Die Premier League sorgte im Molineux für weitere Dramatik, als die Wolverhampton Wanderers Manchester United knapp mit 2:1 besiegten. Das Spiel wird jedoch wegen des umstrittenen Tores von Matheus Cunha in der 68. Minute in Erinnerung bleiben, das einige Experten aufgrund eines Handspiels in der Entstehung hätten aberkennen sollen.
Die umstrittene Entstehung
Bryan Mbeumo, von Brentford ausgeliehen, nahm eine Flanke von Diego Dalot mit dem Arm an, bevor er Cunha für den Abschluss auflegte. Die BBC-Sportexperten Mark Schwarzer und Dion Dublin äußerten schnell ihre Meinung und deuteten an, dass Mbeumo absichtlich seinen Arm benutzte, um den Ball zu kontrollieren. 'Das ist ein klares Handspiel', sagte Schwarzer. 'Er benutzt seinen Arm, um den Ball in eine bessere Position zu bringen. Das darf nicht erlaubt sein.'
Was die Regeln sagen
Laut IFAB-Regeln liegt ein Handspiel vor, wenn ein Spieler 'den Ball absichtlich mit der Hand/dem Arm berührt'. Das Schlüsselwort ist absichtlich. Obwohl Mbeumos Arm nah am Körper war, schien er den Ball zu führen. Schiedsrichter Michael Oliver und der VAR stuften es als unabsichtlich ein. Die Kontroverse verdeutlicht die anhaltende Debatte über die Auslegung der Handspielregeln.
Auswirkungen auf die Saison
Dieses Tor könnte sich im Abstiegskampf als entscheidend erweisen. Wolves verließen die unteren drei Plätze, während Manchester United eine Chance verpasste, den Rückstand auf die Top Vier zu verkürzen. Das Ergebnis im Molineux hat enorme Auswirkungen auf beide Enden der Tabelle.
Expertenreaktionen
- Mark Schwarzer: 'Klares Handspiel, dieses Tor hätte nicht zählen dürfen.'
- Dion Dublin: 'Er benutzt seinen Arm, um zu kontrollieren. Das ist nicht natürlich.'
- Trainermeinung: 'Ich verstehe die Frustration, aber der Schiedsrichter hat seine Entscheidung getroffen.'
Hätte das Tor zählen dürfen? Die Debatte tobt weiter. Eines ist sicher: Die Premier League wird weiterhin solche Vorfälle erleben, und die Regeln benötigen möglicherweise Klarheit.