Manchester City schnappt sich Iliman Ndiaye – Deal am Deadline Day perfekt
Manchester City hat den Transfer von Iliman Ndiaye von Everton unter Dach und Fach gebracht. Das Gesamtpaket kann dem Vernehmen nach auf bis zu 65 Millionen Pfund (rund 76 Mio. Euro) anwachsen. Der senegalesische Nationalspieler ist der dritte Neuzugang der Citizens in diesem Fenster und erweitert Pep Guardiolas ohnehin schon beeindruckenden Kader um eine weitere offensive Option.
Der Deal wurde am letzten Tag der Transferperiode abgeschlossen. Ndiaye wechselt nach einem kurzen, aber intensiven Gastspiel an der Goodison Park ins Etihad Stadium. City hat sich entschlossen bewegt, um sich die Dienste des 24-Jährigen zu sichern, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist.
Hintergrund: Ndiayes Aufstieg und Citys Bedarf an offensiven Verstärkungen
Ndiaye war vor gut einem Jahr von Marseille nach Everton gewechselt, wo er sich zu einem der aufregendsten jungen Angreifer der Ligue 1 entwickelt hatte. Seine Auftritte an der Merseyside – vor allem seine Fähigkeit, auf die Abwehr zuzugehen und Chancen herauszuspielen – erregten die Aufmerksamkeit von Citys Scouting-Abteilung.
Nach dem Abgang von Julián Álvarez im Sommer und anhaltenden Spekulationen um einige Kaderspieler hat City in Ndiaye einen Spieler identifiziert, der in Guardiolas flüssige Offensivreihe passen könnte. Sein intensives Pressing und seine Ballsicherheit in engen Räumen entsprechen den taktischen Anforderungen im Etihad.
Aus Sicht von Everton ist der Verkauf ein beachtliches Plusgeschäft, immerhin zahlte man vor einem Jahr rund 20 Millionen Pfund für Ndiaye. Allerdings müssen die Toffees nun vor Transferschluss in die Offensive reinvestieren. Der Klub stand unter Druck, die Finanzen auszugleichen, und dieser Deal bringt eine erhebliche finanzielle Entlastung.
Einschätzung: Was Ndiaye zu City bringt
- Vielseitigkeit: Ndiaye kann auf beiden Flügeln, als zweite Spitze oder sogar als falsche Neun spielen – Guardiola erhält mehrere taktische Optionen.
- Chancenkreation: In der vergangenen Saison gehörte er bei Everton zu den Top-Spielern bei Schlüsselpässen und erfolgreichen Dribblings – er bringt Kreativität in den letzten 30 Metern.
- Altersprofil: Mit gerade einmal 24 Jahren passt er perfekt in Citys Strategie, in Spieler mit Wiederverkaufswert und vor ihnen liegender Blütephase zu investieren.
Eine Ablöse von 65 Millionen Pfund, möglicherweise inklusive Bonuszahlungen, mag für einen Spieler mit nur einer vollen Premier-League-Saison hoch erscheinen. Doch City hat in der Vergangenheit häufiger Aufpreise für hochveranlagte Stürmer gezahlt. Zudem spiegelt die Summe das allgemein hohe Preisniveau für Offensivkräfte in England wider.
Für Fantasy-Premier-League-Manager: Ndiayes Preis steht noch nicht fest, aber angesichts der günstigen Spielplan-Situation von City in den kommenden Monaten könnte er eine interessante Option abseits des Mainstreams sein. Die anfängliche Besitzerquote dürfte gering sein – langfristig eine Chance.
Wie geht es weiter? Ndiayes Rolle und Citys Titelkampf
Ndiaye wird nach der Länderspielpause zu seinen neuen Teamkollegen stoßen. Guardiola wird ein schnelles Integrieren anstreben. Auf City wartet ein anspruchsvolles Programm – unter anderem das Manchester-Derby und eine Champions-League-Reise nach Italien. Gut möglich, dass Ndiaye im Derby sein Debüt feiert.
Mit Erling Haaland als Mittelstürmer dürfte Ndiaye vor allem als Flügelspieler zum Zug kommen. Die Konkurrenz ist groß: Jack Grealish, Jérémy Doku und Phil Foden buhlen ebenfalls um Startelfplätze. Doch sein Pressing und seine Arbeitsweise dürften ihm die Fans schnell gewogen machen – und er wird beweisen wollen, dass er auch bei einem Klub bestehen kann, der auf allen Hochzeiten tanzt.
Für City unterstreicht diese Verpflichtung den Anspruch auf den fünften Meistertitel in Folge. Sie behebt den Mangel an Tiefe und Variabilität im Angriff. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell sich Ndiaye an Guardiolas anspruchsvolles System gewöhnt.
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