anklage 2023 erhoben und eine Anhörung 2024 abgehalten wurde – als die Regeln für ein beschleunigtes Einspruchsverfahren noch nicht im Premier-League-Handbuch standen. Ein Rechtsexperte sagte Sky Sports News, Manchester City hätte gute Chancen zu argumentieren, dass die neuen Regeln in diesem Fall nicht gelten sollten. Die neuen Regeln wurden eingeführt, um sicherzustellen, dass Vereine, wo möglich, noch in derselben Saison wie der betreffende Regelverstoß bestraft werden.

Der Fall der UEFA wurde durch gehackte City-E-Mails ausgelöst, die das deutsche Magazin Der Spiegel 2018 veröffentlichte. City bezeichnete die internen Dokumente als „aus dem Zusammenhang gerissene Materialien, die angeblich gehackt oder gestohlen wurden“, als Teil eines „organisierten und klaren Versuchs, den Ruf des Vereins zu schädigen“.

Diskussionspunkte

  • Sollte die UEFA das Premier-League-Verfahren abwarten oder sofort eigene Ermittlungen einleiten? Die Quelle sagt, die UEFA beobachte, werde aber warten.
  • Wird City erfolgreich argumentieren, dass die neue 12-Wochen-Frist für Einsprüche nicht gelten sollte? Ein Rechtsexperte sagte Sky Sports News, sie hätten gute Chancen.
  • Die unabhängige Kommission befand, die Erklärung zur Finanzierung durch die Regierung von Abu Dhabi sei „lange nach dem Ereignis erfunden“ worden. Es wird erwartet, dass City dieses Argument weiter bestreitet.
  • Der CAS urteilte zuvor, die UEFA habe eine verschleierte Finanzierung nicht nachgewiesen und andere Verstöße seien verjährt. Kann City das im Einspruchsverfahren wiederholen?

Wie es weitergeht

Manchester Citys Einspruch wurde am Donnerstag um 19 Uhr eingelegt. Nach den Regeln der Premier League muss der Einspruch innerhalb von zwölf Wochen abgeschlossen sein, was bis in die Woche vor Weihnachten reicht. Die Anhörung zum Einspruch darf höchstens fünf Tage in einem Block dauern. Das Einspruchsgremium, ein anderes dreiköpfiges Gremium als das ursprüngliche, hat dann 30 Tage Zeit, sein Urteil zu verkünden, was bis in die dritte Januarwoche reichen würde.

Häufig gestellte Fragen

Wird die UEFA Manchester City bestrafen?

Die UEFA beobachtet die Entwicklungen und wird das Ende des Disziplinarverfahrens der Premier League abwarten, bevor sie entscheidet, ob sie mögliche Schritte gegen Manchester City einleitet.

Wann wird über Manchester Citys Einspruch verhandelt?

Der Einspruch wurde am Donnerstag um 19 Uhr eingelegt. Er muss innerhalb von zwölf Wochen abgeschlossen sein, was bis in die Woche vor Weihnachten reicht. Die Anhörung darf höchstens fünf Tage in einem Block dauern, und das Gremium hat dann 30 Tage Zeit, um ein Urteil zu fällen.

Was hat die unabhängige Kommission festgestellt?

Manchester City arrangierte „Scheinverträge“ mit kommerziellen Partnern als Teil eines „verschleierten Finanzierungssystems“, um die Einnahmen künstlich um 830 Mio. Pfund aufzublähen. Der Verein reichte Bilanzen ein, die seine wahren Finanzen verschleierten, und verstieß gegen „weit über 100“ Regularien der Premier League.

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