Liverpool hält Kontakt zu PSG wegen Barcola

Liverpool hält offenbar weiterhin Kontakt zu Paris Saint-Germain wegen eines Transfers von Angreifer Bradley Barcola. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Der 22-Jährige wird auf rund 60 Millionen Pfund geschätzt und ist unter Neu-Trainer Andoni Iraola ein Wunschspieler.

Hintergrund und taktischer Kontext

Seit seiner Übernahme in Anfield setzt Iraola auf Tempo und Direktheit im Angriff. Barcola, der auf beiden Flügeln spielen kann, passt in dieses Profil. In dieser Saison absolvierte er zwölf Einsätze für PSG, erzielte drei Tore und bereitete zwei vor, kämpft aber unter Luis Enrique um konstante Startelf-Einsätze.

Die Franzosen sind bereit, den Eigengewächs zu verkaufen, um die Kasse aufzubessern, nachdem sie schwer für Randal Kolo Muani und Gonçalo Ramos investiert haben. Barcolas Dribbelstärke und Arbeitsmoral passen zu Iraolas intensivem Pressingsystem, das viel Laufarbeit gegen den Ball erfordert.

Transfermarkt-Kontext

Eine Ablöse von 60 Millionen Pfund würde Barcola zu einem der teuersten Einkäufe Liverpools machen, spiegelt aber die Prämie für junge, heimische Talente wider. Zum Vergleich: Liverpool verpflichtete Darwin Núñez 2022 für initial 64 Millionen Pfund. Barcolas Vertrag bei PSG läuft bis 2026, was dem Klub Verhandlungsmacht gibt.

Auswirkung auf Liverpool und FPL

Barcola würde die Offensive um Mohamed Salah, Luis Díaz und Cody Gakpo verstärken. Seine Ankunft könnte Diogo Jotas Einsatzzeit auf dem linken Flügel reduzieren. Für Fantasy Premier League-Manager wäre Barcola (voraussichtlich ~7,0-7,5 Mio.) eine interessante Differenzial-Option, besonders aufgrund Liverpools günstigem Spielplan ab Spieltag 15. Allerdings müsste er sich regelmäßige Startelf-Einsätze sichern.

  • Barcolas Tempo ergänzt Iraolas konterlastige Taktik.
  • PSGs Verkaufsbereitschaft resultiert aus Financial-Fairplay-Auflagen.
  • Liverpools Form (3 Siege aus 5 Spielen) zeigt Bedarf an neuem Angriffsimpuls.

Wie geht es weiter für Liverpool

Vor dem Januar-Transferfenster muss Liverpool entscheiden, ob es die Gespräche beschleunigt oder bis zum Sommer wartet. Die Scouting-Abteilung beobachtet auch andere Flügeloptionen wie Nico Williams, aber Barcola bleibt das primäre Ziel. Die Qualifikation für die Champions League ist für einen Deal entscheidend.

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