Chelsea schaltet bei Lacroix schnell
Der FC Chelsea steht Berichten der französischen Sportzeitung L'Equipe zufolge kurz vor einem 47-Millionen-Euro-Deal für Crystal Palace-Verteidiger Maxence Lacroix. Die Blues treiben ihre Personalplanung für den Sommer voran und wollen die Defensive verstärken. Der 24-jährige Franzose hat seit seinem Wechsel von Wolfsburg 2023 bei den Eagles überzeugt.
Verstärkung für die Abwehr nötig
Die Defensivbilanz der Blues ist in dieser Saison durchwachsen: 38 Gegentore in 28 Premier-League-Spielen, nur sieben Mal blieb das Tor sauber. Ein robuster Innenverteidiger an der Seite von Levi Colwill oder Benoît Badiashile ist dringend gesucht. Lacroix, bekannt für sein Tempo und seine Kopfballstärke, könnte die nötige Stabilität bringen, die Chelsea unter Mauricio Pochettino vermissen ließ.
Crystal Palace stellt sich offenbar auf einen Abschied des Franzosen im Sommer ein. Palace steht im gesicherten Mittelfeld und könnte Lacroix, einen ihrer wertvollsten Spieler, zu Geld machen. Lacroix bestritt in dieser Saison 31 Pflichtspiele, erzielte zwei Tore und gab eine Vorlage. Unter Trainer Oliver Glasner ist er zum Schlüsselspieler gereift.
Transferhintergrund
Die Ablöse von 47 Millionen Euro würde Lacroix zu einem der teuersten Innenverteidiger der Premier-League-Geschichte machen – aber im Vergleich zu anderen Top-Transfers wäre es ein Schnäppchen. Chelsea zahlte 2022 satte 58 Millionen für Wesley Fofana und im Januar 2023 33 Millionen für Badiashile. Palace selbst holte Lacroix für rund 18 Millionen – ein satter Gewinn winkt.
- Ablöse: rund 47 Mio. Euro
- Vertrag: Lacroix ist noch bis 2027 gebunden – Palace hat gute Karten
- Alter: 24 – passt perfekt zu Chelseas Strategie, junge, entwicklungsfähige Spieler zu holen
Wie geht es weiter für Chelsea und Palace?
Vor dem Sommerfenster müssen die Blues wohl einige Spieler abgeben, um die Finanzen und das Financial Fair Play im Griff zu behalten. Mit Lacroix käme Verstärkung, aber auch die Türe für Abgänge wie Trevoh Chalobah oder Malang Sarr könnte sich öffnen. Palace wiederum müsste die Einnahmen reinvestieren, um die Abwehr zu stabilisieren – wohl mit einem jungen Talent oder einem Eigengewächs.
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