Man City holt Ndiaye für 65 Mio. Euro von Everton
Manchester City hat sich die Dienste von Iliman Ndiaye von Everton gesichert – für bis zu 65 Mio. Euro. Der senegalesische Flügelspieler ist der erste große Neuzugang von Pep Guardiola in diesem Transferfenster und soll Tempo und Kreativität in die Offensive des Meisters bringen.
Hintergrund: Ndiayes Aufstieg und Evertons Widerwillen
Ndiaye wechselte 2024 nach einer starken Zeit bei Marseille zu Everton, wo er mit seiner Direktheit und seinem Torinstinkt zu den aufregendsten Flügelspielern der Ligue 1 zählte. Im Goodison Park etablierte er sich schnell als Schlüsselspieler, steuerte Tore und Vorlagen bei und zeigte seine Vielseitigkeit auf beiden Flügeln und als zweite Spitze.
Everton war aufgrund finanzieller Zwänge zum Verkauf gezwungen. Der Klub muss seine Bücher ausgleichen und die Profit- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League einhalten. Das Paket von 65 Mio. Euro bedeutet einen beträchtlichen Gewinn gegenüber den 35 Mio. Euro, die sie einst für ihn zahlten – ein Beleg für die kluge Transferpolitik von Sean Dyche.
Für City behebt die Verpflichtung einen lange bestehenden Bedarf an natürlicher Breite, nachdem Riyad Mahrez 2023 gegangen war. Ndiayes Dribbelstatistiken zählen zu den besten der Premier League: durchschnittlich 2,8 erfolgreiche Dribblings pro Spiel in der letzten Saison. Seine Neigung, nach innen auf seinen stärkeren rechten Fuß zu ziehen, verleiht Guardiolas taktischem System eine neue Dimension.
Auswirkungen: Wie Ndiaye in Guardiolas System passt und FPL-Implikationen
Guardiolas System setzt auf positionsbedingtes Wechselspiel und aggressives Pressing. Ndiayes Arbeitsaufwand und taktische Intelligenz sollten ihm eine schnelle Anpassung ermöglichen. Sein aggressives Anlaufen passt zur Gegenpress-Philosophie von City, und seine enge Ballführung in engen Räumen wird in den Halbräumen blühen, die Citys Außenverteidiger oft freilassen.
Ndiaye wird voraussichtlich mit Jeremy Doku auf der linken Seite konkurrieren und bietet Rotation im engen Terminkalender. Zudem könnte er als falsche Neun eingesetzt werden, da er für Senegal auch zentral spielt. Diese Vielseitigkeit wird entscheidend sein, wenn City zwischen In- und Ausland jongliert.
Für Fantasy-Premier-League-Manager ist Ndiaye ein verlockender Kandidat. Mit einem voraussichtlichen Preis von 7,5 Mio. bietet er einen günstigen Einstieg in Citys Angriff, das historisch eine konstante Punktquelle ist. Angesichts freundlicher Auftaktgegner in den ersten sechs Spieltagen, einschließlich Heimspielen gegen Aufsteiger, könnte er ein Differential-Pick sein.
- Ndiayes Zahlen: 12 Torbeteiligungen in der letzten Saison (9 Tore, 3 Vorlagen) – ein Tor alle 142 Minuten.
- Er gehört zu den besten 10 % der Flügelspieler bei progressiven Ballträgen und Expected Assists.
- Die Rivalen Arsenal und Liverpool haben ebenfalls nachgerüstet – das ist ein Statement des Meisters.
Wie geht es weiter: Integration und Titelrennen
Ndiaye soll sofort in den Kader integriert werden und könnte bereits am ersten Spieltag gegen Chelsea im Stamford Bridge debütieren. Guardiola wird ihn behutsam aufbauen, aber dank seiner Champions-League-Erfahrung ist er ein risikoarmer Neuzugang.
Durch diesen Transfer wird Citys Titelverteidigung weiter gestärkt. Mit Ndiaye, Erling Haaland, Phil Foden und Kevin De Bruyne bleiben sie das Team, das es zu schlagen gilt. Everton hingegen wird die Einnahmen reinvestieren – voraussichtlich in einen Stürmer und einen zentralen Mittelfeldspieler.
Das Transferfenster ist noch mehrere Wochen geöffnet, und City wird voraussichtlich weitere Verstärkungen holen. Ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Backup-Rechtsverteidiger stehen auf dem Zettel.
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