Viktor Gyokeres will Arsenal im Januar verlassen – kein Premier-League-Start

Viktor Gyokeres ist einem Bericht zufolge bereit, im Januar einen Abschied vom FC Arsenal zu erzwingen. Der schwedische Stürmer ist frustriert, weil er in dieser Saison noch kein Premier-League-Spiel von Beginn an bestritten hat. Atletico Madrid und Klubs aus ganz Europa beobachten die Lage genau. Der Angreifer, der in der vergangenen Saison 21 Tore erzielte, denkt laut Bericht über seine Zukunft unter Trainer Mikel Arteta nach.

  • Spieler: Viktor Gyokeres, schwedischer Nationalstürmer
  • Klub: FC Arsenal, 2025 von Sporting CP verpflichtet
  • Situation: Bereit, im Januar einen Abschied voranzutreiben
  • Hauptgrund: Noch kein Premier-League-Start in dieser Saison
  • Top-Interessent: Atletico Madrid, dazu Interesse aus England, Italien und Deutschland
  • Haltung: Eine Trennung im Januar könnte beiden Seiten entgegenkommen

Die Transferdetails

Laut TeamTalk ist Gyokeres „bereit, Arsenal zu verlassen, und wird einen Januar-Abschied vorantreiben“. Eine Ablösesumme wird nicht genannt. Der Angreifer kam 2025 von Sporting CP, nachdem Arsenal ihn Benjamin Sesko vorgezogen hatte. In einer Meisterschaftssaison mit dem Einzug ins Champions-League-Finale erzielte er 21 Tore in allen Wettbewerben, davon 14 in der Premier League.

Das Interesse von Atletico Madrid wurde laut Bericht im Sommer bei Treffen mit Andrea Berta direkt mit Arsenal besprochen. Zudem soll es Interesse aus der Premier League, Italien und Deutschland geben, der Markt ist also nicht auf eine Option beschränkt. Arsenal gilt als offen für weitere Geschäfte in der Offensive und könnte einen Abgang genehmigen, während der Verein nach einem weiteren Stürmer sucht.

Die Zahlen

  • 21 — Tore von Gyokeres in allen Wettbewerben der vergangenen Saison
  • 14 — davon in der Premier League erzielt
  • 4 — Tore für Schweden in der jüngsten Nations-League-Pause
  • 0 — Premier-League-Startelfeinsätze von Gyokeres in dieser Saison laut Bericht

Warum Gyokeres bei Arsenal unzufrieden ist

Im Bericht zitierte Quellen nennen den Mangel an Einsatzmöglichkeiten als Hauptgrund dafür, dass er nun einen Abschied ins Auge fasst. Für einen Stürmer seines Profils und Alters ist es kein akzeptabler Zustand, die erste Saisonhälfte auf Startelfeinsätze wartend zu verbringen. Seine Form im Nationalteam — vier Tore in der jüngsten Nations-League-Pause und regelmäßige Treffer für Schweden — bestärkt ihn nur in der Überzeugung, auf Klubebene häufiger spielen zu müssen.

Die Lage bei Arsenal ist vielschichtiger. Kai Havertz ist derzeit die bevorzugte Option im Zentrum, während die langjährige Bewunderung des Vereins für Julian Alvarez weiterhin besteht. Arsenals Werben um Alvarez im Sommer war laut Bericht „eine Entwicklung, die Gyokeres und sein Umfeld nicht ignorieren konnten“. Für einen Angreifer, der ohnehin um Startelfeinsätze kämpft, ist das eine klare Botschaft über seinen Platz in der Hackordnung.

Warum Arsenal einen Januar-Abschied akzeptieren könnte

Die aussagekräftigste Zeile im Bericht ist, dass eine Trennung im Januar beiden Seiten entgegenkommen könnte, da der Spieler offen für einen Abschied ist und der Verein seine Offensive weiter verstärken will. Das verschiebt die Perspektive. Es geht nicht mehr nur um einen unzufriedenen Spieler, der um Einsatzminuten kämpft, sondern um eine strukturelle Kaderentscheidung darüber, wie Arsenal seine Angriffsreihe aufbauen will.

Dennoch wirft die Situation berechtigte Fragen zur Kaderplanung auf. Arsenal hatte monatelang Vorarbeit geleistet, bevor der Wechsel zustande kam, und Arteta hatte klar gemacht, dass er ihn in Nord-London wollte. Dass eine so gründliche Planung gut ein Jahr später zu dieser Unsicherheit führt, ist ein bemerkenswertes Versäumnis der Kaderplanung — unabhängig davon, wie das nächste Transferfenster verläuft.

Diskussionspunkte

  • Wie kann ein Stürmer, der in einer Meisterschaftssaison 14 Premier-League-Tore erzielte, in dieser Spielzeit noch kein Ligaspiel von Beginn an bestritten haben? Das ist auf keinem Niveau zu rechtfertigen.
  • Das Werben um Alvarez sendete eine Botschaft, ob Arsenal das beabsichtigte oder nicht. Man kann keinen Top-Stürmer jagen und erwarten, dass der aktuelle sich sicher fühlt.
  • Wenn Havertz tatsächlich die bevorzugte Option ist, sollte Arsenal das durch seine Aufstellung untermauern. Wenn Gyokeres geschätzt wird, sollte man ihn richtig einsetzen, statt ihn dahindümpeln zu lassen.
  • Im Januar zu verkaufen und dann erneut massiv zu investieren, würde wie eine weitere teure Korrektur wirken statt wie ein klarer, stimmiger Plan für die Offensive.

Wie es weitergeht

Gyokeres' Umfeld dürfte das Thema auf das Januar-Transferfenster zutreiben, und Atletico Madrid bleibt neben Interessenten aus England, Italien und Deutschland fest im Rennen. Arsenal hat noch Zeit, die Richtung der Geschichte mit mehr Startelfeinsätzen, einer klareren Rolle und festerer Kommunikation zu ändern. Wenn beide Seiten einen Sinn in der Trennung sehen, geht es in den kommenden Monaten darum, den richtigen Deal zu gestalten.

Häufig gestellte Fragen

Verlässt Viktor Gyokeres Arsenal im Januar?

Laut TeamTalk ist Gyokeres bereit, Arsenal zu verlassen, und wird einen Januar-Abschied vorantreiben. Eine Trennung könnte beiden Seiten entgegenkommen.

Warum ist Viktor Gyokeres bei Arsenal unzufrieden?

Als Hauptgrund gilt der Mangel an Einsatzmöglichkeiten. Der Stürmer hat in dieser Saison noch kein Premier-League-Spiel von Beginn an bestritten, während Kai Havertz die bevorzugte Option ist.

Welche Klubs sind an einer Verpflichtung von Viktor Gyokeres interessiert?

Atletico Madrid bleibt nach dem im Sommer mit Arsenal besprochenen Interesse fest im Rennen, dazu gibt es Interesse aus der Premier League, Italien und Deutschland.

Rubrik: Transfergerüchte | LA Premier League Startseite