Ilicali traut Rosenior den Durchbruch beim FC Chelsea zu
Acun Ilicali, der Hull City im Mai 2024 von Liam Rosenior trennte, hat öffentlich seinen Glauben bekundet, dass der Ex-Trainer beim FC Chelsea „sehr erfolgreich“ sein wird. Die Aussagen des türkischen Geschäftsmanns kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Rosenior mit einer Rolle an der Stamford Bridge in Verbindung gebracht wird – möglicherweise im Trainerstab von Enzo Maresca. Ilicalis Unterstützung hat Gewicht, da Hull unter Rosenior sportlich einen Aufwärtstrend erlebte.
Roseniors Zeit bei Hull City
Liam Rosenior übernahm Hull City im November 2022, als der Klub auf Platz 21 der Championship dümpelte. In 18 Monaten formte er die Tigers zu Play-off-Anwärtern mit einem ballbesitzorientierten Stil. In der Saison 2023/24 belegte Hull Rang sieben, nur zwei Punkte hinter den Top Sechs. Sein Team kam auf durchschnittlich 55 Prozent Ballbesitz und 15 Weiße Westen – die fünftbeste Defensivbilanz der Liga.
Ilicalis Entscheidung, sich im Mai 2024 von Rosenior zu trennen, überraschte viele. Hulls Form hatte in den letzten Wochen nachgelassen – nur zwei Siege aus den letzten neun Spielen – doch der Besitzer nannte taktische Gründe als Ursache. Gegenüber türkischen Medien sagte Ilicali: „Ich glaube, Liam hat alle Qualitäten, um ein Top-Trainer zu werden. Er wird bei einem Klub wie Chelsea sehr erfolgreich sein.“
Was Rosenior zu Chelsea beitragen würde
Roseniors taktische Prinzipien passen zu den modernen Coaching-Trends beim FC Chelsea. Unter Maresca sollen die Blues ein hoch pressendes, fluides Angriffssystem übernehmen – ähnlich dem, das Rosenior in Hull einführte. Seine Betonung des Spielaufbaus von hinten und Positionswechsel könnte den talentierten jungen Kader von Chelsea ergänzen.
- Pressingintensität: Roseniors Hull lag in der Championship bei Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte auf Rang drei (245) und erzielte daraus zwölf Tore.
- Defensive Organisation: Trotz begrenzter Mittel kassierte Hull nur 1,1 Gegentore pro Spiel – besser als sechs der Top-Ten-Teams.
- Spielerentwicklung: Er verbesserte Spieler wie Jaden Philogene (jetzt bei Aston Villa) und Jacob Greaves, was Hull Transfererlöse einbrachte.
Auswirkungen auf Chelseas Trainerstab
Roseniors Verpflichtung würde Maresca einen erfahrenen Championship-Trainer bescheren, der die physischen Anforderungen des englischen Fußballs kennt. Sein Fokus auf Standards – Hull erzielte letzte Saison 14 Tore nach ruhenden Bällen – könnte Chelseas langjährige Schwäche in diesem Bereich beheben. Die Blues belegten in der Premier League 2023/24 bei Standardtoren nur Rang 17.
Darüber hinaus wurde Roseniors Umgang mit Spielern von Hull-Akteuren gelobt. Ozan Tufan nannte ihn den „besten Trainer, mit dem ich gearbeitet habe“, und Torwart Ryan Allsop bescheinigte ihm eine verbesserte Verteilung. Diese Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen, könnte bei der Integration von Eigengewächsen hilfreich sein.
Wie geht es weiter?
Ilicalis öffentliche Unterstützung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Rosenior zu Chelseas Trainerstab stößt. Maresca baut ein Team von Assistenten auf, die mit den englischen Gegebenheiten vertraut sind – und Rosenior passt in dieses Profil. Aufgrund einer Ablöseklausel in Hull müsste Chelsea eine moderate Entschädigung zahlen. Die Bekanntgabe könnte noch vor Chelseas USA-Tour erfolgen. Roseniors Weg vom Hull-Abgewiesenen zum Chelsea-Coach wäre ein bemerkenswerter Aufstieg.
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