Jeremy Jacquet feiert sein Debüt für Frankreich mit einer 8/10-Bewertung – Liverpools Abwehrchef glänzt gegen Belgien

Liverpool-Verteidiger Jeremy Jacquet lieferte bei seinem Debüt für die französische A-Nationalmannschaft gegen Belgien in der Nations League am Montagabend eine fantastische Leistung ab. Der 21-Jährige startete neben Maxence Lacroix in der Innenverteidigung und gewann sechs von sieben Zweikämpfen in einer stark veränderten französischen Elf unter Trainer Zinedine Zidane.

  • Spiel: Frankreich gegen Belgien, Nations League
  • Stadion: Stade Roi Baudouin
  • Wettbewerb: Nations League
  • Jacquet angekommene Pässe: 92 % Genauigkeit
  • Gewonnene Zweikämpfe: sechs von sieben
  • Medienbewertung: 8/10 (Ouest-France)

Bestätigte Aufstellungen

Frankreich (4-3-3)

Startelf: TW; Maxence Lacroix, Jeremy Jacquet; Mittelfeldspieler; Angreifer — vollständige Aufstellung in der Quelle nicht angegeben.

Einwechselspieler: In der Quelle nicht angegeben.

Belgien (4-3-3)

Startelf: TW; Verteidiger; Mittelfeldspieler; Angreifer — vollständige Aufstellung in der Quelle nicht angegeben.

Einwechselspieler: In der Quelle nicht angegeben.

Auswahlhinweise

Jacquet startete neben Maxence Lacroix in einer stark veränderten französischen Elf. Die Innenverteidiger-Partnerschaft war eine von mehreren Änderungen, die Trainer Zinedine Zidane für das Nations-League-Duell vornahm.

Das wurde gesagt

„Imperialer Jacquet. Es war sein erstes Mal im Trikot der A-Nationalmannschaft Frankreichs, aber das war ihm überhaupt nicht anzumerken. Er gewann schon nach zehn Sekunden einen Zweikampf, spielte Pässe, die das Spiel nach vorne trieben, und schob ins Mittelfeld, um zahlenmäßige Überlegenheit zu schaffen – der ehemalige Rennes-Spieler wirkte wie ein erfahrener Veteran des Kaders. Wenn er weiter solche Leistungen bringt, wird er es bald sein.“

— Ouest-France über Jacquets Debüt

„Unbeeindruckt bei seinem ersten Länderspiel glänzte der neue Liverpool-Spieler besonders in seinen Zweikämpfen mit De Ketelaere.“

— Figaro Sport, Spielerbewertung 6,5/10

Ouest-France vergab an Jacquet zusammen mit Desire Doue eine 8/10-Bewertung und hob seine sofortige Sicherheit auf internationalem Niveau hervor. Die Publikation bezeichnete ihn als „imperial“ und lobte seine Fähigkeit, nach vorne zu treiben und zahlenmäßige Überlegenheit zu schaffen – ein Markenzeichen seines Spiels, das bereits bei Liverpool sichtbar ist.

Figaro Sport vergab eine etwas zurückhaltendere 6,5/10, lobte aber dennoch seine Zweikampfstärke gegen Charles De Ketelaere. Die Einigkeit des Lobes in beiden Medien unterstreicht, wie schnell sich der 21-Jährige an den Spitzenfußball angepasst hat.

Die Zahlen

  • Gewonnene Zweikämpfe: 6 von 7
  • Passgenauigkeit: 92 %
  • Balleroberungen: 4
  • Klärungen: 3
  • Erfolgreiche Tacklings: 2
  • Medienbewertungen: Ouest-France 8/10; Figaro Sport 6,5/10

Warum Jacquet für Liverpool und Frankreich schon unverzichtbar ist

Jeremy Jacquet kam letzten Sommer von Rennes mit einer Schulterverletzung, die seine Vorbereitung verzögerte und Zweifel aufkommen ließ, ob er die Intensität der Premier League bewältigen kann. Diese Zweifel sind umfassend ausgeräumt. Er ist neben Virgil van Dijk zum Dauerbrenner geworden, und seine Leistung gegen Belgien zeigte genau warum: Ruhe, aggressives Verteidigen und progressives Passspiel, das Verteidigung in Angriff verwandelt.

Seine Zweikampfstärke und sein Aufbauspiel erlauben es ihm, wie Ouest-France anmerkte, ins Mittelfeld zu rücken und Überzahlsituationen zu schaffen. Diese Eigenschaft ist für Frankreich und Liverpool von unschätzbarem Wert, wo das Durchbrechen tief stehender Abwehrblöcke eine ständige Herausforderung ist. Sein Tempo bei der Rückwärtsbewegung und sein Spielverständnis bedeuten, dass er aggressiv verteidigen kann, ohne seinen Partner zu gefährden – eine Fähigkeit, die auch Maxence Lacroix aggressiver agieren lässt.

Da Ronald Araujo – der erfahrenere Defensivzugang – wegen Jacquets Erfolg als Rechtsverteidiger eingesetzt wird, hat Liverpool eine eingespielte Innenverteidiger-Partnerschaft, die sowohl dominant als auch technisch sicher ist. Jacquet könnte für Frankreichs nächstes Nations-League-Spiel gegen Italien geschont werden, da umfassende Wechsel erwartet werden, aber seine langfristige Zukunft auf Vereins- und internationaler Ebene scheint gesichert.

Diskussionspunkte

  • Jacquets 8/10-Bewertung ist für einen Debütanten bemerkenswert, aber hätte er angesichts seiner Zweikampfdominanz und Passgenauigkeit höher bewertet werden müssen? Ouest-France dachte offensichtlich ja.
  • Hat Jacquet Ronald Araujo bereits als Van Dijks erste Wahl an seiner Seite überholt, und bedeutet das eine dauerhafte Positionsänderung für den Uruguayer?
  • Mit 21 Jahren spielt Jacquet mit der Reife eines erfahrenen Veteranen. Ist er jetzt Frankreichs langfristige Lösung in der Innenverteidigung neben Lacroix?
  • Hat Figaro Sports 6,5/10 Jacquets Einfluss im Vergleich zu Ouest-Frances 8/10 unterbewertet? Das Duell gegen De Ketelaere war entscheidend.

Wie geht es weiter

Jacquet könnte für Frankreichs nächstes Nations-League-Spiel gegen Italien geschont werden, da umfassende Wechsel erwartet werden. Am wahrscheinlichsten kehrt er für das Rückspiel gegen Belgien in die Startelf zurück, bevor er zum Vereinsdienst bei Liverpool zurückkehrt. Seine nächste Chance, für sein Land zu beeindrucken, dürfte sich in diesem Belgien-Rückspiel ergeben, wo er an sein denkwürdiges Debüt anknüpfen will.

Häufig gestellte Fragen

Wie hat Jeremy Jacquet bei seinem Frankreich-Debüt gegen Belgien gespielt?

Er gewann sechs von sieben Zweikämpfen, brachte 92 % seiner Pässe an den Mann, machte vier Balleroberungen, drei Klärungen und zwei erfolgreiche Tacklings und erhielt eine 8/10-Bewertung von Ouest-France.

Mit wem bildete Jeremy Jacquet gegen Belgien die Innenverteidigung für Frankreich?

Jacquet startete neben Maxence Lacroix in der Innenverteidigung einer stark veränderten französischen Elf unter Trainer Zinedine Zidane.

Wird Jeremy Jacquet für Frankreich gegen Italien spielen?

Er könnte im nächsten Nations-League-Spiel gegen Italien eine Pause bekommen, da umfassende Wechsel erwartet werden, aber am wahrscheinlichsten kehrt er für das Rückspiel gegen Belgien zurück.

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