Everton plant Rückholaktion von John Stones

Everton treibt offenbar die Pläne voran, den ehemaligen Verteidiger John Stones zurückzuholen. Laut einem Bericht von Sports Boom sind die Toffees bereit, Gespräche mit dem Innenverteidiger des Manchester City über einen ablösefreien Transfer im Sommer aufzunehmen.

Stones, der Everton 2016 für 47,5 Millionen Pfund in Richtung City verließ, steht in den letzten Monaten seines Vertrags im Etihad. Der 30-Jährige kam in dieser Saison auf 18 Premier-League-Einsätze, seine Spielzeit wurde jedoch durch eine Reihe von Verletzungen eingeschränkt.

Hintergrund

Stones' Karriereweg ist beachtlich. Nachdem er sich in Barnsley hochgearbeitet hatte, wechselte er 2013 für zunächst drei Millionen Pfund zu Everton. Sein ruhiger und ballsicherer Spielstil machte ihn schnell zu einem der vielversprechendsten Verteidiger Englands und ebnete den Weg zu City.

Bei City gewann Stones vier Premier-League-Titel, zwei FA-Cups und die Champions League. Allerdings bereitet seine Verletzungsanfälligkeit Sorgen: In der Saison 2022/23 fehlte er 22 Mal, 2023/24 weitere 15 Spiele. In dieser Saison stand er nur zwölfmal in der Liga in der Startelf.

Evertons Defensive präsentiert sich durchwachsen. Die Toffees haben in dieser Saison neun Zu-Null-Spiele erzielt (Platz sechs in der Liga), kassierten aber auch 42 Gegentore – ein Zeichen für Verbesserungspotenzial. Trainer Sean Dyche hat eine widerstandsfähige Einheit aufgebaut, aber ein Spieler von Stones' Kaliber könnte die Abwehr weiter aufwerten.

Auswirkungen und Analyse

Eine Rückkehr von Stones würde Evertons Defensivoptionen deutlich stärken. Seine Fähigkeit, das Spiel von hinten aufzubauen, passt zu Dyches Wunsch, Angriffe geduldiger zu initiieren. Everton liegt mit einer Passquote im eigenen Drittel von 85,3 Prozent nur auf Platz 17, Stones könnte diesen Wert verbessern.

  • Taktische Passform: Stones kann als rechter Innenverteidiger oder in einer Dreierkette spielen und bietet damit Flexibilität. Seine Passquote von 88,4 Prozent in dieser Saison würde ein neues Element hinzufügen.
  • Vertragssituation: Ein ablösefreier Transfer wäre eine risikoarme, aber erfolgversprechende Option. Selbst bei hohen Gehaltsforderungen könnten die fehlenden Ablösesummen Mittel für andere Positionen freisetzen.
  • FPL-Aspekt: Wenn Stones fit ist, könnte er ein Differenzial-Kandidat in der Fantasy Premier League sein. Er kommt in dieser Saison auf durchschnittlich 3,7 Punkte pro Spiel, aber sein Preis (voraussichtlich 5,0 Millionen) und Evertons solide Defensivbilanz machen ihn beobachtenswert.

Allerdings bleiben Verletzungen ein großes Fragezeichen. Stones verpasste in den letzten beiden Saisons 37 Premier-League-Spiele aufgrund diverser Probleme. Die medizinische Vorgeschichte wird bei den Verhandlungen eine entscheidende Rolle spielen.

Wie geht es weiter?

Die Gespräche sollen in den kommenden Wochen intensiviert werden. Everton hat Konkurrenz von mehreren europäischen Klubs, aber der Reiz einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub – für den er 95 Spiele absolvierte – könnte entscheidend sein. Für Manchester City wäre ein ablösefreier Abgang von Stones ein herber Verlust, aber da Pep Guardiolas Kader bereits gut besetzt ist, wird City wohl nicht um ihn kämpfen.

Für Everton wäre dieser Deal ein Statement. Nach dem Abstiegskampf in der Vorsaison visiert der Klub nun den gesicherten Mittelfeldplatz an. Die Verpflichtung eines Spielers mit Stones' Erfahrung und Qualität wäre ein echter Coup. Bleiben Sie dran für weitere Entwicklungen, während sich das Sommerfenster nähert.

Kategorie: Transfergerüchte | LA Premier League Home