Ex-Hull-Trainer sieht Rosenior als künftigen Chelsea-Chefcoach
Liam Rosenior, der 2024 nach einem siebten Platz in der Championship bei Hull City entlassen wurde, wird zugetraut, Chelseas nächster José Mourinho zu werden. Diese Prognose kommt von Mike Phelan, der als Ex-Hull-Trainer mit Rosenior zusammengearbeitet hat.
Roseniors taktische Qualitäten
Rosenior formte Hull zu einer der offensivsten Mannschaften der Championship. Seine Teams hatten im Schnitt 58% Ballbesitz und pressten aggressiv im letzten Drittel. In der Saison 2023/24 belegte Hull Rang 4 bei Torschüssen pro Spiel (5,1) und Rang 3 bei erfolgreichen Pässen in der gegnerischen Hälfte.
Auch defensiv war das Team stark: 14 Zu-Null-Spiele bedeuteten den zweitbesten Wert der Liga. Roseniors flexibles 4-3-3 mit nach innen rückenden Außenverteidigern erinnerte an moderne Premier-League-Taktiken.
Phelan betonte: „Liam hat diese taktische Intelligenz, die Mourinho bei Porto hatte. Er liest Spiele hervorragend und passt sie während der Partie an. Das ist selten bei jungen Trainern.“
Warum Chelsea zu Rosenior passen würde
Chealseas Kader ist jung und hungrig nach Führung. Roseniors Führungsstil – spielerinitiierte Meetings, individuelle Videoanalysen – ähnelt dem Ansatz, der unter Mourinho starke Kabinen schuf.
Statistisch gesehen übertraf Roseniors Hull ihr Gehaltsbudget in der Championship um 15 Plätze. Bei Chelsea, wo die Ressourcen enorm sind, könnte seine Fähigkeit, das Potenzial des Kaders zu maximieren, transformativ wirken.
- Roseniors Hull gewann 4 der letzten 5 Heimspiele 2023/24 und kassierte dabei nur 2 Tore.
- Er entwickelte Talente wie Jaden Philogene und Jacob Greaves, die heute in der Premier League spielen.
- Chelseas aktueller Trainer Enzo Maresca steht nach durchwachsenen Ergebnissen unter Druck; Rosenior böte ein Langzeitprojekt.
Wie geht es mit Rosenior weiter?
Rosenior ist seit seinem Abschied von Hull ohne Trainerjob. Sollte Chelsea unter Maresca weiter schwächeln, könnte die Vereinsführung nach einem progressiven Coach Ausschau halten. Roseniors Mischung aus taktischer Struktur und Jugendarbeit macht ihn zu einem vielversprechenden Kandidaten, um Mourinhos Wirkung zu wiederholen. Die nächsten 12 Monate werden zeigen, ob er diese Chance bekommt.
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