FC Liverpool schnappt sich Defensivtalent: 60-Millionen-Deal für Jérémy Jacquet
Der FC Liverpool hat die Verpflichtung von Innenverteidiger Jérémy Jacquet von Stade Rennes perfekt gemacht. Der 22-Jährige wechselt für umgerechnet rund 60 Millionen Pfund an die Anfield Road und wird voraussichtlich rechtzeitig zum Start der Saisonvorbereitung im Juli zur Mannschaft stoßen. Trainer Arne Slot bekommt damit eine zusätzliche Option für seine Defensive.
Hintergrund: Jung und vielversprechend
Der Franzose hat sich bei Rennes zu einem der vielversprechendsten jungen Abwehrspieler Europas entwickelt. In 85 Pflichtspielen für die Bretonen zeigte er konstant starke Leistungen und weckte das Interesse mehrerer Top-Klubs. Liverpool zog jedoch früh im Sommerfenster die Zügel an und sicherte sich seine Dienste. Jacquet soll langfristig die Abwehr verjüngen. Mit Virgil van Dijk, der nächste Saison 33 wird, und dem abgewanderten Joël Matip hat Liverpool den Nachholbedarf erkannt. Jacquet gilt als moderner, ballsicherer Innenverteidiger, der sowohl in der hohen Kette als auch im Spielaufbau glänzt – genau die Attribute, die Slots System verlangt.
Taktische Einordnung: Das bringt Jacquet mit
Der Linksfuß soll sich mit Ibrahima Konaté und Jarell Quansah um die Startelfplätze duellieren. Seine Stärke im Aufbauspiel und seine Ruhe am Ball werden Liverpools Spiel von hinten heraus beleben.
- In der Vorsaison kam Jacquet in der Ligue 1 auf 2,1 Tacklings pro 90 Minuten – einer der besten Werte unter den Innenverteidigern der Top-5-Ligen.
- 70 Prozent seiner Luftzweikämpfe gewann er, was seine Physis unterstreicht.
- Seine Passquote von 89 Prozent belegt seine Zuverlässigkeit im Ballbesitz.
Die Ablöse von 60 Millionen Pfund macht Jacquet zu einem der teuersten Verteidiger der Premier-League-Geschichte. Ein hohes Investment in ein noch nicht fertig entwickeltes Talent – aber eines mit enormem Potenzial.
Wie geht es weiter?
Jacquet wird im Juli ins Mannschaftstraining einsteigen. In der Vorbereitung und in den frühen Pokalspielen darf er erste Spielminuten sammeln. Die größte Herausforderung wird die Eingewöhnung an die körperliche Intensität der Premier League sein. Sein technisches Fundament lässt jedoch erwarten, dass ihm der Sprung gelingt.
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