Chelsea will Martin Zubimendi: 77-Millionen-Offerte geplant
Der FC Chelsea hat offenbar ein Auge auf Martin Zubimendi vom FC Arsenal geworfen. Wie TEAMtalk berichtet, sind die Blues bereit, 77 Millionen Euro für den spanischen Mittelfeldspieler zu zahlen, um ihre Zentrale zu verstärken.
Der Vorstoß kommt nach dem Abgang von Andrey Santos zu Manchester United, der eine Lücke im Chelsea-Mittelfeld hinterlassen hat. Zwar haben die Londoner bereits Jordan Henderson verpflichtet, doch Zubimendi bleibt das Wunschziel.
Hintergrund: Chelseas Umbau im Mittelfeld und Zubimendis Profil
Zubimendi überzeugt seit seiner Ankunft bei Arsenal mit Ballruhe und taktischer Disziplin. Seine Fähigkeit, die Abwehr abzusichern und das Tempo zu bestimmen, passt perfekt zu den Anforderungen der Premier League. Der 25-Jährige kommt in dieser Saison in 22 Ligaspielen auf drei Vorlagen, sein Hauptwert liegt jedoch in der Defensive.
Chelseas Mittelfeld entbehrt nach Santos' Abschied eines echten Sechsers. Enzo Fernandez und Moises Caicedo sind zwar Box-to-Box-Spieler, aber keiner bietet die Positionsdisziplin, die Zubimendi mitbringen würde. Seine Ankunft würde dem argentinischen Duo mehr Freiheit nach vorne verschaffen und die Offensive beleben.
Auswirkungen: Was Zubimendi an die Stamford Bridge bringen würde
Sollte der Transfer zustande kommen, würde Zubimendi sofort in die Startelf von Mauricio Pochettino rücken. Seine Premier-League-Erfahrung garantiert eine schnelle Eingewöhnung. Taktisch wäre er der Schutzschild vor der Abwehr, die in dieser Saison durchschnittlich 1,3 Gegentore pro Spiel kassiert hat.
- Defensive Stabilität: Zubimendi kommt auf 2,1 Tacklings und 1,8 Interceptions pro Spiel – Top-10-Werte unter den Mittelfeldspielern der Liga.
- Passspiel: Er komplettiert 88,4 % seiner Pässe, über 60 % davon nach vorne – das ermöglicht schnelle Umschaltbewegungen.
- Kopfballstärke: Mit 1,86 m Körpergröße und 62,5 % gewonnenen Luftzweikämpfen ist er auch bei Standards eine Waffe.
Aus Fantasy-Premier-League-Sicht könnte Zubimendis Verpflichtung die Defensivwerte von Chelsea verbessern. Sein Schatten würde die Anzahl der Gegenschüsse reduzieren und die Clean-Sheet-Wahrscheinlichkeit für Verteidiger wie Reece James und Levi Colwill erhöhen. Bei einem Preis von 5,5 Millionen Euro wäre er eine günstige Mittelfeldoption, auch wenn seine Offensivwerte begrenzt sind.
Transfermarkt-Kontext: Ablöse und Vergleiche
Die 77 Millionen Euro würden Chelseas Rekordtransfer von Enzo Fernandez (107 Millionen) zwar nicht übertreffen, wären aber ein deutliches Bekenntnis. Zum Vergleich: Manchester United zahlte 2022 für Casemiro 70 Millionen Euro – der Markt für Top-Sechser ist aufgebläht. Zubimendis Alter (25) und seine Premier-League-Erfahrung rechtfertigen die Ablöse, zumal es nur wenige Alternativen gibt.
Interessant: Arsenal ist nicht verkaufswillig, aber die Financial-Fairplay-Regeln könnten die Gunners zwingen, über Angebote nachzudenken. Chelsea hat durch Spielerverkäufe über 100 Millionen Euro eingenommen und besitzt die nötige Finanzkraft.
Wie geht es weiter? Das Rennen wird heiß
Im Januar-Transferfenster dürfte Chelseas Interesse konkreter werden. Doch die Konkurrenz aus Europa schläft nicht, und Arsenal wird sich nur bei einem astronomischen Angebot bewegen. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein – Chelsea könnte bald ein offizielles Angebot vorlegen.
Für Zubimendi wäre die Aussicht auf regelmäßige Champions-League-Einsätze und eine Führungsrolle im Chelsea-Neuaufbau reizvoll. Er hat sich in London wohlgefühlt, aber die Chance, das neue Gesicht eines Klubs zu werden, könnte ihn locken. Sollte der Wechsel klappen, würde das die Mittelfeld-Hierarchie der Premier League durcheinanderwirbeln und Chelsea zurück in den Titelkampf bringen.
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