Tottenhams torloser Start unter De Zerbi hält an
Tottenham Hotspur haben in ihren ersten drei Premier-League-Spielen kein Tor erzielt, und Trainer Roberto de Zerbi besteht darauf, dass sein teuer zusammengestellter Kader Geduld benötigt, um sich an seine Methoden anzupassen. Der italienische Taktiker, der im Sommer verpflichtet wurde, steht zunehmend unter Druck, da der Nordlondoner Klub am Tabellenende dümpelt.
Hintergrund: Ein Sommer voller hoher Ausgaben und großer Hoffnungen
Die Spurs investierten im Transferfenster massiv und holten mehrere namhafte Neuzugänge, um einen Kader zu verstärken, der in der Vorsaison Achter wurde. Die Erwartungen waren hoch, dass De Zerbis offensive Philosophie sofort für einen Aufschwung sorgen würde, doch die Ergebnisse sind ernüchternd. Das Team blieb gegen starke Gegner torlos, darunter ein 0:0-Remis gegen Nottingham Forest im jüngsten Spiel.
De Zerbi betonte, dass die Integration so vieler neuer Gesichter Zeit brauche, und verwies auf die Komplexität der Umsetzung seines Pressing- und Ballbesitzstils. Die zugrunde liegenden Zahlen deuten darauf hin, dass Tottenham Chancen kreiert, aber im letzten Drittel die nötige Effizienz vermissen lässt – ein Problem, das sie schon in der Vorsaison plagte.
Auswirkungen: Der Druck steigt, die Aufgaben werden schwerer
Mit jedem Spiel ohne Tor wächst die Kritik an Trainer und Spielern. Die kommenden Partien gegen Top-Sechs-Rivalen könnten Spurs weiter zurückfallen lassen, doch De Zerbis Bilanz bei früheren Klubs deutet darauf hin, dass er an seinen Prinzipien festhalten wird, statt sie über Bord zu werfen.
- Mannschaftschemie: Neuzugänge brauchen Zeit, um ein Verständnis mit dem vorhandenen Personal zu entwickeln, insbesondere in Angriffskombinationen.
- Taktische Umsetzung: De Zerbis risikoreiches System mit hohem Unterhaltungswert erfordert präzise Ausführung; frühe Fehler zeigen ein Team, das noch lernt.
- Standardsituationen: Auffällig ist die mangelnde Torgefahr bei toten Bällen – ein Bereich, den der Trainerstab im Training angehen wird.
Für Fantasy-Manager werden Tottenham-Akteure zunehmend unattraktiv; die Besitzquote sinkt bereits. Die Verpflichtung von De Zerbi wurde als potenzielles Fantasy-Goldgrube angesehen, doch nach drei Spielen ohne Tor schwindet die Geduld.
Was kommt als Nächstes: Eine entscheidende Woche steht bevor
Tottenham hat als Nächstes ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger, das als machbar gilt – eine Partie, die entweder den Saisonstart einleiten oder die Krise vertiefen könnte. Ein viertes Spiel in Folge ohne Tor wäre ein unerwünschter Klubrekord und würde ernste Fragen zu De Zerbis Zukunft aufwerfen. Die Unterstützung des Vorstands wird auf die Probe gestellt, falls die Serie ohne Sieg anhält, doch der Trainer beharrt auf Zeit und zeigt sich überzeugt, dass das Projekt auf dem richtigen Weg ist. Alle Augen werden auf die Reaktion des Teams in diesem entscheidenden Moment der Saison gerichtet sein.
Passende Artikel
Eingeordnet unter: Trainer-News | LA Premier League Startseite