Chelsea jagt brasilianisches Juwel: 84 Mio. für Bontempo?
Laut einem Bericht aus Brasilien beobachtet der FC Chelsea das hochtalentierte Mittelfeld-Juwel Gabriel Bontempo von Santos. Der 18-Jährige soll rund 84 Millionen Pfund kosten und bereits im Sommer wechseln können.
Wer ist Gabriel Bontempo?
Der Teenager hat sich in dieser Saison bei Santos in die erste Mannschaft gespielt und gilt als eines der vielversprechendsten Talente Südamerikas. Mehrere europäische Topklubs sind interessiert, aber Chelsea soll die Nase vorn haben.
Bontempo ist ein offensiver Mittelfeldspieler, der auch auf dem linken Flügel spielen kann. Seine Dribbelstärke, Übersicht und Torgefahr erinnern an brasilianische Legenden. Bei Santos hat er eine Akademie durchlaufen, die schon Pelé, Neymar, Rodrygo und Gabriel Martinelli hervorbrachte.
Ablöse und Transferhintergrund
Die geforderten 84 Millionen Pfund würden Bontempo zu einem der teuersten Teenager der Geschichte machen. Zum Vergleich: Chelsea zahlte 2023 88 Mio. für Moisés Caicedo und 107 Mio. für Enzo Fernández. Auch Real Madrid (45 Mio. für den damals 16-jährigen Endrick) und Barcelona (ähnliche Summe für Vitor Roque) haben gezeigt, dass brasilianische Talente ihren Preis haben.
Unter den Eigentümern Todd Boehly und Clearlake Capital hat Chelsea über eine Milliarde Pfund in Spieler unter 25 investiert. Bontempo passt perfekt in dieses Profil.
Taktische Passform bei Chelsea
Cheftrainer Mauricio Pochettino hat in dieser Saison oft im 4-2-3-1-System spielen lassen. Bontempo könnte die zentrale offensive Mittelfeldrolle oder den linken Flügel besetzen. Er wäre eine direkte Alternative zu Cole Palmer (rechts) und brächte mehr brasilianische Kreativität ins Spiel.
Fantasy Premier League (FPL)
Für FPL-Manager könnte Bontempo interessant werden: Er würde wohl nicht sofort Stammspieler, aber sein Preis von 6,0-7,0 Millionen Pfund (geschätzt) wäre günstig. Seine Einsatzzeiten in der ersten Saison wären entscheidend.
Konkurrenz und Hürden
Neben Chelsea haben weitere europäische Topklubs ein Auge auf Bontempo geworfen. Chelseas Bereitschaft, hohe Summen zu zahlen, könnte den Ausschlag geben. Allerdings muss noch eine Arbeitsgenehmigung beantragt werden – für Südamerikaner aber meistens machbar. Spieler aus Brasilien bevorzugen oft Spanien oder Italien, doch Chelseas Kaderplanung könnte überzeugen.
Das Risiko ist hoch: 84 Millionen für ein unerfahrenes Talent. Chelseas letzte Großtransfers wie Havertz und Lukaku enttäuschten, während Caicedo zuletzt aufblühte.
Wie geht es weiter?
Chelsea wird das Interesse in den nächsten Wochen konkretisieren – ein Angebot im Januar oder nächsten Sommer ist möglich. Santos muss nicht verkaufen, aber bei einer Klausel in dieser Höhe wird verhandelt. Sollte Chelsea die Champions League verpassen, könnte das ein Problem sein. Die finanziellen Mittel sind aber da.
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