Liverpool jagt Barças Jules Kounde im 60-Mio-Swoop – Frimpong bleibt schwach
Der FC Liverpool behält Innenverteidiger Jules Kounde vom FC Barcelona für einen möglichen Transfer im Jahr 2027 im Visier, wie Football Insider berichtet. Der Schritt kommt, während Jeremie Frimpong auf der rechten Abwehrseite weiter um seine Form ringt, Conor Bradley verletzt ausfällt und die Reds die Defensive nun zur Priorität erklärt haben.
- Wer: Liverpool beobachtet laut Football Insider Barças Jules Kounde.
- Ablöse: Formelle Angebote über 60 Millionen Pfund könnten Barcelona milde stimmen.
- Zeitplan: Liverpool könnte im Januar zuschlagen oder bis nächsten Sommer warten.
- Warum: Jeremie Frimpong konnte seine Form aus Leverkusener Zeiten nicht bestätigen – nur vier Torbeteiligungen in 41 Spielen.
- Nächstes Spiel: Liverpool reist am Samstag, 17. Oktober, zum FC Brentford ins GTECH Community Stadium.
Deal-Details
Der FC Liverpool behält Innenverteidiger Jules Kounde vom FC Barcelona für einen möglichen Wechsel an die Anfield Road im Jahr 2027 im Auge, wie Football Insider berichtet. Der Bericht behauptet, dass formelle Angebote über 60 Millionen Pfund Barcelona milde stimmen könnten, obwohl die Katalanen den Verteidiger, den Trainer Hansi Flick als „unglaublich" bezeichnet, eigentlich halten wollen.
Kounde ist in der Startelf von Hansi Flick in der Hackordnung nach hinten gerutscht, was Gerüchte über einen möglichen Abschied befeuert. Das hat laut dem Bericht mehrere Topklubs auf den Plan gerufen. Allerdings wurde noch kein formelles Angebot abgegeben, und Liverpools Interesse beschränkt sich weiterhin auf die Beobachtungsphase.
Transfer-Korrespondent Pete O'Rourke sagte im Podcast Transfer Insider, die Reds könnten einen Winter-Wechsel in Betracht ziehen oder bis zum nächsten Sommer warten, um formell aktiv zu werden. O'Rourke ergänzte: „Die Rechtsverteidigerposition ist wahrscheinlich eine weitere Position, die Liverpool angesichts der Probleme, die sie hatten, verstärken muss."
Was gesagt wurde
„Die Rechtsverteidigerposition ist wahrscheinlich eine weitere Position, die Liverpool angesichts der Probleme, die sie hatten, verstärken muss. Es war keine besonders stabile Position für Liverpool, Jeremie Frimpong tut sich schwer, die Höhen zu erreichen, die man sich von ihm erwartet hatte, als man ihn letzten Sommer an die Anfield Road holte."
O'Rourkes Aussagen unterstreichen, dass Liverpools Scouting-Team die Rechtsverteidigerposition als echtes Problemfeld betrachtet – nicht nur als vorübergehende Formschwäche. Der Hinweis auf Frimpongs Scheitern, die erwarteten Höhen zu erreichen, ist bezeichnend: Der Klub holte ihn als langfristige Lösung, doch seine defensiven Aussetzer haben den Trainer zum Handeln gezwungen.
Die Erwähnung eines möglichen Januar-Wechsels oder eines Wartens bis zum nächsten Sommer zeigt, dass Liverpool kurzfristige Lösungen gegen eine größere Investition abwägt. Eine Ausgabe von über 60 Millionen Pfund für Kounde wäre ein deutliches Statement, doch die anfängliche Zurückhaltung des Klubs, letzten Sommer einen weiteren Rechtsverteidiger zu verpflichten, zeigt, wie schnell sich Prioritäten verschieben können.
Die Zahlen
- Frimpongs Torbeteiligungen: Vier in 41 Spielen in allen Wettbewerben seit seiner Ankunft von Bayer Leverkusen.
- Mögliche Kounde-Ablöse: Angebote über 60 Millionen Pfund könnten Barcelona milde stimmen.
- Frimpongs Alter: 25.
- Rechtsverteidiger in jüngster Zeit: Ronald Araujo wurde in den letzten drei Premier-League-Spielen als bevorzugter Rechtsverteidiger eingesetzt.
Verletzung und Verfügbarkeit
Conor Bradley fällt weiterhin mit einer langwierigen Verletzung aus, die er sich in der letzten Saison zugezogen hat. Seine Abwesenheit hat Jeremie Frimpong als einzige natürliche Rechtsverteidiger-Option der Reds zurückgelassen, obwohl Andoni Iraola zuletzt auf Ronald Araujo in dieser Rolle setzte. Frimpong blieb bei jedem Einsatz wenig überzeugend, was den Klub dazu veranlasst hat, mögliche Optionen zu prüfen.
Warum Liverpool Kounde ins Auge fasst – und warum der Rechtsverteidiger nun Priorität hat
Jeremie Frimpongs defensive Schwächen wurden in dieser Saison immer wieder aufgedeckt. Beim 2:2 gegen Nottingham Forest am zweiten Spieltag wurde seine Position weitgehend ausgenutzt, was den Trainer dazu veranlasste, später Dominik Szoboszlai zu bringen. Diese Auswechslung war ein klares Signal: Das Trainerteam vertraut Frimpong in der Defensivphase nicht vollständig.
Da Conor Bradley weiterhin fehlt, hat Andoni Iraola in den letzten drei Premier-League-Spielen Ronald Araujo als bevorzugten Rechtsverteidiger aufgeboten. Araujo ist von Haus aus Innenverteidiger, und obwohl er Körperlichkeit und Kopfballstärke bietet, liefert er nicht den offensiven Vorstoß eines natürlichen Außenverteidigers. Dieser taktische Kompromiss hat Liverpools Breite verringert und den Spielaufbau auf der rechten Seite verlangsamt.
Jules Kounde wäre ein völlig anderes Profil. Er ist sowohl als Rechtsverteidiger als auch als Innenverteidiger einsetzbar und bietet die defensive Stabilität, die Frimpong vermissen lässt, während er im Ballbesitz weiterhin Akzente setzt. Seine Fähigkeit, ins Mittelfeld zu rücken und von hinten aufzubauen, würde zu Iraolas System passen. Allerdings ist Kounde unter Hansi Flick bei Barcelona in der Hackordnung nach hinten gerutscht, was Spekulationen über seine Zukunft befeuert – und jeder Deal würde eine Ablöse über 60 Millionen Pfund erfordern, um den Widerstand der Katalanen zu testen.
Liverpool hatte sich im Sommer zunächst gegen die Verpflichtung eines weiteren Rechtsverteidigers entschieden, doch die Verstärkung dieser Position ist nun zu einer wachsenden Priorität geworden. Der Klub arbeitet hinter den Kulissen daran, jemanden zu verpflichten, heißt es in dem Bericht. Ob das einen Winter-Notkauf oder einen Sommer-Königstransfer wie Kounde bedeutet, bleibt die zentrale Frage.
Diskussionspunkte
- Sind 60 Millionen Pfund für einen 27-jährigen Innenverteidiger, der auf der rechten Abwehrseite außer Position spielt, ein gutes Geschäft – oder sollte Liverpool stattdessen einen Spezialisten für die Außenbahn holen?
- Frimpongs vier Torbeteiligungen in 41 Spielen sind für einen offensiven Außenverteidiger schwach – doch wird er in einer destabilisierten Defensiveinheit zu hart bewertet?
- Araujo als Rechtsverteidiger löst Kopfballprobleme, kostet aber Breite – kostet dieser taktische Kompromiss Liverpool mehr als Frimpongs Fehler?
- Barcelona will Kounde halten – ist dieses Interesse echt oder nur ein Druckmittel seiner Berater?
Wie es weitergeht
Liverpool reist am Samstag, 17. Oktober, zum FC Brentford ins GTECH Community Stadium und hofft auf die Rückkehr zu Siegen. Die Rechtsverteidigerposition wird erneut unter Beobachtung stehen, wobei Araujo wahrscheinlich weiterspielt, falls Iraola seinen Kurs nicht ändert. Hinter den Kulissen wird der Klub weiter Optionen prüfen – ein Januar-Wechsel oder das nächste Sommerfenster sind die beiden möglichen Zeitpläne für einen formellen Vorstoß für Kounde.
Häufig gestellte Fragen
Verpflichtet Liverpool Jules Kounde?
Noch nicht. Liverpool behält Kounde laut Football Insider für einen möglichen Transfer im Auge. Formelle Angebote über 60 Millionen Pfund könnten Barcelona milde stimmen, doch ein Gebot wurde noch nicht abgegeben.
Warum tut sich Jeremie Frimpong bei Liverpool schwer?
Frimpong lieferte in 41 Spielen in allen Wettbewerben nur vier Torbeteiligungen und war defensiv mehrfach überfordert, unter anderem beim 2:2 gegen Nottingham Forest am zweiten Spieltag.
Wer ist Liverpools Rechtsverteidiger gegen Brentford?
Andoni Iraola hat Ronald Araujo in den letzten drei Premier-League-Spielen als bevorzugten Rechtsverteidiger eingesetzt, und er dürfte auch bei der Reise zum FC Brentford am 17. Oktober dort weiterspielen.
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