Como macht Druck bei Chelsea-Verteidiger Mamadou Sarr

Der Serie-A-Klub Como will offenbar Chelsea-Verteidiger Mamadou Sarr verpflichten. Das berichtet die „Gazzetta Dello Sport“. Die Italiener treiben die Jagd auf den jungen Innenverteidiger im Januar-Transferfenster voran – eine der spannenderen Geschichten dieses Winters.

Hintergrund: Chelseas Planung unter der Lupe

Comos Interesse an Sarr zeigt viel über Chelseas Transferstrategie. Die Blues horten junge Talente, Sarr ist einer von mehreren vielversprechenden Verteidigern in der Akademie. Die Chancen auf Einsätze bei den Profis sind in London jedoch begrenzt – ein Wechsel zu Como könnte für seine Entwicklung förderlich sein.

Sarr, der noch kein Pflichtspiel für Chelsea absolviert hat, überzeugte in der Jugend. Der 19-Jährige besticht durch Physis und Ballruhe – Eigenschaften, die europaweit Begehrlichkeiten wecken.

Auswirkungen auf Chelsea und Como

Für Chelsea würde ein Verkauf oder eine Leihe Sarrs an Como der eigenen Linie entsprechen, jungen Spielern Spielpraxis zu ermöglichen, wenn der Durchbruch in London nicht absehbar ist. Bereits Talente wie Levi Colwill (kam zurück) oder Ian Maatsen wurden abgegeben, um ihnen regelmäßige Einsätze zu garantieren.

  • Defensive Tiefe bei Chelsea: Mit Thiago Silva, Wesley Fofana und Benoit Badiashile hätte Sarr kaum Minuten zu erwarten.
  • Comos Projekt: Der von vermögenden Eigentümern unterstützte Klub baut einen Kader aus Erfahrung und Jugend auf.
  • Leihe oder Kauf? Der Bericht nennt keine Details, doch eine Leihe mit Kaufoption ist in solchen Fällen üblich.

Taktisch passt Sarr zu Como: Trainer Osian Roberts (oder sein Nachfolger) bevorzugt eine Dreierkette, die dem jungen Abwehrspieler entgegenkommen dürfte. Dort würde er mit erfahrenen Profis um einen Startplatz kämpfen.

Wie geht es weiter mit Sarr und Chelsea?

Como will die Bemühungen in den kommenden Wochen intensivieren. Chelsea muss entscheiden, ob Sarr als Tiefe gehalten wird oder anderswo Spielpraxis sammeln soll. Eine Entscheidung wird noch vor Ende des Januar-Fensters erwartet.

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