Chelsea nimmt Kontakt auf: Flügelstürmer Schjelderup im Visier

Der FC Chelsea hat nach Informationen von "Record" und "Sport Witness" erste Gespräche mit Benfica Lissabon über eine Verpflichtung von Andreas Schjelderup aufgenommen. Der 22-jährige Norweger, der auf dem linken Flügel zu Hause ist, soll umgerechnet rund 34 Millionen Pfund kosten. Ein Transfer könnte noch in diesem Sommer über die Bühne gehen.

Die Blues suchen Verstärkung für die Offensivflügel und sind dabei auf Schjelderup aufmerksam geworden. Der Norweger war vor seiner Zeit in Lissabon für den dänischen Klub Nordsjaelland aktiv, konnte sich bei Benfica aber noch nicht als Stammspieler durchsetzen.

Taktische Passform an der Stamford Bridge

Schjelderup ist ein linksfüßiger Flügelspieler, der vor allem von links nach innen zieht. Sein Spielstil passt zu Chelseas Bedarf an Direktheit und Kreativität im letzten Drittel. Unter Trainer Enzo Maresca favorisieren die Blues Flügelspieler, die sowohl die Abwehr auseinanderziehen als auch in engen Räumen kombinieren können. Schjelderups tiefe Körperschwerpunkt und seine Fähigkeit, im Eins-gegen-Eins zu bestehen, könnten Chelseas Angriff eine neue Dimension verleihen – zu oft mangelte es in dieser Saison an Durchschlagskraft von den Flügeln.

Mit Raheem Sterling und Mykhailo Mudryk, die beide um Konstanz kämpfen, würde ein hungriger junger Flügelspieler für zusätzliche Konkurrenz sorgen. Zudem ist Schjelderup flexibel einsetzbar – auch auf der rechten Seite oder als zweite Spitze, was taktische Optionen eröffnet.

Transfermarkt-Kontext

Die Ablöse von 34 Millionen Pfund ist zwar beachtlich, liegt aber im Rahmen der jüngeren Ausgabenpolitik der Blues. Unter der Führung von Todd Boehly hat Chelsea massiv in junge Talente investiert, mit Transfers wie Moises Caicedo, Enzo Fernandez und Cole Palmer, die alle über 40 Millionen Pfund kosteten. Verglichen damit ist Schjelderup ein kalkulierbares Risiko mit hohem Potenzial.

Benfica verpflichtete den Norweger einst für rund zehn Millionen Pfund von Nordsjaelland – ein Verkauf für 34 Millionen würde einen satten Gewinn bedeuten. Die Portugiesen haben eine starke Bilanz, wenn es um die Entwicklung und den gewinnbringenden Verkauf von Spielern geht, wie die Beispiele Enzo Fernandez und Darwin Nunez zeigen.

Auswirkungen auf Fantasy Premier League

Für FPL-Manager könnte Schjelderup bei einem Wechsel zu Chelsea ein günstiger Enabler sein. Mit einem potenziellen Preis von 5,5 bis 6,5 Millionen Pfund könnte er sich als Geheimtipp entpuppen, wenn er regelmäßig Spielzeit bekommt. Chelseas anstehendes Programm mit Spielen gegen Aufsteiger und Teams aus dem Mittelfeld macht ihre Angreifer interessant. Allerdings gilt: Erst wenn er integriert ist und seine Fitness nachgewiesen hat, ist er eine Option.

  • Besitzerquote: Anfangs gering, wahrscheinlich unter 5 %.
  • Preis: Voraussichtlich 5,5 bis 6,5 Mio. Pfund als Mittelfeldspieler.
  • Spielplan: Chelsea trifft in vier der ersten acht Spieltage auf Aufsteiger.

Wie geht es weiter für Chelsea und Schjelderup?

Die Gespräche befinden sich noch im Anfangsstadium, ein offizielles Angebot liegt noch nicht vor. Chelsea muss zudem die Kaderregistrierung und mögliche Abgänge berücksichtigen, um die Finanzen im Gleichgewicht zu halten. Schjelderup könnte auch andere Optionen haben, mehrere europäische Klubs beobachten seine Entwicklung. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Blues ihr Interesse in ein konkretes Angebot umwandeln.

Für Chelsea-Fans gibt es nun weitere Updates zu erwarten, während das Sommerfenster näher rückt. Die Scouting-Abteilung des Klubs identifiziert weiterhin junge Talente, die in die langfristige Vision passen – und Schjelderup erfüllt dieses Profil. Kommt der Deal zustande, würde er einem Team im Umbruch Tiefe und Potenzial verleihen.

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