Declan Rice hat Arsenals Teamkollegen Myles Lewis-Skelly überschwänglich gelobt, nachdem der junge Mittelfeldspieler in einem spannenden Champions-League-Halbfinale ins kalte Wasser geworfen wurde. Die Gunners sicherten sich mit einem hart erkämpften Sieg den Einzug ins Finale, und Lewis-Skellys Leistung war ein großes Gesprächsthema.

Eine Bewährungsprobe für die Nerven

Da mehrere Schlüsselspieler verletzungsbedingt ausfielen, vertraute Arsenals Trainer Mikel Arteta im entscheidenden Rückspiel auf den 18-jährigen Lewis-Skelly. Der Youngster, der zuvor nur wenige Einsätze in der ersten Mannschaft hatte, sollte das Mittelfeld gegen eine erfahrene europäische Mannschaft kontrollieren. Rice, der an seiner Seite im Mittelfeld spielte, zeigte sich beeindruckt von seiner Gelassenheit unter Druck.

„Er wurde in einem Champions-League-Halbfinale ins kalte Wasser geworfen, und er hat geschwommen“, sagte Rice nach dem Spiel zu Reportern. „Es ist nicht einfach, in ein Spiel dieser Größenordnung zu kommen, besonders in seinem Alter. Aber er hatte keine Angst, er wollte den Ball, er machte intelligente Pässe und arbeitete unermüdlich in der Defensive. Das war genau das, was wir brauchten.“

Rices Führungsqualitäten glänzen

Rice selbst lieferte eine Man-of-the-Match-Leistung ab, erzielte ein entscheidendes Tor und gewann unzählige Zweikämpfe. Der englische Nationalspieler ist seit seinem Sommerwechsel von West Ham eine Schlüsselfigur, und seine Erfahrung war entscheidend, um den Youngster durch das Spiel zu führen.

  • Rice absolvierte 91% seiner Pässe und kreierte drei Torchancen.
  • Lewis-Skelly bereitete das Führungstor vor und machte fünf Tacklings.
  • Arsenals Mittelfeldduo hatte im Mitteldrittel 58% zu 42% Ballbesitz gegenüber den Gegnern.

Artetas Risiko zahlt sich aus

Artetas Entscheidung, Lewis-Skelly von Anfang an spielen zu lassen, sorgte für Verwunderung, aber der Spanier verteidigte seine Wahl. „Myles hat die ganze Saison mit uns trainiert und sich seine Chance verdient. Wir vertrauen ihm voll und ganz“, sagte Arteta. Das Risiko zahlte sich aus, und Arsenal blickt nun mit neuem Selbstvertrauen auf das Finale.

Es wird erwartet, dass sich die Verletztenliste des Vereins bis zum Finale lichtet, aber Lewis-Skelly hat Arteta ein Luxusproblem beschert. Mit Rice als defensivem Anker könnte der Youngster einen Startplatz im größten Spiel seiner Karriere erhalten.

Was kommt als Nächstes für Arsenal?

Arsenal trifft im Finale entweder auf Manchester City oder Real Madrid. Beide Mannschaften stellen große Herausforderungen dar, aber Rice glaubt, dass die Gunners ganz nach vorne kommen können. „Wir haben einen echten Zusammenhalt in diesem Team. Wir kämpfen füreinander. Wenn wir so spielen wie heute Nacht, können wir jeden schlagen“, sagte er.

Die Fans des Vereins träumen bereits vom ersten Champions-League-Titel seit 2006. Mit Rice und Lewis-Skelly, die ein formidables Duo bilden, sieht die Zukunft für den Nord-Londoner Klub rosig aus.