Liverpool mischt sich in das Rennen um Bournemouth-Mittelfeldspieler Alex Scott (43 Mio. €) ein – Chelsea ist ebenfalls interessiert
Liverpool hat sich offenbar in das Rennen um die Verpflichtung von Bournemouths Mittelfeldspieler Alex Scott eingeschaltet. Wie TEAMtalk berichtet, soll Andoni Iraola großes Interesse an dem 22-Jährigen haben, den er aus ihrer gemeinsamen Zeit an der Vitality Stadium bestens kennt. Chelsea bleibt ebenfalls interessiert, nachdem ein Angebot im Sommer abgelehnt wurde.
- Spieler: Alex Scott (AFC Bournemouth)
- Marktwert: 43 Mio. € laut Transfermarkt
- Vertrag: Läuft bis 2028; Bournemouth will verlängern – mit Ausstiegsklausel
- Interessierte Vereine: Liverpool und Chelsea
- Stand: Liverpool-Interesse gemeldet; Chelseas formelles Angebot im Sommer abgelehnt
- Möglicher Wechsel: Januar oder nächster Sommer
Deal-Details
Laut TEAMtalk ist Liverpool neben Chelsea nun am 22-jährigen Scott dran. Die Reds verkauften Curtis Jones in diesem Sommer, entschieden sich aber gegen eine Neuverpflichtung im Mittelfeld. Stattdessen hat Andoni Iraola derzeit Ryan Gravenberch, Alexis Mac Allister, Dominik Szoboszlai und Trey Nyoni als Optionen für das zentrale Mittelfeld. Wataru Endo kann ebenfalls aushelfen, spielte zuletzt aber nur eine Nebenrolle, während Nyoni noch sehr jung ist und Zeit zur Entwicklung braucht. Liverpool prüft offenbar Optionen, um Jones im nächsten Jahr zu ersetzen, und das Interesse an Scott wird auch durch Iraolas fundierte Kenntnisse aus der gemeinsamen Zeit an der Vitality Stadium befeuert.
Chelsea behält Scott trotz des abgelehnten Angebots im Sommer weiterhin im Auge. Die Cherries wollen den 22-Jährigen nicht abgeben und planen, ihn mit einem neuen langfristigen Vertrag zu binden. Der Bericht besagt, dass der Klub sogar bereit ist, eine Ausstiegsklausel einzubauen, um ihn zur Unterschrift zu bewegen, nachdem er bereits mehrere Vertragsangebote abgelehnt hat. Scotts aktueller Vertrag läuft bis 2028. Chelsea verkaufte Enzo Fernandez am Deadline Day, verstärkte sich aber nicht im Mittelfeld und sucht offenbar für das nächste Jahr einen neuen zentralen Mittelfeldspieler.
Warum Liverpool und Chelsea Alex Scott jagen
Scott ist ein klassischer Box-to-Box-Spieler und hatte einen vielversprechenden Saisonstart. Bereits in der vergangenen Spielzeit blitzte sein Können auf, als er Bournemouth mit Platz sechs in der Premier League zur Europa-League-Qualifikation führte. Seine Leistungen beeindruckten auch Englands Trainer Thomas Tuchel, der ihn für die Länderspiele im September/Oktober nominierte. Mit einem Marktwert von rund 43 Mio. € besitzt Scott großes Potenzial und könnte für Chelsea oder Liverpool ein cleverer Transfer sein.
Liverpools Interesse ist angesichts des Umbruchs im Mittelfeld nachvollziehbar. Nach dem Verkauf von Curtis Jones verzichteten die Reds auf einen direkten Ersatz, sodass Iraola mit Gravenberch, Mac Allister, Szoboszlai und Nyoni plant. Endo bringt Erfahrung, seine Randrolle deutet jedoch darauf hin, dass langfristig ein Nachfolger für Jones benötigt wird. Scotts Energie und seine Fähigkeiten in beide Spielrichtungen passen zu Liverpools intensivem Ansatz unter Iraola, der genau weiß, wie er ihn einzusetzen hat. Ohne Jones fehlt den Reds ein natürlicher Box-to-Box-Spieler – Scott könnte diese Lücke schließen.
Chelseas Situation ist ähnlich. Der Verkauf von Enzo Fernandez am Deadline Day hinterließ eine kreative Lücke im Mittelfeld, und die Blues planen bereits für das nächste Jahr. Ihr Sommer-Angebot für Scott wurde abgelehnt, doch das Interesse bleibt bestehen. Bournemouths Entschlossenheit, Scotts Vertrag zu verlängern – möglicherweise mit Ausstiegsklausel – macht die Sache kompliziert. Die Cherries wollen ihr Juwel halten, doch der Marktwert von 43 Mio. € und das Interesse zweier Topklubs könnten sie zum Handeln zwingen. Scotts Entwicklung unter Iraola und seine jüngste England-Nominierung steigern seine Attraktivität. Sollte Bournemouth einen neuen Vertrag mit Ausstiegsklausel abschließen, könnte das einen klaren Preis für Interessenten festlegen. Da Scott jedoch bereits mehrere Angebote abgelehnt hat, scheint er einem Wechsel nicht abgeneigt. Liverpool und Chelsea werden wahrscheinlich abwägen, ob sie im Januar vorstoßen oder bis zum nächsten Sommer warten. Das Rennen ist eröffnet.
Diskussionspunkte
- Würde Scott bei Liverpool regelmäßig spielen, wo mit Gravenberch, Mac Allister und Szoboszlai bereits starke Konkurrenz im Mittelfeld herrscht?
- Hätte Chelsea im Sommer einen Mittelfeldspieler verpflichten sollen, anstatt nach dem Verkauf von Enzo Fernandez zu warten?
- Ist ein Marktwert von 43 Mio. € fair für einen Spieler, der bei Bournemouth überzeugt hat, aber noch nicht bei einem Topklub bewiesen ist?
- Würde Bournemouths Plan, eine Ausstiegsklausel in Scotts neuen Vertrag aufzunehmen, seinen Abschied sogar beschleunigen?
Wie es weitergeht
Bournemouth wird die Gespräche mit Alex Scott über einen neuen langfristigen Vertrag fortsetzen, möglicherweise mit einer Ausstiegsklausel, um das Interesse von Liverpool und Chelsea abzuwehren. Scotts Leistungen für Bournemouth und seine England-Nominierung werden genau beobachtet. Die Reds und die Blues werden ihre Mittelfeldbedürfnisse vor dem Januar-Fenster bewerten. Ein formelles Angebot eines der beiden Klubs könnte Bournemouths Entschlossenheit auf die Probe stellen, doch die Cherries wollen ihren Star unbedingt halten. Die Situation könnte sich schnell entwickeln, falls Scott weitere Vertragsangebote ablehnt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Vereine sind an einer Verpflichtung von Alex Scott interessiert?
Laut einem Bericht von TEAMtalk sind sowohl Liverpool als auch Chelsea an Bournemouths Mittelfeldspieler Alex Scott interessiert.
Wie hoch ist der Marktwert von Alex Scott?
Scott wird von Transfermarkt auf rund 43 Mio. € geschätzt. Bournemouth lehnte im Sommer ein formelles Angebot von Chelsea ab.
Wann läuft Alex Scotts Vertrag aus?
Scotts aktueller Vertrag läuft bis 2028, aber Bournemouth ist bereit, einen neuen langfristigen Vertrag anzubieten, der eine Ausstiegsklausel enthalten könnte.
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