Mastantuono treibt Enzo Fernandez zu Real Madrid
Giovanni Mastantuono, der Berater des argentinischen Mittelfeldspielers Enzo Fernandez, arbeitet laut aktuellen Berichten daran, seinen Klienten zu Real Madrid zu lotsen. Der Wechsel würde den Weltmeister mit seinem Albiceleste-Teamkollegen im Santiago Bernabeu zusammenbringen, allerdings liegt noch kein offizielles Angebot vor.
Hintergrund
Fernandez wechselte im Januar 2023 für eine britische Rekordablöse von 106,8 Millionen Pfund zum FC Chelsea und unterschrieb einen achteinhalb Jahre laufenden Vertrag. Seine erste Saison an der Stamford Bridge verlief jedoch wechselhaft, die Blues dümpeln im Mittelfeld der Tabelle herum. Real Madrid ist bekannt dafür, Top-Talente aus Südamerika zu verpflichten – eine Strategie, die mit Spielern wie Vinicius Junior und Rodrygo bereits Früchte trug. Mastantuonos Vorstoß deutet darauf hin, dass Fernandez weiterhin ein Wunschkandidat der Königlichen ist, die bereits die Ära nach Toni Kroos planen.
Der 22-Jährige hat 15 Einsätze für Argentinien (drei Tore) und bildete während des WM-Triumphs 2022 ein starkes Mittelfeldtrio mit Alexis Mac Allister und Rodrigo De Paul. Seine Fähigkeit, das Tempo zu diktieren und präzise Pässe in die Tiefe zu spielen, brachte ihm Vergleiche mit Luka Modric ein – ein vielversprechender Kandidat für Madrids Umbruch.
Auswirkungen und Analyse
Ein Wechsel zu Real Madrid wäre ein Karrieresprung für Fernandez. Beim FC Chelsea haderte er mit der physischen Premier League und erzielte in 28 Liga-Einsätzen nur drei Tore und zwei Vorlagen. In La Liga würde er unter Carlo Ancelotti taktisch besser zur Geltung kommen, da der Italiener auf technische Kontrolle und vertikales Passspiel setzt.
- Taktische Einordnung: Fernandez würde mit Eduardo Camavinga und Aurelien Tchouameni um einen Platz im Mittelfeld konkurrieren und könnte als kreativere Option glänzen.
- Transfer-Markt-Einordnung: Bei vier Jahren Restvertrag bei Chelsea wäre eine Ablöse von über 80 Millionen Pfund nötig – das wäre die höchste je für einen Argentinier gezahlte Summe.
- Fantasy Premier League (FPL): Fernandez ist nur bei 2,4 % der FPL-Manager im Kader (Preis: 5,0 Mio. Pfund). Sein Abgang würde eine Lücke in Chelseas Mittelfeld reißen und die Fantasy-Aussichten von Conor Gallagher und Moises Caicedo verbessern.
Wie geht es weiter?
Real Madrid wird wohl nur aktiv, wenn Chelsea die Ablöseforderung senkt oder Fernandez öffentlich einen Wechsel fordert. Das Januar-Fenster ist geschlossen, ein Transfer käme also frühestens im Sommer. Die Ballon-d‘Or-Verleihung steht im Oktober an: Falls Argentinien im Juli den Copa-América-Titel verteidigt, könnte Fernandez‘ Stern weiter steigen. Mastantuonos Vorstoß ist vorerst nur ein Flüstern – doch in Madrid werden aus Flüstern oft laute Töne.
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