Chelsea treibt Lacroix-Transfer voran

Der FC Chelsea macht ernst bei der Verpflichtung von Maxence Lacroix. Der Innenverteidiger von Crystal Palace steht laut Berichten ganz oben auf der Wunschliste der Blues. Der 24-jährige Franzose, der bei der WM für Frankreich auflief, soll rund 55 Millionen Euro Ablöse kosten.

Der 1,91 m große Abwehrspieler hat sich seit seinem Wechsel zu Palace 2021 zu einem der vielversprechendsten Innenverteidiger der Premier League entwickelt. Er vereint körperliche Präsenz mit spielerischer Klasse – genau das, was Chelsea unter Trainer Enzo Maresca sucht. Die Blues kassierten in der vergangenen Saison 63 Gegentore, die Abwehr muss stabiler werden.

Hintergrund und taktische Passform

Lacroix fordert von Maresca eine hohe Verteidigungslinie und sicheres Aufbauspiel – Eigenschaften, die der Franzose bei Palace unter Beweis stellte. Pro Spiel kam er auf 4,2 Klärungen und 1,8 abgefangene Bälle, bei einer Passquote von 88 Prozent.

Transfermarkt-Kontext

Die 55 Millionen Euro würden Lacroix zu einem der teuersten Innenverteidiger machen – vergleichbar mit Josko Gvardiol (77 Mio.) oder Benoit Badiashile (37 Mio.). Chelseas Transferpolitik unter den neuen Besitzern setzt auf junge Talente mit Wiederverkaufswert, da passt Lacroix ins Schema. Sein Vertrag bei Palace läuft noch bis 2026, was die Verhandlungsposition der Eagles stärkt. Doch Chelsea zeigt klaren Willen, Palace muss sich entscheiden: jetzt kassieren oder nächstes Jahr weniger bekommen.

Auswirkungen auf Fantasy Premier League und Titelkampf

Für FPL-Manager könnte ein Wechsel zu Chelsea Lacroix attraktiver machen. Bei einem Preis von rund 5,0 Mio. £ und kommenden Spielen gegen Southampton, Bournemouth und Aston Villa wäre er ein Schnäppchen. Chelsea selbst zählt derzeit nicht zu den Top-Favoriten auf den Titel, aber eine verstärkte Abwehr könnte den Anschluss an die Spitze erleichtern. Arsenal und Manchester City dominieren zwar, doch Chelseas Kader wird tiefer.

Wie geht es weiter?

Chelsea will in den nächsten Tagen persönliche Details klären und eine Einigung mit Palace erzielen. Es geht um die Zahlungsstruktur und mögliche Boni. Das Transferfenster ist noch bis Ende August offen, aber die Blues wollen Lacroix früh in die Saisonvorbereitung integrieren.

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