ManUnited und Liverpool nehmen Kontakt zu PSG-Star Ibrahim Mbaye auf
Manchester United und Liverpool haben laut der spanischen Zeitung AS Kontakt zu Paris Saint-Germain bezüglich eines Transfers von Ibrahim Mbaye aufgenommen. Der 24-jährige Stürmer wird auf 43 Millionen Pfund geschätzt, und beide Premier-League-Schwergewichte erkunden nun einen möglichen Sommertransfer.
Hintergrund: Das Rennen um Mbaye intensiviert sich
Mbaye hat bei PSG eine herausragende Saison hingelegt: 15 Tore und 8 Vorlagen in allen Wettbewerben. Seine Dribbelstärke, sein Tempo und seine Vielseitigkeit in der Offensive haben das Interesse mehrerer europäischer Top-Klubs geweckt. Da PSG jedoch mit den Financial-Fairplay-Auflagen zu kämpfen hat, könnten sie gezwungen sein, eines ihrer Kronjuwelen zu verkaufen – und Mbayes Preis von 43 Millionen Pfund gilt als Schnäppchen im heutigen Markt.
Für Manchester United passt die Verpflichtung von Mbaye in das Anforderungsprofil für einen Rechtsaußen. Trotz der vielversprechenden Talente wie Alejandro Garnacho und Amad Diallo fehlt United auf den Flügeln eine konstante Torgefahr. Mbayes Fähigkeit, von rechts nach innen zu ziehen, und sein direktes Spiel würden Erik ten Hags Angriff eine neue Dimension verleihen, der oft für mangelnde Kreativität und fehlende Durchschlagskraft im letzten Drittel kritisiert wurde.
Liverpool hingegen plant die Zeit nach Mohamed Salah. Der Vertrag des Ägypters läuft 2025 aus, und obwohl er weiterhin eine Schlüsselfigur ist, suchen die Reds aktiv nach einem langfristigen Nachfolger. Mbaye passt mit seinem Linksfuß-Profil und seinem Torinstinkt perfekt in das Bild eines modernen Flügelstürmers, der auf beiden Seiten agieren kann. Arne Slot, der Jürgen Klopp ablösen soll, bevorzugt einen pressingintensiven, ballbesitzorientierten Stil, der zu Mbayes Arbeitspensum und technischen Fähigkeiten passen würde.
Auswirkungen: Was das für das Premier-League-Titelrennen und FPL bedeutet
Das Transferduell zwischen United und Liverpool könnte erhebliche Auswirkungen auf das Premier-League-Titelrennen haben. Beide Klubs wollen Manchester City herausfordern, das die Liga in den letzten Jahren dominiert hat. Ein Spieler von Mbayes Kaliber könnte die zusätzliche Durchschlagskraft bringen, um die Lücke zu schließen. Für Liverpool wäre es ein nahtloser Übergang von der Klopp-Ära zur neuen Ära unter Slot, während es für United ein Statement wäre, dass sie es ernst meinen mit der Rückkehr an die Spitze.
Aus Sicht der Fantasy Premier League wäre Mbayes Ankunft ein Gamechanger. Mit einem Preis von rund 8,0 Millionen Pfund wäre er ein beliebter Kandidat bei FPL-Managern, angesichts seiner Torbeteiligungen und günstigen Spielpläne. Seine Besitzerquote könnte in die Höhe schnellen, wenn er sofort einschlägt – ein Differenzial zu Saisonbeginn.
- Taktische Passform: Mbayes Pressingintensität und Direktheit passen sowohl zu ten Hags Konterstil als auch zu Slots Hochpress-Philosophie.
- Statistischer Vergleich: In der Saison 2023/24 verbuchte Mbaye durchschnittlich 3,1 erfolgreiche Dribblings pro Spiel (Top 5 % in Europas Top-Ligen) und lag bei den erwarteten Toren (xG) unter den Flügelspielern in den Top 10 %.
- Marktkontext: Mit 43 Millionen Pfund wäre Mbaye günstiger als vergleichbare Transfers wie Antony (82 Mio.) oder Darwin Núñez (64 Mio.) – ein potenzielles Schnäppchen.
Wie es weitergeht: Das Rennen wird heißer
Nachdem beide Klubs erste Kontakte geknüpft haben, geht es nun um formelle Verhandlungen mit PSG. Uniteds neuer Sportdirektor Dan Ashworth ist bekannt für seine gründliche Scouting-Arbeit und sein Verhandlungsgeschick, während Liverpools Scouting-Team nachweislich Top-Talente identifiziert und sichert. Die Präferenz des Spielers könnte entscheidend sein, aber die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten und die Premier League werden eine wichtige Rolle spielen.
PSG dürfte eine Ablöse von rund 50 Millionen Pfund fordern, aber da Mbayes Vertrag bis 2026 läuft, haben sie eine starke Verhandlungsposition. Sollte Mbaye jedoch einen Wechselwunsch äußern, könnte PSG gezwungen sein, ein niedrigeres Angebot zu akzeptieren. In den kommenden Wochen sind weitere Entwicklungen zu erwarten, wenn beide Klubs ihre Bemühungen verstärken, um seine Unterschrift zu sichern.
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