Liverpool klopft bei Monaco für 42-Millionen-Stürmer Maghnes Akliouche an
Liverpool hat nach Informationen von Sky Sports bei der AS Monaco für den französischen Offensivspieler Maghnes Akliouche angeklopft. Der 22-Jährige durchlief das Jugendinternat der Monegassen und zählt in dieser Saison zu den auffälligsten Akteuren in der Ligue 1.
Akliouches Profil und Passform an der Anfield Road
Akliouche kam in dieser Spielzeit in 32 Pflichtspielen für Monaco zum Einsatz – als offensiver Mittelfeldspieler oder Flügelstürmer. Dabei erzielte er acht Treffer und bereitete sieben weitere vor. Seine Dribbelstärke, Kreativität und sein Torriecher machen ihn für Liverpool interessant, die ihre Offensive verjüngen wollen.
Der französische U21-Nationalspieler hat eine enge Ballführung und fühlt sich auch in engen Räumen wohl – Eigenschaften, die in Arne Slots ballbesitzorientierte Spielphilosophie passen. Seine Vielseitigkeit in der vorderen Dreierreihe würde wertvolle Optionen hinter Mohamed Salah, Luis Díaz und Darwin Núñez schaffen.
Das Interesse kommt zu einem Zeitpunkt, da die Zukunft von Salah ungewiss ist. Der Ägypter geht in sein letztes Vertragsjahr. Akliouche wäre nicht nur ein Konkurrent, sondern auch ein langfristiger Nachfolgeplan für Liverpools Rekordtorschützen in der Premier League.
Transferhintergrund und Konkurrenz
Monaco soll Akliouche mit rund 42 Millionen Euro bewerten – eine Summe, die seine Entwicklung und sein Potenzial widerspiegelt. Zum Vergleich: Liverpool zahlte 2022 rund 45 Millionen Euro für Díaz und 2023 etwa 35 Millionen für Cody Gakpo. Die Ablöse liegt also im üblichen Rahmen des Klubs für junge Offensivtalente.
Allerdings bekommt Liverpool es mit europäischen Topklubs zu kämpfen. Der Bericht nennt zwar keine Namen, aber Paris Saint-Germain, Real Madrid und der FC Bayern München wurden in der Vergangenheit immer wieder mit jungen Ligue-1-Talenten in Verbindung gebracht.
Monaco hat eine starke Bilanz, wenn es darum geht, Offensivspieler teuer zu verkaufen – Kylian Mbappé, Bernardo Silva und James Rodríguez sind nur einige Beispiele. Die Bereitschaft zu verhandeln hängt wohl auch davon ab, ob der Spieler selbst auf einen Wechsel drängt.
Auswirkungen auf Liverpools Kader und Transferstrategie
Arne Slot setzt seit seiner Übernahme auf fließenden Offensivfußball, und Akliouches Fähigkeit, zwischen den Positionen zu rotieren, würde diesen Ansatz ergänzen. Er kann als Zehner, auf beiden Flügeln oder als hängende Spitze spielen – das bietet taktische Flexibilität.
Liverpool hat das Mittelfeld in den letzten Fenstern mit Alexis Mac Allister, Dominik Szoboszlai und Ryan Gravenberch verstärkt, doch die Offensive bleibt ein Schwerpunkt. Sollte Luis Díaz den Klub tatsächlich in Richtung FC Barcelona verlassen, wäre ein direkter Ersatz umso dringlicher.
Aus Fantasy-Premier-League-Sicht wäre Akliouche ein spannender Differenzialspieler, wenn er an die Anfield Road kommt. Bei einer Ablöse von 42 Millionen Euro läge sein Marktwert in FPL vermutlich bei 6,5 bis 7,5 Millionen. Seine Dribbel- und Chancenkreierungsstatistiken versprechen Punkte, auch wenn seine Einsatzzeiten von der Eingewöhnung in die Premier League abhängen.
Wie geht es weiter für Liverpool und Akliouche?
Liverpools erster Schritt zeigt, dass sie früh im Sommerfenster aktiv werden wollen. Doch Verhandlungen mit Monaco werden nicht einfach. Der französische Klub ist dank der Champions-League-Qualifikation nicht unter Verkaufsdruck und wird auf einer Ablöse bestehen, die Akliouches Bedeutung widerspiegelt.
Die Präferenz des Spielers wird entscheidend sein. Sieht er in Liverpool einen klareren Weg zu regelmäßigen Einsatzzeiten als bei den anderen europäischen Topklubs, könnten die Reds die Nase vorn haben. Eine Entscheidung wird in den nächsten vier bis sechs Wochen erwartet, bevor die Vorbereitung beginnt.
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