Chelsea jagt Crystal Palace-Verteidiger Maxence Lacroix
Chelsea zeigt Interesse an Maxence Lacroix von Crystal Palace – ein Transfer, der einen deutlichen Bruch mit der jüngsten Transferstrategie bedeuten würde. Laut Kreisen haben die Blues seit dem missglückten Sommer 2022 mit Raheem Sterling und Kalidou Koulibaly keine Ablöse mehr für Spieler ab 26 Jahren gezahlt.
Hintergrund: Chelseas U26-Transferpolitik
Seit Sommer 2022 verfolgt Chelsea eine strikte Linie und verpflichtet vorrangig jüngere Spieler. Die teuren Transfers von Sterling (27) und Koulibaly (31) schlugen fehl – beide konnten die hohen Gehälter und Ablösen nicht rechtfertigen. Sterling spielt heute beim FC Arsenal, Koulibaly wechselte zu Al-Hilal. Seither setzt Chelsea auf Talente unter 25 wie Enzo Fernández, Moisés Caicedo und Cole Palmer.
Lacroix ist 26 – und wäre daher eine bemerkenswerte Ausnahme. Der französische Innenverteidiger kam 2024 von Wolfsburg zu Palace und ist unter Oliver Glasner ein konstanter Leistungsträger. Sein Tempo, seine Physis und sein Aufbauspiel machen ihn zur Schlüsselfigur in Palaces Abwehr.
Taktische Passform und Formanalyse
Lacroix‘ Fähigkeiten decken sich mit Chelseas Bedarf an einem linksfüßigen Innenverteidiger. Aktuell sind Levi Colwill und Benoît Badiashile die natürlichen Linksfüßler, doch beide kämpfen mit Form und Fitness. Lacroix‘ Erfahrung in einer Dreier- oder Viererkette würde taktische Flexibilität bieten. Bei Palace agierte er in einer hohen Abwehrlinie, presste aggressiv und sicherte Räume ab – das passt zu Enzo Marescas System, das ballsichere Verteidiger unter Druck verlangt.
Statistisch gehört Lacroix zu den besten Premier-League-Innenverteidigern bei Interceptions und Klärungen pro 90 Minuten. Seine Passquote liegt bei über 85 %, und er kann mit progressiven Pässen Linien durchbrechen. Chelseas Abwehr hat in dieser Saison bereits 30 Gegentore kassiert – Maresca könnte Lacroix als Upgrade in Aufbau und Defensivstabilität sehen.
Transfer-Markt-Kontext und Ablöse
Palace dürfte aufgrund von Lacroix‘ Vertrag bis 2028 eine Ablöse von 30-40 Millionen Pfund fordern. Für Chelsea wäre das vergleichsweise günstig. Der Deal würde signalisieren, dass Chelsea von seiner strengen U26-Politik abweicht, wenn der Spieler passt. Anders als bei Sterling und Koulibaly wäre das Risiko geringer, wenn die Gehälter kontrolliert werden.
- Chelsea hat seit 2022 keine Ablöse für Spieler über 26 gezahlt.
- Lacroix ist 26 und passt ins Profil eines erfahrenen, aber noch nicht zu alten Verteidigers.
- Ein Transfer würde zeigen, ob Chelseas Politik für Top-Kandidaten flexibel ist.
Auswirkungen auf die Fantasy Premier League
Lacroix‘ möglicher Wechsel zu Chelsea würde seinen FPL-Wert steigern. Aktuell ist er nur bei 2,1 % der Manager im Kader – ein Transfer ließe die Besitzerquote steigen. Chelseas kommende Spiele (gegen Southampton, Leicester, Nottingham Forest) bieten Potenzial für weiße Westen. Falls Lacroix sich durchsetzt, könnte er mit rund 4,5 Millionen zur günstigen Defensiv-Option werden.
Wie geht es weiter für Chelsea und Lacroix?
Die Verhandlungen werden in den kommenden Wochen intensiver. Chelsea muss entscheiden, ob es seine Transferpolitik für einen Spieler bricht, der ein langjähriges Abwehrproblem lösen könnte. Für Lacroix wäre der Wechsel an die Stamford Bridge ein Karrieresprung – doch seine Premier-League-Erfahrung macht ihn zu einem risikoarmen Kandidaten. Die nächsten Tage werden zeigen, ob aus dem Gerücht ein konkretes Angebot wird.
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