Inter Mailands Angebot für Curtis Jones abgelehnt

Inter Mailand hat sein Angebot für Liverpool-Mittelfeldspieler Curtis Jones abgelehnt, wie aus Medienberichten hervorgeht. Das Gebot des Serie-A-Klubs blieb unter der Bewertung Liverpools, wodurch sich ein möglicher Sommerwechsel des 23-Jährigen verzögert. Jones, ein Eigengewächs der Liverpooler Akademie, wurde von Inter als Schnäppchen aus der Premier League ins Auge gefasst.

Hintergrund: Jones' Rolle bei Liverpool

Curtis Jones gehört seit 2020 zum Profikader von Liverpool und absolvierte über 100 Spiele unter Jürgen Klopp. In dieser Saison kam er jedoch aufgrund der starken Konkurrenz durch Alexis Mac Allister, Dominik Szoboszlai und Harvey Elliott nur zu zwölf Premier-League-Einsätzen in der Startelf. Der Vertrag des 23-Jährigen läuft bis 2027, aber seine Entwicklung ist ins Stocken geraten, da Liverpools Mittelfeld nach dem Umbau im letzten Sommer noch stärker besetzt ist.

Italienische Vereine haben eine Geschichte darin, Schnäppchen auf dem englischen Markt zu machen. Inter verpflichtete 2019 Romelu Lukaku von Manchester United für 74 Millionen Euro und holte Marcus Thuram ablösefrei. Jones passt mit seiner Technik und Dribbelstärke in engen Räumen in dieses Profil. Liverpool schätzt ihn jedoch als Eigengewächs und ist nur bei einem hohen Angebot verkaufsbereit.

Analyse: Auswirkungen auf Jones und Liverpool

Für Liverpool

Der Verbleib von Jones gibt Liverpool mehr Tiefe im Mittelfeld im Kampf um die Premier-League-Meisterschaft und im Champions-League-Halbfinale. Jones kann bei Verletzungen einspringen und bietet ein anderes Profil – mehr Ballbesitz und enge Ballführung im Vergleich zur Dynamik von Szoboszlai. Sollte Inter nachbessern, könnte Liverpool jedoch verkaufen, um Geld für andere Ziele zu generieren.

Für Jones

Ein Wechsel zu Inter könnte Jones' Karriere neu beleben. Das langsamere Tempo der Serie A könnte ihm entgegenkommen, und Inters System unter Simone Inzaghi setzt auf kreative Mittelfeldspieler. Jones müsste sich gegen Nicolò Barella, Hakan Çalhanoğlu und Henrikh Mkhitaryan durchsetzen. Die Verzögerung bedeutet, dass Jones geduldig bleiben und um Einsatzzeiten in Anfield kämpfen oder auf ein neues Angebot warten muss.

Fantasy Premier League

Jones ist nur bei 2,1 % der FPL-Manager im Kader und kostet 4,9 Millionen Pfund. Seine seltenen Startelfeinsätze machen ihn zu einem Risiko. Liverpools kommende Spiele gegen Leicester, Everton und Southampton sind günstig, aber Jones wird wohl nicht regelmäßig spielen. FPL-Manager sollten abwarten, ob ein Transfer zustande kommt.

Ausblick: Zwei Optionen für Jones

Inter könnte mit einem verbesserten Angebot zurückkommen. Gerüchten zufolge bieten die Italiener 20 Millionen Euro plus Boni – nahe an Liverpools Forderung von 25 Millionen. Gelingt keine Einigung, bleibt Jones bis Januar in Liverpool und hofft auf mehr Spielzeit unter dem neuen Trainer Arne Slot. Das Transferfenster ist bis 31. August geöffnet, sodass beide Seiten Zeit haben. Jones' Zukunft bleibt ungewiss.

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