Everton weiter auf der Jagd nach Alistair Johnston

Everton arbeitet weiterhin an einem Deal für Celtic-Verteidiger Alistair Johnston, wie aus Berichten hervorgeht. Der Premier-League-Klub hat den kanadischen Nationalspieler zum Topziel für das Januar-Transferfenster gemacht, Manager David Moyes soll ein großer Bewunderer sein.

Der Spieler soll einem Wechsel gegenüber aufgeschlossen sein, doch Celtic steht unter keinem Druck zu verkaufen. Die schottischen Meister bleiben hartnäckig, die Verhandlungen ziehen sich ohne Durchbruch hin.

Kontext und taktische Passform

Johnston, 26, ist seit seinem Wechsel von CF Montréal zu Celtic im Jahr 2022 Stammspieler. Bekannt für seine energischen Auftritte und offensiven Läufe auf der rechten Verteidigerposition, würde er bei Everton eine Verstärkung darstellen. Aktuell verlässt sich Everton auf Seamus Coleman, der sich in der Abendphase seiner Karriere befindet, und den vielseitigen Ben Godfrey, der eigentlich Innenverteidiger ist.

Moyes, der im Januar zu Goodison Park zurückkehrte, priorisiert defensive Stabilität. Johnstons Arbeitsrate und die Fähigkeit, das Angriffsspiel zu unterstützen, passen gut zu den typischen Anforderungen des Schotten an seine Außenverteidiger. Seine Ankunft würde es Everton wahrscheinlich ermöglichen, auf ein flüssigeres 4-3-3 oder 4-2-3-1 umzustellen, wobei die Außenverteidiger für Breite sorgen.

Celtic, trainiert von Brendan Rodgers, hat einen ballbesitzorientierten Stil entwickelt, aber Johnston hat auch defensive Disziplin gezeigt. Er hat in dieser Saison in der schottischen Premiership zwei Vorlagen beigesteuert und Celtic geholfen, eine beeindruckende Tabellenführung zu behaupten.

Auswirkungen und Analyse

Für Everton signalisiert die Jagd nach Johnston Ehrgeiz unter Moyes' zweiter Amtszeit. Der Klub liegt auf Platz 16, nur vier Punkte über der Abstiegszone. Die Verteidigung zu stärken ist entscheidend, und ein Spieler von Johnstons Kaliber würde ihre Überlebenschancen verbessern.

  • Everton hat in 24 Ligaspielen 29 Gegentore kassiert, die fünftschlechteste Bilanz der Liga.
  • Johnston hat in dieser Saison 62% seiner Tackles gewonnen, eine solide Quote für einen Außenverteidiger.
  • Crystal Palace, West Ham und Nottingham Forest wurden ebenfalls mit dem Verteidiger in Verbindung gebracht, aber Everton scheint am weitesten fortgeschritten.

Aus Celtics Sicht ist es sinnvoll, auf eine höhere Ablöse zu pochen. Der Klub ist finanziell gut aufgestellt und nicht darauf angewiesen, Schlüsselspieler zu verkaufen. Da Johnston bis 2027 unter Vertrag steht, können sie die Bedingungen diktieren.

Für Fantasy-Premier-League-Manager ist Johnstons mögliche Ankunft bei Everton beachtenswert. Er kommt in dieser Saison auf durchschnittlich 3,1 Punkte pro Spiel, mit gelegentlichen Offensivpunkten. Wenn er Stammspieler wird, könnte er eine Budgetoption für etwa 4,5 Mio. Pfund sein, besonders angesichts der guten Spielplanphase von Everton Ende Februar.

Was als Nächstes passiert

Das Transferfenster schließt am 3. Februar, und Everton läuft die Zeit davon. Celtic hat ein erstes Angebot, das vermutlich bei etwa 8 Millionen Pfund liegt, abgelehnt. Weitere Gespräche werden erwartet, aber ein Deal ist nicht unmittelbar bevorstehend.

Sollte Everton Johnston nicht verpflichten können, könnten sie sich alternativen Zielen zuwenden, aber das Interesse des Klubs zeigt ihre Absicht, zu verstärken. Für den Spieler wäre ein Wechsel in die Premier League ein Karriereschritt, aber er gilt als geduldig und zufrieden bei Celtic, falls der Transfer nicht zustande kommt.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Everton muss entscheiden, ob sie ihr Angebot erhöhen oder sich zurückziehen. Celtic hingegen hat keinen Grund zu verkaufen, es sei denn, das Angebot entspricht ihrer Bewertung. Mit dem Näherrücken der Frist bleibt der Ausgang ungewiss, aber eines ist klar: Evertons Interesse ist echt, und Johnston ist ein Spieler, den sie wollen.

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