Chelsea beobachtet 25-Millionen-Euro-Mann Lucas Da Cunha vom FC Como
Der FC Chelsea hat offenbar ein Auge auf Mittelfeldspieler Lucas Da Cunha vom FC Como geworfen, wie TEAMtalk berichtet. Der 25-jährige Franzose, der von Transfermarkt auf 25 Millionen Euro taxiert wird, überzeugte bislang vor allem durch seine Balleroberungen und seine Passsicherheit. Die Blues stehen jedoch in Konkurrenz zu Liverpool, Nottingham Forest und Bournemouth.
- Spieler: Lucas Da Cunha (Como, Mittelfeld, 25)
- Ablöse: 25 Millionen Euro (Transfermarkt-Schätzung)
- Interessierte Klubs: Chelsea, Liverpool, Nottingham Forest, Bournemouth
- Da Cunhas Statistiken: 7,12 Balleroberungen pro Spiel, 94 Prozent Passquote
- Vertrag: Kürzlich mit Como verlängert
- Möglicher Wechsel: Chelsea plant Mittelfeld-Verstärkung für 2027
Die Transferdetails
Laut TEAMtalk hat Chelsea konkretes Interesse an einer Verpflichtung von Lucas Da Cunha vom FC Como bekundet. Der Mittelfeldspieler wird von Transfermarkt auf 25 Millionen Euro geschätzt. Da Cunha war 2023 von OGC Nizza nach Como gewechselt und avancierte schnell zum Schlüsselspieler des italienischen Klubs. In seiner ersten Saison half er maßgeblich beim Aufstieg in die Serie A. Seitdem sammelte er 77 Einsätze für die Lombarden.
In der vergangenen Spielzeit stand Da Cunha in 36 von 38 Serie-A-Partien auf dem Platz und bekleidete verschiedene Positionen im Mittelfeld. Damit hatte er großen Anteil an der historischen Qualifikation für die UEFA Champions League. In der laufenden Saison war er bislang in allen Pflichtspielen Comos dabei, einschließlich des denkwürdigen 4:1-Erfolgs in der Königsklasse gegen RB Leipzig, bei dem er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führte.
Wie TEAMtalk weiter berichtet, haben mehrere Premier-League-Klubs, darunter Chelsea, die Entwicklung des 25-Jährigen aufmerksam verfolgt und bereits Kontakt aufgenommen, bevor dieser sich für eine Vertragsverlängerung in Como entschied. Trotz des neuen Arbeitspapiers beobachten die Blues die Situation des Franzosen genau, da sie ihr Mittelfeld im Jahr 2027 verstärken wollen. Allerdings droht Chelsea im Werben um den Nationalspieler harte Konkurrenz von Liverpool, Nottingham Forest und Bournemouth.
Die Zahlen
- 7,12 – Balleroberungen pro Spiel in dieser Saison
- 94 % – erfolgreiche Pässe
- 77 – Einsätze für Como seit dem Aufstieg in die Serie A
- 38 – Serie-A-Spiele in der letzten Saison; Da Cunha fehlte nur zweimal
- 25 Mio. € – Marktwert laut Transfermarkt
Warum Chelsea Da Cunha braucht: taktische Lösung für das Mittelfeld-Problem
Das Mittelfeld des FC Chelsea präsentiert sich in dieser Saison alles andere als sattelfest. Trainer Xabi Alonso sucht bislang vergeblich nach einer festen Formation. Die Blues setzten im Zentrum auf Reece James, Malo Gusto, Romeo Lavia, Jordan Henderson und Valentin Barco, wirkten dabei jedoch in Umschaltmomenten stets anfällig und entblößt. Mit nur zwei Siegen aus den ersten fünf Spielen, darunter eine enttäuschende 0:2-Niederlage gegen Brentford vor der Länderspielpause, ist der Bedarf an einem echten Sechser offensichtlich.
Lucas Da Cunha könnte genau diese Lücke schließen. Seine 7,12 Balleroberungen pro Partie und die 94-prozentige Passquote belegen seine Fähigkeit, Bälle zurückzuerobern und effizient zu verteilen. Von seinem ehemaligen Teamkollegen bei Lausanne-Sport, Stjepan Kukuruzovic, als „außergewöhnlich“ beschrieben, würde Da Cunha das defensive Schild im Mittelfeld errichten, das den kreativen Spielern den Rücken freihält. Seine Vielseitigkeit auf verschiedenen Mittelfeldpositionen ist ein zusätzlicher Bonus, und seine Führungsqualitäten – er führte Como in der Champions League als Kapitän an – wären in einem jungen Chelsea-Kader von unschätzbarem Wert.
Allerdings dürfte eine Verpflichtung alles andere als einfach werden. Da Cunha hat erst kürzlich seinen Vertrag in Como verlängert, und die Italiener werden wenig Neigung zeigen, ihren Leistungsträger ziehen zu lassen. Zudem konkurriert Chelsea mit Liverpool, Nottingham Forest und Bournemouth. Gerade die Reds, die ebenfalls einen durchwachsenen Saisonstart erwischten, könnten Da Cunha eine prominente Rolle anbieten. Das Rennen um seine Unterschrift dürfte sich weiter zuspitzen, und Chelsea muss womöglich schnell handeln, um nicht das Nachsehen zu haben.
Diskussionspunkte
- Kann sich Da Cunha an das Tempo und die Physis der Premier League anpassen, oder wird er wie andere Serie-A-Importe Probleme bekommen?
- Sind 25 Millionen Euro ein fairer Preis für einen 25-Jährigen mit begrenzter Erfahrung in einer Top-Liga abseits einer guten Saison?
- Sollte Chelsea lieber einen erfahreneren Mittelfeldspieler verpflichten, oder ist Da Cunha genau das richtige Profil?
- Wird Chelsea es bereuen, nicht schon vor der Vertragsverlängerung in Como zugeschlagen zu haben, angesichts der Konkurrenz von Liverpool und Co.?
Wie geht es weiter?
Chelsea wird die Leistungen von Da Cunha auch in den kommenden Serie-A- und Champions-League-Partien Comos aufmerksam verfolgen. Eine Entscheidung, ob man das Interesse offiziell macht, wird in den kommenden Monaten erwartet – das Winter-Transferfenster könnte eine Gelegenheit bieten. Ein tatsächlicher Wechsel ist jedoch eher im Sommer 2027 wahrscheinlich, wenn Chelsea eine größere Mittelfeld-Rochade plant. Das nächste Spiel der Blues gegen Brentford bietet Trainer Alonso eine weitere Gelegenheit, seine aktuellen Optionen vor der Länderspielpause zu bewerten.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Lucas Da Cunha?
Lucas Da Cunha ist ein 25-jähriger französischer Mittelfeldspieler, der für Como aufläuft. Er kam 2023 von Nizza und ist eine Schlüsselfigur im Aufstieg des Klubs in die Serie A und die Champions-League-Qualifikation.
Wie viel müsste Chelsea für Da Cunha zahlen?
Transfermarkt schätzt Da Cunha auf 25 Millionen Euro, doch Como dürfte angesichts seiner Bedeutung und der jüngsten Vertragsverlängerung eine höhere Ablöse fordern.
Wird Chelsea Da Cunha im Januar verpflichten?
Der Bericht legt nahe, dass Chelsea ihn für einen möglichen Transfer im Jahr 2027 beobachtet, ein Januar-Wechsel ist daher unwahrscheinlich. Sollten die Mittelfeld-Probleme der Blues jedoch anhalten, könnte sich die Lage ändern.
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