Chelsea sichert sich Lacroix für 60 Mio Euro

Der FC Chelsea hat die Verpflichtung von Frankreichs Nationalverteidiger Maxence Lacroix von Crystal Palace bekannt gegeben. Die Ablösesumme liegt bei umgerechnet 60 Millionen Euro. Der 25-jährige Innenverteidiger unterschrieb einen Fünfjahresvertrag an der Stamford Bridge.

Stationen und Karriere bei Palace

Lacroix war 2023 für rund 21 Mio Euro vom VfL Wolfsburg zu Crystal Palace gewechselt und hatte sich dort schnell zum Abwehrchef entwickelt. In zwei Spielzeiten absolvierte er 78 Pflichtspiele für die Eagles, erzielte vier Tore und bereitete zwei vor. Seine guten Leistungen brachten ihm die Berufung in die Équipe Tricolore ein – und den WM-Titel 2022 in Katar.

Bei Palace glänzte Lacroix durch Ballruhe, Kopfballstärke und sicheres Aufbauspiel. In der vergangenen Premier-League-Saison verbuchte er pro Spiel durchschnittlich 1,2 Tacklings und 3,4 Klärungen bei einer Passquote von 88 Prozent.

Taktische Einordnung bei Chelsea

Lacroix verstärkt die Innenverteidigung der Blues, zu der auch Wesley Fofana, Levi Colwill und Trevoh Chalobah zählen. Der Franzose soll sich mit Fofana um einen Stammplatz duellieren – ein mögliches Duo mit großem Potenzial.

Trainer Enzo Maresca setzt auf eine hohe Abwehrkette und Spielaufbau von hinten, was Lacroix entgegenkommt. Sein Tempo und sein Stellungsspiel erlauben schnelles Ausrücken, während seine Passsicherheit das Umschaltspiel fördert.

Transferhintergrund und Finanzen

Die Ablöse von 60 Mio Euro macht Lacroix zu einem der teuersten Innenverteidiger in Chelseas Geschichte. Für Palace bedeutet der Deal einen satten Gewinn. Unter dem neuen Besitzer gibt Chelsea weiter viel Geld aus – Lacroix ist bereits der dritte wichtige Defensivneuzugang in diesem Fenster.

Fantasy Premier League (FPL)

Lacroix kostet in FPL 5,5 Mio Pfund und ist aktuell nur in 2,3 Prozent der Teams vertreten. Chelseas Restprogramm bietet Aufsteiger und Teams aus dem Mittelfeld – gute Chancen auf Zu-Null-Spiele. FPL-Manager sollten beobachten, ob Lacroix sich als Stammspieler etabliert; seine Torgefahr bei Standards könnte ein Bonus sein.

  • Lacroix erzielte in der Vorsaison drei Kopfballtore – einer der besten Werte unter den Verteidigern.
  • Chelsea hielt in der vergangenen Saison zwölf Mal die Null – mit Lacroix könnte diese Zahl steigen.
  • Durch seine Einsätze für Palace in der Europa League ist er für die Champions-League-Gruppenphase gesperrt.

Wie geht es weiter?

Lacroix könnte bereits am nächsten Spieltag gegen Aston Villa debütieren. Für Maresca gilt es nun, ihn schnell ins Team zu integrieren und eine stabile Abwehr zu formen. Da das Transferfenster noch offen ist, sind weitere Abgänge in der Defensive möglich. Lacroix will in den kommenden Jahren zum Abwehrchef bei Chelsea werden.

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