Al-Hilal hat Everton-Star Ndiaye im Visier

Der saudi-arabische Meister Al-Hilal bereitet einen Angriff auf Iliman Ndiaye von Everton vor. Der senegalesische Angreifer steht bei den Toffees noch bis 2028 unter Vertrag, doch die ungewisse finanzielle Lage des Klubs könnte einen Verkauf erzwingen.

Everton steckt in der Zwickmühle: Einerseits will man den 24-Jährigen halten, andererseits drücken Schulden von 89 Millionen Pfund. Ein Angebot von über 30 Millionen Pfund aus Riad könnte die Kassen füllen. Ndiaye, der 2024 für 15 Millionen von Marseille kam, ist unter Sean Dyche zur Stammkraft geworden.

Vertragspoker belastet die Stimmung

Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung stocken, auch wegen der ungeklärten Besitzerfrage bei Everton. 777 Partners wartet noch auf die Premier-League-Zulassung. Ndiayes Berater loten bereits Alternativen aus. Ein Wechsel nach Saudi-Arabien würde dem Flügelstürmer ein Millionengehalt bescheren.

Wie Ndiaye ins System passt und was ein Abgang bedeutet

Ndiaye spielt meist links oder als zweite Spitze in Evertons 4-4-1-1. Er führt die dribbelstärksten Spieler des Teams an (2,3 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten) und hat zwölf Großchancen kreiert. Ohne ihn verlöre Everton seinen wichtigsten Ballträger. Das Team hat ohnehin nur 42,1% Ballbesitz – ohne Ndiaye droht noch mehr Abhängigkeit von Standards und langen Bällen. Zudem leistet er defensiv 1,8 Tackles pro Spiel und eroberte viermal den Ball im letzten Drittel (zwei Tore). Dyche müsste umstellen: Dwight McNeil rückt dann wohl nach links, oder Youssef Chermiti bekäme mehr Einsatzzeit.

Transfermarkt und Finanzen

Die Premier League ist für Saudi-Klubs eine beliebte Jagdgrube. Al-Hilal hat bereits Neymar und Rúben Neves. Für Everton wäre ein Ndiaye-Verkauf ein finanzielles Polster. Aston Villas Jhon Durán war im Januar 2025 für 35 Millionen im Gespräch – ein Richtwert.

Fantasy Premier League: Ndiaye als Risiko

Nur 5,2% der FPL-Manager setzen auf Ndiaye (4,1 Punkte pro Spiel). Nach der Länderspielpause warten Heimspiele gegen Burnley und Sheffield United – gute Gelegenheiten für Punkte. Sollte der Transferpoker seine Einsatzzeit gefährden, raten Experten zu einem Tausch, etwa gegen Jarrod Bowen.

Wie geht es weiter?

Al-Hilal wird in den kommenden Wochen ein Angebot vorlegen, noch vor dem saudi-schen Transferfenster im September. Everton muss entscheiden: Den Star jetzt verkaufen oder später weniger bekommen. Dyche hofft auf Verstärkung, doch das Budget ist knapp.

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