Morten Hjulmand träumt von Arsenal-Wechsel: Ausstiegsklausel bei 34 Mio. Pfund

Sporting Lissabons Mittelfeldspieler Morten Hjulmand hat laut portugiesischen Medien (A Bola) den Wunsch, zu Arsenal zu wechseln. Der dänische Nationalspieler, der in den letzten drei Spielzeiten eine Schlüsselfigur beim Hauptstadtklub war, soll vom Nordlondoner Klub träumen. Mit einer angeblichen Ausstiegsklausel von nur 34 Millionen Pfund könnten die Gunners ein bewährtes Mittelfeldtalent verpflichten, ohne ihr Transferbudget zu sprengen.

Wer ist Morten Hjulmand?

Der 27-Jährige wechselte im Sommer 2022 von Lecce zu Sporting und etablierte sich schnell als Dreh- und Angelpunkt in Ruben Amorims System. In erster Linie ein defensiver Mittelfeldspieler, vereint er verbissenes Ballgewinnen mit progressivem Passspiel. In der letzten Saison kam er in der Primeira Liga auf durchschnittlich 2,3 Tacklings und 1,1 Interceptions pro 90 Minuten, während er 86 % seiner Pässe anbrachte. Seine Fähigkeit, die Viererkette abzuschirmen und Angriffe aus der Tiefe einzuleiten, macht ihn zu einer natürlichen Option für Mikel Artetas Anforderungen.

Der Däne hat sich stetig weiterentwickelt. Nachdem er aus der Jugendakademie von Ajax kam, wechselte er 2021 zu Lecce, wo er in der Serie A beeindruckte. Sporting zahlte 13 Millionen Euro für ihn, sein Marktwert hat sich seither verdoppelt. Sein Vertrag in Lissabon läuft bis 2027, aber die kolportierte Ausstiegsklausel von 34 Millionen Pfund bietet Arsenal einen klaren Verhandlungsweg. Im Vergleich zu anderen Mittelfeldzielen wie Bruno Guimarães (angebliche 100 Mio. Pfund Ausstiegsklausel) stellt Hjulmand ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis dar.

Taktische Passform bei Arsenal

Arsenals Mittelfeld war in dieser Saison Gegenstand intensiver Diskussionen. Während Declan Rice als Box-to-Box-Spieler überzeugt, bleibt die defensive Rolle fließend. Thomas Parteys Verletzungsgeschichte hat Arteta gezwungen, auf Jorginho und Kai Havertz im Zentrum zurückzugreifen. Hjulmands Profil passt zu dem, was der Trainer schätzt: Positionsdisziplin, hohe Arbeitsrate und die Fähigkeit, mit vertikalen Pässen Linien zu durchbrechen.

In Sportings 3-4-3-Formation agiert Hjulmand oft als alleiniger Sechser vor einer Dreierkette. Bei Arsenal könnte er in einem Doppelsechser neben Rice spielen, sodass der englische Nationalspieler nach vorne roamen kann. Seine defensiven Werte sind mit Parteys bester Saison 2022/23 vergleichbar, und seine Passreichweite würde helfen, tiefe Abwehrreihen zu knacken. Da Arsenal im Schnitt über 60 % Ballbesitz hat, ist Hjulmands Ruhe am Ball ein wichtiges Plus.

Transfermarkt-Kontext

34 Millionen Pfund sind im aktuellen Markt für einen Spieler von Hjulmands Kaliber ein Schnäppchen. Zum Vergleich: Manchester United zahlte 60 Mio. Pfund für Mason Mount, und Liverpool gab 35 Mio. Pfund für Alexis Mac Allister aus. Beide sind jünger, aber Hjulmand bietet nachgewiesene Erfahrung in der Primeira Liga und auf europäischer Ebene. Sporting hat eine Geschichte erfolgreicher Verkäufe – Matheus Nunes ging für 38 Mio. Pfund zu Wolverhampton, und Joao Palhinha wechselte für 20 Mio. Pfund zu Fulham. Das Geschäftsmodell des Klubs basiert auf Gewinnmaximierung, und Hjulmands Abgang würde wohl akzeptiert, wenn die Klausel erfüllt wird.

Aus Arsenals Sicht ist das Timing logisch. Sporting liegt derzeit auf Platz zwei in der Liga Portugal, und ein Wechsel während der Saison würde Amorims Planungen durcheinanderbringen. Das Sommerfenster bietet jedoch eine sauberere Gelegenheit. Mit Champions-League-Fußball für 2024/25 braucht Arteta Kaderbreite für eine nachhaltige Titeljagd. Hjulmand würde als Konkurrenz für Partey kommen, nicht als Ersatz – aber seine Beständigkeit (nur drei verletzungsbedingte Ausfälle in zwei Spielzeiten) bringt zusätzliche Verlässlichkeit.

Fantasy Premier League Auswirkung

Für FPL-Manager ist Hjulmands möglicher Wechsel beachtenswert. Er ist kein Toptorjäger – nur vier Tore in 74 Spielen für Sporting –, aber seine defensiven Punkte könnten wertvoll sein. Bei 5,0 Millionen Pfund wäre er ein günstiger Enabler, ähnlich wie Crystal Palaces Jefferson Lerma. Arsenals Spielplan nach Weihnachten ist günstig, mit Spielen gegen Everton, Sheffield United und Burnley. Wenn Hjulmand einen Stammplatz ergattert, steigt sein Potenzial für Zu-Null-Spiele. Allerdings ist er anfangs kaum im Besitz, also behalte seine Vorbereitung im Auge.

Wie geht es weiter?

Arsenal hat noch kein formelles Angebot abgegeben, und andere Klubs könnten auftauchen. Auch Atletico Madrid und Juventus haben Hjulmand in dieser Saison beobachtet. Die Ausstiegsklausel vereinfacht die Sache: Wenn Arsenal sie zieht, wird Hjulmands Traum wahr. Aber Sporting wird wohl auf eine strukturierte Zahlung mit Boni drängen. Das Januar-Fenster nähert sich, und auf Artetas Liste zur Mittelfeldverstärkung steht Hjulmand ganz oben. Vorerst bleibt dies ein Transfergerücht mit klarer Absicht auf Spielerseite.

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