Bruno Fernandes ist der kreativste Spieler der Premier League 2026/27

Manchester United-Kapitän Bruno Fernandes führt die Rangliste der kreativsten Spieler der Premier League 2026/27 an. Die Auswertung kombiniert die Daten der ersten Saisonwochen mit der abgeschlossenen Spielzeit 2025/26. Stand der Statistik: 19. September 2026 – dahinter folgen Rayan Cherki auf Rang zwei und Martin Ødegaard auf Platz drei.

  • Ranking: Bruno Fernandes (Manchester United) ist die Nummer 1, gefolgt von Rayan Cherki (Manchester City) und Martin Ødegaard (Arsenal).
  • Früher Spitzenreiter: Pascal Groß (Brighton) erspielte in den ersten vier Partien 13 Chancen – der höchste Wert.
  • Datenbasis: Kombination aus der kompletten Saison 2025/26 und den ersten Wochen der Spielzeit 2026/27.
  • Stand der Statistik: 19. September 2026.
  • Top 10: Fernandes, Cherki, Ødegaard, Szoboszlai, Groß, Palmer, Rogers, McAtee, Xhaka, Saka.

Die Zahlen

  • Bruno Fernandes: Über 130 erspielte Chancen in der Saison 2025/26, dazu 21 Vorlagen.
  • Rayan Cherki: Rund 60 erspielte Chancen und 12 Vorlagen in 2025/26, dabei nur 19 Ligastarts; in den ersten vier Partien der Saison 2026/27 bereits 10 Chancen.
  • Martin Ødegaard: 12 Chancen in seinen ersten vier Ligaeinsätzen der Saison 2026/27.
  • Dominik Szoboszlai: Knapp 80 erspielte Chancen in 2025/26 bei sieben Vorlagen; 11 Chancen in den ersten vier Partien der Saison 2026/27; führt die frühe Rangliste der langen Schlüsselpässe an.
  • Pascal Groß: 13 Chancen in den ersten vier Partien der Saison 2026/27, dazu zwei Vorlagen und zwei Tore; in 2025/26 insgesamt 39 erspielte Chancen.
  • Cole Palmer: Neun Chancen in den ersten vier Partien der Saison 2026/27; Teil eines starken Angriffstrios.

Warum Bruno Fernandes weiterhin der Maßstab ist

Bruno Fernandes bleibt der aussichtsreichste Kandidat auf den Titel des kreativsten Spielers der Premier League. Seine Saison 2025/26 brachte mehr als 130 erspielte Chancen – deutlich mehr als jeder andere Profi – sowie 21 Vorlagen, was belegt, dass seine Chancen regelmäßig verwertet wurden. Auch in den ersten Wochen der Saison 2026/27 erspielt er weiter Möglichkeiten, selbst wenn seine aktuellen Werte noch nicht ganz so dominant ausfallen.

Die Kreativität von Fernandes speist sich aus seiner Bandbreite: Steilpässe aus dem zentralen Mittelfeld, Flanken aus breiteren Positionen und Seitenwechsel auf einen isolierten Mitspieler. Zudem wagt er Pässe, die viele andere als zu riskant verwerfen würden – das mag seine Ballbesitzstatistik unordentlich wirken lassen, ist aber zentral für seinen Wert. Seine Standards – Ecken, weite Freistöße und direkte Abschlüsse – erlauben es ihm, Spiele zu prägen, selbst wenn United aus dem Spiel heraus schwer Chancen kreiert.

Kein anderer aktueller Premier-League-Profi verbindet kreatives Volumen, positionsbezogene Freiheiten und bewiesenen Ertrag so konstant. Die Daten bestätigen den Augenschein: Fernandes ist der produktivste Chancengeber der Liga.

Cherki und Ødegaard: Fantasie und Raumgefühl

Rayan Cherki ist wohl der instinktivste Spielmacher der Premier League. Der Spielgestalter von Manchester City erspielte in 2025/26 rund 60 Chancen und verbuchte 12 Vorlagen, obwohl er nur 19 Ligaspiele von Beginn an bestritt – damit gehört er zu den effizientesten Kreativspielern pro Minute im Wettbewerb. Auch in 2026/27 ist er produktiv gestartet und erspielte in den ersten vier Partien 10 Chancen, obwohl er weniger Minuten absolvierte als viele Konkurrenten in den frühen Gesamtwerten. Seine Quote von mehr als vier erspielten Chancen pro 90 Minuten unterstreicht, wie häufig er Abwehrreihen öffnet.

Cherkis Beidfüßigkeit macht ihn besonders unberechenbar – er kann aus mehreren Winkeln einen Steilpass spielen, flanken oder abschließen, ohne den Ball auf den starken Fuß zu legen. Dazu setzt er Verzögerungen im Bewegungsablauf hervorragend ein: Er öffnet den Körper, als wolle er den konventionellen Pass spielen, und bedient dann mit einem Rückpass, Absatz oder Außenrist. Manche Entscheidungen sind hochriskant, doch genau diese Ambition macht seinen Wert aus. Manchester City hat ohnehin viele Spieler, die den Ball halten können; Cherki bringt die Fantasie, ein Defensivmuster zu durchbrechen.

Martin Ødegaard gehört in den ersten Wochen der Saison 2026/27 zu den führenden Kreativspielern und erspielte in seinen ersten vier Ligaeinsätzen 12 Chancen. Seine Ausbeute ist umso bemerkenswerter, da er weniger Minuten spielte als mehrere andere Top-Kreative. Ødegaards Kreativität basiert auf Raumgefühl, Technik und einem außergewöhnlichen Verständnis für Räume. Am einflussreichsten ist er im rechten Halbraum, wo er sich mit Bukayo Saka kombinieren, einen überlaufenden Verteidiger einsetzen oder einen verdeckten Pass in den Strafraum spielen kann.

Seine Körperstellung ist ein großer Vorteil: Er scannt regelmäßig, bevor er den Ball erhält, und öffnet den Körper, um mehrere Angriffsoptionen gleichzeitig zu sehen. Zudem versteht er es hervorragend, Verteidiger zu manipulieren – eine kleine Berührung oder ein verzögerter Pass können einen Gegenspieler aus der Position locken und einen Weg schaffen, der zuvor nicht existierte. Seine Chancenausbeute 2025/26 fiel niedriger aus als bei mehreren Spielern dieses Rankings, teils wegen geringerer Einsatzzeiten. Seine aktuellen Werte deuten aber darauf hin, dass er sich wieder unter den produktivsten Spielmachern der Liga etablieren kann.

Szoboszlai und Groß: Bandbreite und früher Saison-Einfluss

Dominik Szoboszlai verbindet kreatives Passspiel mit einer der breitesten Flankenpaletten der Premier League. Der Mittelfeldspieler des FC Liverpool erspielte in 2025/26 fast 80 Chancen – nur Fernandes war besser – und verbuchte sieben Vorlagen. Diese Form bestätigte er in 2026/27 mit 11 Chancen in den ersten vier Partien und führt die frühe Rangliste der langen Schlüsselpässe an. Seine Fähigkeit, das Spiel zu verlagern, ist ein wichtiger Bestandteil der Liverpooler Angriffsstruktur; ein kraftvoller Diagonalball kann den Ball aus der Bedrängnis bringen und einem Flügelspieler die Chance geben, einen isolierten Außenverteidiger anzugreifen.

Szoboszlai kreiert zudem aus Standardsituationen: Ecken und Freistöße geben Liverpool einen weiteren Weg zum Tor, besonders gegen tief stehende Gegner. Seine physischen Fähigkeiten ergänzen die technische Qualität – er kann den Ball aus dem Druck tragen, in eine gefährlichere Position vordringen und dann den entscheidenden Pass spielen, während sich die Abwehr zurückzieht. Er mag nicht Cherkis Improvisation oder Fernandes’ außergewöhnliches kreatives Volumen besitzen, doch seine Bandbreite und Vielseitigkeit machen ihn zu einem der komplettesten Kreativspieler der Liga.

Pascal Groß hat den produktivsten kreativen Start der Premier-League-Saison 2026/27 hingelegt und in den ersten vier Partien 13 Chancen erspielt – der höchste Wert der Liga zu diesem Zeitpunkt – und dazu zwei Vorlagen und zwei Tore beigesteuert. Groß verlässt sich selten auf Tempo oder Dribblings; sein Einfluss kommt vielmehr aus Raumgefühl, Laufwegen und der Qualität seiner Flanken. Er sucht ständig Räume, aus denen er flanken oder nach vorne spielen kann, und weiß oft schon vor dem Gegner, wohin der nächste Pass geht.

Seine Standards sind eine weitere wichtige Kreativquelle: Er variiert Tempo, Höhe und Richtung seiner Hereingaben, sodass Verteidiger das Ziel schwer antizipieren können. In 2025/26 erspielte er 39 Chancen, weniger als viele Spieler der Top 10, doch seine aktuelle Quote bedeutet einen deutlichen Anstieg und spiegelt seine Bedeutung in Brightons Angriffsstruktur wider. Die zentrale Frage ist, ob er diese herausragende Ausbeute über eine ganze Saison halten kann.

Der Rest der Top 10: Palmer, Rogers, McAtee, Xhaka und Saka

Cole Palmer, Teil eines formidablen FC Chelsea-Angriffstrios, bleibt einer der gefährlichsten Kreativspieler der Premier League rund um den Strafraum. In den ersten vier Partien der Saison 2026/27 erspielte er neun Chancen, und sein Einfluss reicht über diese Möglichkeiten hinaus durch seine Laufwege, Torgefahr und technische Kontrolle. Morgan Rogers ist ebenfalls für Chelsea dabei, während James McAtee (Nottingham Forest), Granit Xhaka (Sunderland) und Bukayo Saka (Arsenal) die Top 10 vervollständigen. Dieses Ranking kombiniert Erkenntnisse aus den ersten Wochen der Saison 2026/27 mit Daten der abgeschlossenen Spielzeit 2025/26, damit nicht eine kleine Zahl früher Partien die gesamte Reihenfolge bestimmt.

Diskussionspunkte

  • Bruno Fernandes’ 21 Vorlagen und über 130 erspielte Chancen machen ihn zur klaren Nummer 1, doch sein risikoreiches Passspiel kann frustrieren – ist sein Ertrag die Ballverluste wert?
  • Rayan Cherkis Kreativität pro 90 Minuten ist wohl die beste der Liga, doch er startete vergangene Saison nur 19-mal. Sollte Manchester City seine Offensive um ihn bauen?
  • Pascal Groß führt die frühe Chancen-Tabelle mit 13 an, doch seine 39 Chancen in 2025/26 lagen weit unter denen der Elite-Kreativen. Ist das ein echter Durchbruch oder nur ein kurzfristiger Ausreißer?
  • Cole Palmers neun Chancen in vier Spielen bringen ihn in die Top 10, doch Chelseas Angriffsprobleme werfen die Frage auf, ob er optimal eingesetzt wird.

Wie es weitergeht

Das Ranking wird sich im Verlauf der Saison 2026/27 weiterentwickeln. Stand der Statistik: 19. September 2026. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob frühe Spitzenreiter wie Pascal Groß und Martin Ødegaard ihre Ausbeute halten können und ob Bruno Fernandes sein kreatives Volumen aufrechterhält. Cherkis Werte pro Minute werden genau beobachtet, sollte er mehr Startelfeinsätze erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist der kreativste Spieler der Premier League 2026/27?

Bruno Fernandes von Manchester United führt das Ranking an. Er erspielte in 2025/26 mehr als 130 Chancen und verbuchte 21 Vorlagen und kreiert auch in 2026/27 weiter.

Wer erspielte in den ersten vier Partien der Saison 2026/27 die meisten Chancen?

Pascal Groß von Brighton & Hove Albion kam in den ersten vier Partien auf 13 Chancen – der höchste Wert der Liga zu diesem Zeitpunkt.

Wie viele Chancen hat Rayan Cherki in 2026/27 erspielt?

Rayan Cherki erspielte in den ersten vier Partien 10 Chancen, obwohl er weniger Minuten absolvierte als viele der Spieler, die in den frühen Gesamtwerten vor ihm liegen.

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