Richarlisons Wechsel zu Vasco da Gama geplatzt – Tottenham-Abschied stockt
Der geplante Wechsel von Richarlison von Tottenham Hotspur zu Vasco da Gama ist geplatzt. Grund sind anhaltende Unklarheiten über die Zukunft des Angreifers – vor allem die persönlichen Bedingungen erwiesen sich als Problem. Da das brasilianische Transferfenster am Freitagabend schließt, deutet alles darauf hin, dass der 29-Jährige bei den Spurs bleibt.
- Spieler: Richarlison, 29, Angreifer bei Tottenham
- Geplanter Wechsel: Rückkehr nach Brasilien zu Vasco da Gama
- Status: Deal geplatzt, nachdem persönliche Bedingungen zum Problem wurden
- Deadline: Brasiliens Transferfenster schließt am Freitagabend
- Vertrag: Neun Monate Restlaufzeit, läuft nächsten Sommer aus, Spurs haben Option auf Verlängerung um zwölf Monate
- Premier-League-Kader: Von Tottenham aussortiert, nachdem der 35-Millionen-Euro-Wechsel zu Everton am Deadline Day scheiterte
Die Details des Deals
Quellen zufolge hatten sich Tottenham und Vasco da Gama auf eine Ablöse für eine Rückkehr Richarlisons nach Brasilien verständigt. Die persönlichen Bedingungen sollen jedoch zum Knackpunkt geworden sein und den Transfer zum Scheitern gebracht haben. Das brasilianische Transferfenster schließt am Freitagabend – kaum Zeit für einen Kompromiss.
Der Angreifer soll seine Optionen prüfen. Laut Quellen will er aus dem Rest seines aktuellen Vertrags entlassen werden, der nächsten Sommer ausläuft. Tottenham kann zudem eine Verlängerung um zwölf Monate ziehen. Bereits früher im Fenster war sein geplanter 35-Millionen-Wechsel zu Everton am Deadline Day an unterschiedlichen Vorstellungen bei den persönlichen Bedingungen gescheitert.
Das wurde gesagt
„Ich weiß es nicht. Das ist nicht mein Job.“
„Was ich sagen kann: Ich weiß sehr genau, was der Klub für Richarlison getan hat, und ich weiß sehr genau, was Richarlison im letzten Monat, in den letzten zwei Monaten für den Klub getan hat.“
„Ich weiß es, der Klub weiß es, er weiß es, sein Berater weiß es. Alle wissen es besser als Sie [die Medien]. Viel besser.“
De Zerbis Aussagen zeigen einen Trainer, der sich von den finanziellen Mechanismen distanziert und zugleich den Beitrag des Angreifers verteidigt. Der Italiener besteht darauf, dass die Verantwortlichen im Klub die Lage besser kennen als die Medien. Dass er jedoch kein Update lieferte, deutet darauf hin, dass die Angelegenheit weiter ungelöst ist und möglicherweise über seinen Kopf hinweg geregelt wird.
Die Zahlen
- 35 Mio. Euro — Ablöse, auf die sich Tottenham mit Everton einigte, bevor der Wechsel an den persönlichen Bedingungen scheiterte
- 9 Monate — Restlaufzeit von Richarlisons aktuellem Vertrag bei Tottenham
- Freitagabend — dann schließt das brasilianische Transferfenster
- 12 Monate — die Verlängerungsoption, die Tottenham ziehen kann
- 29 — Richarlisons Alter
Warum die Spurs auf einem Angreifer sitzen bleiben, den sie aus dem Kader gestrichen haben
Richarlison ist auf dem Papier ein Spieler von Tottenham, steht aber nicht im Premier-League-Kader, nachdem der 35-Millionen-Wechsel zu Everton geplatzt ist. Für einen Angreifer, der offensichtlich verfügbar war, ist das ein teures Patt. Die Spurs können ihn in der Liga nicht einsetzen, bis sie ihn entweder verkaufen oder wieder integrieren – beides ist angesichts der nahenden Deadline nicht einfach.
Der Streit über die verbleibenden neun Monate seines Vertrags ist der Kern des Problems. Richarlison soll darauf drängen, aus dem Deal entlassen zu werden, der nächsten Sommer ausläuft. Tottenham hält jedoch eine Option auf Verlängerung um zwölf Monate. Damit kontrolliert der Klub faktisch seine unmittelbare Zukunft – und wird einen wertvollen Vermögenswert nicht einfach zerreißen. Vasco da Gama bot einen Weg zurück nach Brasilien, doch erneut erwiesen sich die persönlichen Bedingungen als Stolperstein.
De Zerbis Weigerung, sich festzulegen – „Das ist nicht mein Job“ – deutet darauf hin, dass sich der Sportdirektor und der Vorstand um die Sache kümmern. Doch da das brasilianische Fenster kurz vor dem Schließen steht, schließt sich das Zeitfenster für einen sauberen Abgang schnell. Wahrscheinlichstes Szenario: Richarlison bleibt, zumindest bis zur nächsten Gelegenheit. Dann müssen die Spurs entscheiden, ob sie die Option ziehen, eine Freigabe verhandeln oder einen anderen Käufer finden.
Diskussionspunkte
- Sollten die Spurs Richarlison einfach freigeben, um das Patt zu beenden – oder setzt das ein gefährliches Präzedenzfall für künftige Vertragsstreitigkeiten?
- De Zerbi sagte, dessen Zukunft sei „nicht mein Job“ – zeigt das einen Trainer, der klug an den Vorstand delegiert, oder fehlende Führung?
- Da das brasilianische Fenster schließt: Ist Richarlisons Karriere nun mindestens bis Januar blockiert – und wer trägt die Schuld?
- Die Option auf zwölf Monate Verlängerung gibt den Spurs die ganze Macht. Schadet es aber der Moral im Kader, einen unzufriedenen, nicht gemeldeten Spieler zu behalten?
Wie es weitergeht
Das brasilianische Transferfenster schließt am Freitagabend. Wenn die persönlichen Bedingungen nicht in letzter Minute doch noch geklärt werden, bleibt Richarlison bei Tottenham – weiterhin außerhalb des Premier-League-Kaders. Dann könnte auf die Spurs die Entscheidung zukommen, vor dem nächsten Sommer seine Verlängerung um zwölf Monate zu ziehen. Sowohl Everton als auch Vasco da Gama haben erlebt, dass Wechsel an den persönlichen Bedingungen scheitern.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Richarlisons Wechsel zu Vasco da Gama geplatzt?
Der Deal platzte, weil sich die persönlichen Bedingungen als Problem erwiesen – obwohl Tottenham und Vasco da Gama sich auf eine Ablöse verständigt hatten. Das brasilianische Transferfenster schließt am Freitagabend, kaum Zeit, das noch zu lösen.
Ist Richarlison noch Spieler von Tottenham?
Ja. Er bleibt bei Tottenham, und da das brasilianische Fenster schließt, verdichten sich die Anzeichen, dass er bei den Spurs bleibt. Aus dem Premier-League-Kader wurde er gestrichen.
Wann läuft Richarlisons Vertrag bei Tottenham aus?
Sein aktueller Vertrag läuft nächsten Sommer aus, es verbleiben neun Monate. Tottenham kann jedoch eine Verlängerung um zwölf Monate ziehen. Richarlison soll darauf drängen, aus dem Rest des Vertrags entlassen zu werden.
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