Arsenal bereitet 100-Millionen-Angebot für Atletico-Stürmer Julian Alvarez vor

Arsenal rüstet sich für einen 'aggressiven Vorstoß' und will Julian Alvarez von Atletico Madrid für 100 Millionen Pfund verpflichten, wie Quellen berichten. Der 25-jährige Weltmeister ist zum Top-Transferziel von Mikel Arteta avanciert, der den Angriff nächste Saison führen soll. Der Klub ist bereit, seine Transferrekordsumme zu sprengen.

Warum Arteta einen echten Neuner braucht

Trotz vieler Tore aus dem Mittelfeld und von den Flügeln fehlt Arsenal ein knallharter Mittelstürmer. Gabriel Jesus erzielte in zwei Spielzeiten nur elf Ligatore, während Kai Havertz‘ Rolle als Sturmspitze durchwachsen war. Taktisch benötigt Arteta einen Stürmer, der tief kommt, pressen kann und Abschlüsse im Strafraum sucht – Alvarez vereint all das. Er zählt zu den besten 15 % der europäischen Angreifer bei Pressing-Aktionen pro 90 Minuten (19,2) und der Torschussquote (42 %). Bei Atletico erzielte er wettbewerbsübergreifend 18 Tore und bereitete 8 vor – bei einer Abschlusseffizienz von 28 %, deutlich besser als Jesus‘ 19 %.

Finanzielles und FFP-Implikationen

Die geplanten 100 Millionen Pfund würden die 72 Millionen für Nicolas Pepe aus dem Jahr 2019 übertreffen. Zum Vergleich: Manchester City zahlte 2021 rund 81 Millionen Pfund für Jack Grealish – 100 Millionen für Alvarez wären ein deutlicher Sprung. Der Nordlondoner Klub agierte zuletzt FFP-bewusst, doch die Rekordeinnahmen von 464 Millionen Pfund in der Saison 2022/23 sowie Verkäufe von Ergänzungsspielern (Nketiah und Tierney) könnten den Deal stemmen. Chelsea wiederum wurde ebenfalls genannt, doch die eigenen Ausgaben und der unausgewogene Kader machen einen Konkurrenzkampf unwahrscheinlich.

Auswirkungen auf die Fantasy Premier League

Alvarez ist derzeit nur bei 8,3 % der FPL-Manager im Kader, Preis 8,5 Millionen Pfund. Ein Wechsel zu Arsenal würde ihn auf 9,5 bis 10 Millionen Pfund steigen lassen, doch mit Arsenals günstigem Auftaktprogramm (z. B. Heimspiele gegen Southampton, Crystal Palace und Everton) könnte er sich als Differenzial-Kapitän eignen. Seine Fähigkeit, auf allen vorderen Positionen zu spielen, bietet Flexibilität, doch seine Einsatzzeiten bei Atletico waren schwankend – Arteta müsste ihm Stammplatzgarantien geben, um die Ablöse zu rechtfertigen.

Auswirkungen auf den Titelkampf

Arsenal wurde in den letzten beiden Spielzeiten jeweils Zweiter, fünf und sieben Punkte hinter Manchester City. Ein gestandener Torjäger wie Alvarez, der Citys System kennt und zu schlagen weiß, könnte die Lücke schließen. Da City womöglich Kevin De Bruyne verlieren und Erling Haalands Zukunft ungewiss ist, wittern die Gunners ihre Chance. Allerdings würde Alvarez‘ Ankunft wohl das Ende für Jesus bedeuten, der Angebote aus Saudi-Arabien und Barcelona haben soll. Der Brasilianer ist verletzungsanfällig und hat gegen tiefstehende Gegner Probleme – macht ihn entbehrlich.

Wie geht es für Arsenal im Sommer weiter?

Die Verhandlungen sollen beginnen, sobald das Transferfenster öffnet. Atletico beharrt auf den vollen Betrag von 100 Millionen Pfund. Arsenal könnte versuchen, die Summe mit Boni zu strecken, doch die Konkurrenz von PSG könnte den Preis in die Höhe treiben. Gelingt der Alvarez-Transfer, dürften auch ein Linksverteidiger und ein defensiver Mittelfeldspieler auf der Einkaufsliste stehen, um Artetas Umbau abzuschließen.

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