Liverpool will zwei PSG-Angreifer für 155 Millionen Pfund verpflichten
Liverpool bereitet offenbar ein bedeutendes Transferangebot für den kommenden Sommer vor: Die Reds wollen gleich zwei Offensivkräfte von Paris Saint-Germain verpflichten. Laut TeamTalk laufen die Gespräche zur Verpflichtung von Bradley Barcola und Ibrahim Mbaye auf Hochtouren – ein mögliches Doppelpaket im Wert von 155 Millionen Pfund.
Hintergrund: Liverpools Offensiv-Umbau unter Arne Slot
Das Interesse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Liverpool unter dem neuen Cheftrainer Arne Slot die Offensive neu formen will. Nach dem Abgang von Mohamed Salah zu Al-Hilal suchen die Reds dringend einen Rechtsaußen – und Barcola erfüllt genau dieses Profil. Der 22-jährige Franzose beeindruckt bei PSG mit Tempo und Dribblings, während Mbaye als Teenager zu den vielversprechendsten Talenten Europas zählt.
Zu Liverpools aktuellen Offensivoptionen gehören Luis Diaz, Darwin Nunez und Cody Gakpo – ein Investment von 155 Millionen Pfund wäre ein klares Statement. Die Ablöse würde annähernd an den Rekordtransfer von Darwin Nunez aus dem Jahr 2022 heranreichen, der zunächst 64 Millionen Pfund plus Bonuszahlungen kostete.
Die Transferstrategie des Klubs setzt seit jeher auf datenbasierte Entscheidungen – Barcola und Mbaye würden perfekt in das flexible System von Slot passen. Barcola kann in der gesamten Offensive spielen, am stärksten ist er jedoch über links. Mbaye hingegen ist ein Rechtsaußen, der langfristig die Qualität von Salah ersetzen könnte. Dies entspricht Slots Vorliebe für flexible, austauschbare Angreifer.
Auswirkungen: Was das für Liverpool und die Premier League bedeutet
Würde der Doppeldeal realisiert, wäre er einer der teuersten Transfers in der Geschichte der Premier League. Für Liverpool wäre es der Beginn einer neuen Ära unter Slot, der das Team bereits mit zehn Punkten Vorsprung an die Tabellenspitze geführt hat. Die beiden PSG-Spieler würden zudem die Tiefe des Kaders für einen möglichen Champions-League-Triumph erhöhen – Liverpool gilt dort als Top-Favorit für den Titel im Mai.
Aus taktischer Sicht würden Barcola und Mbaye Liverpools Angriff mit Direktheit und Vertikalität bereichern. Ihre Fähigkeit, Abwehrreihen zu strecken, könnte das kreative Spiel von Trent Alexander-Arnold und Alexis Mac Allister im Mittelfeld optimal ergänzen. Zudem sind beide Spieler stark im Pressing – ein Markenzeichen von Slots intensivem Spielstil.
Für die Premier League würde dies die Messlatte im Transfermarkt erneut nach oben legen. Klubs sind zunehmend bereit, hohe Summen für Offensivspieler zu zahlen. Es könnte auch Rivalen wie Manchester City und Arsenal zu Reaktionen veranlassen und ein Wettrüsten im Sommer auslösen.
- Barcola hat in dieser Saison in 25 Ligue-1-Spielen 12 Tore erzielt und 8 Assists geliefert – im Schnitt alle 110 Minuten an einem Tor beteiligt.
- Mbaye, 18 Jahre alt, kam in 14 Pflichtspielen für PSG zum Einsatz, erzielte 3 Tore und wird allein auf 30 Millionen Pfund geschätzt.
- Die kombinierte Ablöse von 155 Millionen Pfund wäre Liverpools teuerster Doppeltransfer – mehr als die Verpflichtungen von Alisson Becker und Virgil van Dijk im Jahr 2018 zusammen.
Transfermarkt-Kontext: Ein Vergleich
Die kolportierte Ablöse von 155 Millionen Pfund für zwei Angreifer würde diesen Deal zu einem der teuersten in der Premier-League-Geschichte machen. Zum Vergleich: Liverpool zahlte 2022 für Darwin Nunez 85 Millionen Pfund und 2018 für Virgil van Dijk 75 Millionen Pfund. Die Gesamtsumme wäre ein Rekord für den Klub und ein deutliches Zeichen für den Anspruch, auf nationaler und europäischer Ebene ganz vorne mitzuspielen.
Vergleiche mit anderen teuren Doppeltransfers sind unvermeidlich. Chelsea gab im letzten Sommer 150 Millionen Pfund für Moises Caicedo und Romeo Lavia aus – allerdings für Mittelfeldspieler. Der geplante Liverpool-Deal würde neue Maßstäbe für Offensivtransfers setzen und die 130 Millionen Pfund übertreffen, die Manchester United 2017 für Romelu Lukaku und Alexis Sanchez zahlte.
FPL-Auswirkungen: Was das für Fantasy-Manager bedeutet
Für Fantasy-Premier-League-Manager könnten die möglichen Neuverpflichtungen langfristige Konsequenzen haben. Barcola würde bei einem Wechsel vermutlich bei etwa 8,5 Millionen Pfund eingestuft werden, angesichts seiner Leistungen bei PSG. Mbaye könnte bei 6,0 Millionen Pfund angesiedelt sein und wäre eine Differenzialoption mit hohem Potenzial. Ihre Ankunft würde auch die Einsatzzeiten der aktuellen Liverpool-Angreifer beeinflussen, insbesondere von Diaz und Gakpo, die womöglich weniger Spielzeit bekommen.
Kurzfristig könnten Liverpools günstige Spiele im April und Mai (mit Heimspielen gegen Everton und Brighton) zu einer höheren Besitzquote der aktuellen Angreifer führen. Fantasy-Manager sollten die Transferentwicklungen jedoch genau beobachten, da Neuverpflichtungen nach Bestätigung oft sofort stark nachgefragt werden.
Wie geht es weiter: Verhandlungen und Saisonvorbereitung
Die Gespräche befinden sich Berichten zufolge noch in einem frühen Stadium. Liverpool plant, in den kommenden Wochen offizielle Verhandlungen mit PSG aufzunehmen. Die Pariser gelten als schwierige Verhandlungspartner, doch ein Angebot von 155 Millionen Pfund könnte durchaus verlockend sein – insbesondere da beide Spieler nach mehr Einsatzzeit streben. Barcola startete in 18 von 25 Ligaspielen für PSG, Mbaye wurde überwiegend als Einwechselspieler eingesetzt.
Liverpools Verantwortliche, darunter Sportdirektor Richard Hughes, werden zu persönlichen Gesprächen nach Paris reisen. Ein Abschluss könnte noch vor Öffnung des Sommer-Transferfensters erfolgen, sodass beide Spieler an der Saisonvorbereitung mit ihren neuen Teamkollegen teilnehmen könnten.
Der Ausgang wird erhebliche Auswirkungen auf die Titelverteidigung Liverpools in der nächsten Saison und auf den Kampf um die Champions League haben. Kommt der Doppeltransfer zustande, wäre es ein deutliches Bekenntnis der Eigentümer, der Fenway Sports Group, die traditionell eher maßvoll investiert. Die kolportierten Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass sie bereit sind, Slot mit erheblichen Mitteln auszustatten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Klubs zu erhalten.
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