Tottenham will ManUnited im Rennen um 60-Millionen-Star überbieten

Tottenham Hotspur ist angeblich bereit, Manchester United im Kampf um die Unterschrift von Crystal Palace-Mittelfeldspieler Adam Wharton auszustechen. Der 20-Jährige hat nach einem starken Start in seine Premier-League-Karriere das Interesse mehrerer Topklubs geweckt, ein Preisschild von 60 Millionen Pfund hängt an seinem Namen.

Hintergrund zu Adam Wharton

Wharton wechselte im Januar 2024 von Blackburn Rovers zu Crystal Palace – für eine nicht genannte Ablöse. Schnell etablierte er sich in der ersten Mannschaft und absolvierte in der zweiten Saisonhälfte 16 Einsätze. In dieser Spielzeit entwickelte er sich unter Oliver Glasner weiter und zeigte seine Ballruhe sowie seine Fähigkeit, Angriffe zu unterbinden.

Die Leistungen des englischen U21-Nationalspielers blieben nicht unbemerkt. Manchester United galt zunächst als Topfavorit, doch Tottenham will den Deal nun platzen lassen. Spurs-Trainer Ange Postecoglou möchte seine Mittelfeldoptionen vor der neuen Saison verstärken.

Taktische Passform bei Tottenham

Postecoglous System verlangt nach energischen, technisch versierten Mittelfeldspielern, die hoch pressen und schnell den Ball zurückgewinnen können. Wharton passt perfekt in dieses Profil. Sein Spielverständnis und seine Passqualität würden die Reihe um James Maddison und Yves Bissouma im Tottenham-Mittelfeld ergänzen.

Auch Whartons Defensivarbeit ist beachtlich – im Schnitt kam er in der vergangenen Saison auf 2,1 Tackles und 1,3 Interceptions pro Spiel, was ihn zu den besten Mittelfeldspielern der Liga in diesen Kategorien zählt. Seine Fähigkeit, die Abwehr abzuschirmen, würde Tottenhams oft entblößter Defensive mehr Stabilität verleihen.

Transfermarkt-Kontext

Die gemeldete Ablöse von 60 Millionen Pfund würde Wharton zu einem der teuersten englischen Mittelfeldspieler der Geschichte machen. Zum Vergleich: Declan Rice kostete den FC Arsenal 2023 105 Millionen Pfund, Jude Bellingham wechselte für 103 Millionen Euro zu Real Madrid. Whartons Preisschild spiegelt sein Potenzial und die Prämie auf einheimische Talente wider.

Crystal Palace steht unter keinem Verkaufsdruck, Whartons Vertrag läuft bis 2028. Ein substanzielles Angebot könnte jedoch schwer abzulehnen sein. Die Eagles haben Geschichte darin, Schlüsselspieler teuer zu verkaufen, wie Aaron Wan-Bissaka zu Manchester United und Michael Olise zum FC Bayern München.

Auswirkungen auf Manchester United

Wharton würde Uniteds Plänen einen Strich durch die Rechnung machen. Die Red Devils sind ebenfalls auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler als Partner für Kobbie Mainoo. Da Casemiro altert und Sofyan Amrabats Leihe nicht verlängert wurde, mangelt es Erik ten Hag an Tiefe im zentralen Mittelfeld. Sollte Wharton weg sein, müsste United auf Alternativen wie João Neves oder Youssouf Fofana umschwenken.

Auswirkungen auf die Fantasy Premier League

Für FPL-Manager würde ein Wechsel zu Tottenham Whartons Attraktivität enorm steigern. Spurs' Angriffsstil unter Postecoglou bringt oft Tore aus dem Mittelfeld. Whartons Preis würde bei einem Wechsel zu einem Topklub wahrscheinlich von aktuell 5,0 Millionen Pfund steigen. Seine zugrundeliegenden Zahlen – 85% Passquote und 1,2 Torschussvorlagen pro Spiel – deuten darauf hin, dass er eine verlässliche Budget-Option sein könnte.

  • Whartons Besitzquote in FPL liegt derzeit bei 3,2%, könnte aber bei einem Tottenham-Wechsel auf 15%+ steigen.
  • >Li>Die kommenden Spiele von Spurs nach dem Transferfenster beinhalten eine günstige Serie gegen Aufsteiger. >Li>Sein Potenzial als Differenzialspieler könnte hoch sein, wenn er früh in der Saison in Form kommt.

Wie es weitergeht

Das Transferfenster öffnet am 14. Juni, und die Verhandlungen dürften sich intensivieren. Tottenhams Bereitschaft, Palaces Bewertung zu erfüllen, wird auf die Probe gestellt. Sollte eine Einigung erzielt werden, dürften persönliche Bedingungen kein Hindernis darstellen, da Wharton den nächsten Schritt machen will.

Crystal Palace plant unterdessen das Leben ohne ihren Star-Mittelfeldspieler. Als mögliche Ersatzspieler wurden bereits Archie Gray von Leeds United und Adrien Rabiot – derzeit vereinslos – ins Auge gefasst.

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