Manchester United verstärkt die Bemühungen, Kapitän Bruno Fernandes mit einem neuen langfristigen Vertrag zu binden. Vereinsverantwortliche drängen darauf, eine Einigung vor der anstehenden Weltmeisterschaftspause zu erzielen. Insiderberichten zufolge befinden sich die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium, wobei beide Seiten optimistisch sind, einen Deal abzuschließen.

Warum die Eile?

United betrachtet Fernandes als Eckpfeiler des Wiederaufbaus unter Erik ten Hag. Der portugiesische Spielmacher, der seit seiner Ankunft im Januar 2020 maßgeblich war, hat noch über zwei Jahre Restlaufzeit seines aktuellen Vertrags, aber der Verein möchte seine Führungsqualitäten und Beständigkeit belohnen. Die frühzeitige Sicherung seiner Zukunft verhindert zudem mögliche Ablenkungen im Wintertransferfenster.

Fernandes' Einfluss

Bruno Fernandes hat in 162 Einsätzen für Manchester United 56 Tore und 48 Vorlagen erzielt und ist zum kreativen Herz des Teams geworden. Seine Stärke bei Standardsituationen, sein Passspiel und seine Arbeitsrate machen ihn in Ten Hags System unersetzlich. Der neue Vertrag soll ihn zu einem der bestbezahlten Spieler des Vereins machen, was seinem Status als Kapitän und Starspieler entspricht.

Vertragsdetails

Während genaue finanzielle Bedingungen nicht bekannt gegeben wurden, deuten Quellen auf eine Verlängerung um drei Jahre mit Option auf ein weiteres Jahr hin, die Fernandes bis mindestens 2028 an Old Trafford bindet. Der Deal soll auch leistungsbezogene Boni beinhalten. United möchte eine Wiederholung der Paul Pogba-Saga vermeiden, bei der ein Schlüsselspieler seinen Vertrag auslaufen ließ.

Keine Ausstiegsklausel

Anders als bei manchen modernen Verträgen beinhaltet der von United offenbar keine Ausstiegsklausel, um ihr Asset zu schützen. Die Vereinsführung glaubt, dass die langfristige Bindung von Fernandes ein starkes Signal ihrer Ambitionen sendet, um Titel zu kämpfen.

Was kommt als Nächstes?

Beide Seiten hoffen, die Verlängerung vor der Weltmeisterschaft im November bekannt zu geben, damit sich Fernandes auf die Kampagne von Portugal konzentrieren kann. Wenn der Deal zustande kommt, wäre das ein großer Schub für die Stabilität von United und die Planung der kommenden Transferfenster.