Manchester City eröffnet Gespräche mit Fenerbahce über Nathan Ake
Manchester City erwägt, Nathan Ake an den türkischen Klub Fenerbahce abzugeben. Laut BBC Sport laufen Verhandlungen über einen Deal mit einer anfänglichen Ablöse von 7 Millionen Pfund. Der niederländische Nationalspieler kommt unter Pep Guardiola in dieser Saison kaum zum Zug, ein Abschied im aktuellen Transferfenster wird immer wahrscheinlicher.
Hintergrund: Akes Rolle bei City in dieser Saison
Nathan Ake wechselte im August 2020 für kolportierte 41 Millionen Pfund von Bournemouth zu Manchester City. Seitdem absolvierte er 75 Pflichtspiele, war aber selten Stammspieler. In dieser Saison bevorzugt Guardiola in der Innenverteidigung Ruben Dias, John Stones und Manuel Akanji, während Josko Gvardiol auf der linken Abwehrseite spielt – einer Position, die Ake ebenfalls ausfüllen kann. In der Premier League 2025/26 stand Ake bislang nur dreimal in der Startelf.
Citys Defensivbilanz ist stark: In 21 Ligaspielen blieb der Meister zehnmal ohne Gegentor und kassierte nur 18 Tore. Dennoch scheint Guardiola bereit, seinen Kader zu verschlanken, und Ake gilt als entbehrlich. Sein Vertrag läuft bis 2025, mit einer Cluboption für ein weiteres Jahr, was City Verhandlungsspielraum gibt.
Bewertung und Analyse
Eine anfängliche Ablöse von 7 Millionen Pfund wäre ein erheblicher Verlust im Vergleich zur ursprünglichen Investition. Sie spiegelt jedoch Akes begrenzten Marktwert aufgrund seiner geringen Spielzeit wider. Für Fenerbahce würde der Transfer Premier-League-Erfahrung in die Abwehr bringen, während der Klub um die türkische Meisterschaft kämpft. Der Istanbuler Verein liegt derzeit zwei Punkte hinter Galatasaray auf Platz zwei und hat mit 15 Gegentoren in 19 Spielen die beste Defensive der Liga.
Aus Fantasy-Premier-League-Sicht hätte Akes Abgang kaum Auswirkungen. Nur 0,4 Prozent der Manager haben ihn im Team, sein Preis liegt bei 4,4 Millionen Pfund. Sein Abschied könnte Mittel freisetzen, um andere Ziele zu verfolgen, über Neuzugänge wurde bislang aber nicht berichtet.
- Für City: Ein Verkauf von Ake würde die Abwehr verkleinern, aber Guardiola hat mit Dias, Stones, Akanji, Gvardiol und Sergio Gomez noch genügend Optionen.
- Für Fenerbahce: Ein vielseitiger Verteidiger, der Innen- und Linksverteidiger spielen kann, würde den Titelkampf stärken.
- Für Ake: Ein Wechsel in die Türkei würde regelmäßige Einsätze bedeuten und könnte seine Karriere vor der WM 2026 neu beleben.
Wie geht es weiter?
Die Verhandlungen stehen noch am Anfang. City strebt offenbar eine höhere Ablöse an – Berichten zufolge liegt die Vorstellung bei etwa 10 Millionen Pfund. Fenerbahce wird voraussichtlich ein verbessertes Angebot vorlegen, andere Klubs beobachten die Situation. Das Transferfenster schließt am 31. Januar, beide Seiten haben also zwei Wochen Zeit, um eine Einigung zu erzielen. Falls ein Deal zustande kommt, wäre Ake der zweite Niederländer, der in diesem Monat zu Fenerbahce stößt – nachdem die Leihe von Mittelfeldspieler Orkun Kökcü in einen festen Transfer umgewandelt wurde.
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