Chelsea erhöht Druck auf Bournemouth: Neues Angebot für Scott

Der FC Chelsea plant ein neues, verbessertes Angebot für Bournemouths Mittelfeldspieler Alex Scott. Das berichtet Journalist Florian Plettenberg. Der 21-Jährige gilt als eines der begehrtesten Talente im aktuellen Transferfenster – und die Blues liegen vorn.

Scott war im Sommer 2023 von Bristol City gekommen und hat sich in seiner ersten Premier-League-Saison eindrucksvoll präsentiert. Seine Leistungen weckten Begehrlichkeiten, doch Chelsea will nun Nägel mit Köpfen machen.

Warum Chelsea Scott unbedingt will

Scotts Vielseitigkeit und technische Fähigkeiten passen perfekt in den geplanten Umbau des Chelsea-Mittelfelds. Der englische U21-Nationalspieler kann als Spielmacher vor der Abwehr, als Box-to-Box-Spieler oder sogar über die rechte Seite eingesetzt werden. Seine Dribbelstärke, sein Passspiel und seine Laufbereitschaft sind ideal für das intensive System von Trainer Enzo Maresca.

In der vergangenen Saison absolvierte Scott 26 Pflichtspiele für Bournemouth, erzielte ein Tor und bereitete drei Treffer vor. Seine Rohdaten sind bescheiden, doch die zugrunde liegenden Metriken – insbesondere progressive Läufe und Pässe ins letzte Drittel – gehören zu den besten seiner Altersklasse. Bei Bournemouth gelangen ihm pro 90 Minuten 2,1 Dribblings und 1,3 Torschussvorlagen, was seine Fähigkeit unterstreicht, das Spiel nach vorne zu treiben.

Bournemouth soll eine Ablöse von rund 70 Millionen Euro fordern – eine Summe, die Scotts langfristiges Potenzial und seinen bis 2028 laufenden Vertrag widerspiegelt.

Auswirkungen auf Chelseas Mittelfeld und Transferstrategie

Sollte der Deal klappen, würde Scott in ein rasch umgebautes Chelsea-Mittelfeld stoßen. Die Blues haben bereits Kiernan Dewsbury-Hall von Leicester City verpflichtet und wollen mehrere Mittelfeldspieler abgeben, darunter Conor Gallagher. Scott würde technische Sicherheit und Kreativität bringen – möglicherweise als Teil einer Dreierreihe mit Enzo Fernández und Moisés Caicedo.

Taktsich gesehen würde Scotts Fähigkeit, unter Druck Bälle zu fordern und das Spiel zu verlagern, Chelseas Spielaufbau verbessern – eine Schwachstelle in der Vorsaison. Auch defensiv legte er 2023/24 zu: 1,8 Tacklings und 1,2 Interceptions pro Spiel.

Wie die Ablöse einzuordnen ist

  • 70 Millionen Euro würden Scott zu einem der teuersten englischen Mittelfeldspieler aller Zeiten machen – vergleichbar mit Declan Rice (105 Mio. zu Arsenal) oder Jude Bellingham (115 Mio. zu Real Madrid).
  • Bournemouth zahlte 2023 rund 20 Mio. für Scott – ein satter Gewinn wäre sicher.
  • Zum Vergleich: Chelsea gab 115 Mio. für Caicedo und 107 Mio. für Fernández aus. 70 Mio. für ein junges, einheimisches Talent passen ins Muster.

Bedeutung für Fantasy Premier League

Für FPL-Manager wäre ein Wechsel zu Chelsea reizvoll. In der Regel startet er bei 5,5 Millionen – ein ähnlicher Preis wäre bei einem Top-6-Klub zu erwarten. Chelseas Auftaktspiele (Crystal Palace, Wolves, West Ham) verheißen Frühtore. Allerdings müsste seine Rolle klar sein – spielt er tiefer, könnte die Offensivausbeute begrenzt sein. Vorsaison-Tests beobachten!

Wie es weitergeht

Plettenberg zufolge könnte Chelsea schon bald ein formelles Angebot abgeben. Bournemouth muss nicht verkaufen, doch ein Angebot in der geforderten Größenordnung würde eine Entscheidung erzwingen. Scott wäre dann der zweite prominente Abgang von der Südküste nach Dominic Solanke. Chelsea-Fans dürfen in der nächsten Woche mit Fortschritten rechnen.

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