Chelsea jagt zwei Premier-League-Linksverteidiger

Laut Berichten soll Chelsea im Sommer zwei Linksverteidiger aus der Premier League ins Auge gefasst haben. Dabei blicken die Blues in die eigene Vergangenheit: Sie interessieren sich für Spieler, die einst das eigene Nachwuchsleistungszentrum durchliefen, aber den Durchbruch nicht schafften und später woanders groß herauskamen. Die Position gilt als eine der Baustellen im Kader von Trainer Enzo Maresca.

Die Londoner wollen die verbleibenden acht Ligaspiele nutzen, um sich für die Champions League zu qualifizieren. Ein Top-5-Platz würde die Verhandlungen mit den Wunschkandidaten erheblich erleichtern. Finanziert werden sollen die Transfers durch Spielerverkäufe. Die Ablösesummen für etablierte Linksverteidiger sind in den letzten Jahren stark gestiegen, doch Chelsea ist bereit, tief in die Tasche zu greifen.

Hintergrund: Die linke Seite als Schwachstelle

In dieser Saison lief auf der linken Abwehrseite wenig zusammen. Verletzungen und Formschwankungen verhinderten, dass sich ein Spieler dauerhaft etablieren konnte. Statistisch gesehen kassierte Chelsea in den letzten 15 Ligaspielen nur fünfmal zu null – gegnerische Angriffe nutzten immer wieder die Lücken auf der linken Seite. Im 4-3-3-System von Enzo Maresca müssen die Außenverteidiger sowohl nach vorne Akzente setzen als auch defensiv solide stehen. Bislang gelang das keinem der Akteure zufriedenstellend.

Die Personalie erinnert an die Chelsea-DNA: Der Klub hat in der Vergangenheit mehrere Talente für die Linksverteidigerposition hervorgebracht, die später bei anderen Klubs zu Stars reiften. Nun denken sie über eine Rückholaktion nach – ein Kreislauf, der sich im Sommer schließen könnte.

Transfermarkt und Auswirkungen

Sollte Chelsea einen der beiden Kandidaten verpflichten, dürfte das Auswirkungen auf den aktuellen Kader haben. Abgänge sind wahrscheinlich, um Platz und Gehaltsbudget zu schaffen. Für Fantasy-Premier-League-Manager könnte ein neuer Linksverteidiger interessant sein, wenn er bei Chelsea das Vertrauen genießt. Allerdings trübt die bisherige Defensivbilanz (43 Gegentore in 31 Spielen) die Euphorie etwas.

Die Gespräche mit den Verkäuferklubs sollen nach Saisonende im Mai konkret werden. Die Vorbereitung im Sommer würde dann für die Eingewöhnung genutzt. Sollte die Champions-League-Qualifikation verpasst werden, könnte das die Verhandlungen erschweren – doch das langfristige Projekt unter Maresca hat durchaus Anziehungskraft.

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