Liverpool verstärkt Jagd auf Barcola
Liverpool hat seine Bemühungen um die Verpflichtung von Bradley Barcola von Paris Saint-Germain offenbar intensiviert. Wie aus Kreisen verlautet, sind die Franzosen bereit, ihre Forderungen von 125 Millionen Pfund zu senken. Das weckt neue Hoffnungen im Transferpoker, der den ganzen Sommer über geschwelt hat.
Die Reds beobachten den 21-Jährigen schon länger, doch die hohe Ablöse war bisher ein Hindernis. Da PSG nun offenbar verhandlungsbereit ist, glaubt Liverpool, dass ein Deal in den kommenden Wochen machbar sein könnte.
Hintergrund: PSG-Haltung und Marktdruck
Barcola, der in Ligue 1 und international überzeugt hat, war ein wichtiger Bestandteil von PSG-Angriffsplänen. Doch die Finanzregeln und der Wunsch, den Kader zu verschlanken, könnten die Klubführung zum Umdenken bewogen haben. Die gemeldete Senkung der Ablöseforderung deutet auf eine Verkaufsbereitschaft hin, auch wenn Liverpool nicht der einzige Interessent ist.
Der Transfermarkt war in diesem Sommer bereits sehr aktiv, Klubs wie Arsenal und Chelsea haben kräftig eingekauft. Liverpool will unter Arne Slot seine Offensive verstärken, nachdem man die vergangene Saison als Dritter der Premier League abgeschlossen hatte – zwölf Punkte hinter Meister Manchester City. Ein dynamischer Flügelspieler wie Barcola würde dem Angriff Tiefe und Tempo verleihen.
Passendes Profil und erwarteter Impact
Barcolas Spielweise passt ideal zu Liverpools intensivem Pressing und schnellen Umschaltbewegungen. Da die Zukunft von Mohamed Salah ungewiss ist und man dessen Ausfälle langfristig kompensieren muss, könnte Barcola eine Investition in die Zukunft sein. In der vergangenen Saison erzielte er in 30 Ligaspielen zehn Tore und sechs Vorlagen.
Sollte Liverpool ihn verpflichten, bekäme man einen vielseitigen Stürmer, der auf beiden Flügeln und im Zentrum einsetzbar ist. Seine Dribbelstärke und sein direktes Spiel würden Slots Team eine weitere Offensivdimension verleihen.
Transfermarkt-Vergleich
Die gemeldete Ablöse – selbst in reduzierter Höhe – würde Barcola zu einem der teuersten Einkäufe der Liverpool-Geschichte machen. Zum Vergleich: Liverpools Rekordtransfer ist die Verpflichtung von Virgil van Dijk für 75 Millionen Pfund, auch wenn der Klub den Rekord in den letzten Jahren mehrfach gebrochen hat. Eine Summe um die 100 Millionen Pfund wäre ein starkes finanzielles Bekenntnis.
Manchester City zahlte 2021 für Jack Grealish 100 Millionen, Chelsea überwies für Moisés Caicedo im letzten Sommer 115 Millionen. Diese Deals zeigen, wie die Preise für Top-Talente steigen.
Wie geht es weiter?
Die Verhandlungen befinden sich offenbar in einem fortgeschrittenen Stadium, Liverpool drängt auf einen Abschluss. Allerdings könnten konkurrierende europäische Topklubs die Sache verkomplizieren. PSG wird einem Verkauf nur bei einem lukrativen Angebot zustimmen, und vieles hängt davon ab, welche Ablöse sie letztendlich akzeptieren.
Für die Liverpool-Fans ist das eine spannende Aussicht. Sollte der Wechsel klappen, wäre Barcola unter Neu-Trainer Arne Slot ein prestigeträchtiger Neuzugang, der den Anspruch untermauert, in der neuen Saison um den Meistertitel mitzuspielen. Alle Augen sind nun auf die letzten Wochen des Transferfensters gerichtet.
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