Barcelona winkt ab: Kein Rashford-Transfer
Der FC Barcelona wird offenbar auf eine Verpflichtung von Manchester United-Stürmer Marcus Rashford verzichten. Das berichten die englischen Zeitungen am Freitag. In den vergangenen Wochen war der englische Nationalspieler immer wieder mit den Katalanen in Verbindung gebracht worden, doch nun scheint der Poker geplatzt.
Die Nachricht kommt kurz vor dem Start der Transferperiode im Januar. Rashford, 27, hat in dieser Saison Formschwankungen: In 15 Pflichtspielen gelangen ihm nur vier Tore.
Hintergrund: Rashfords Formtief
Rashfords Leistungskurve zeigt nach unten. Nach einer Karrierebestmarke von 30 Toren 2022/23 traf er im Kalenderjahr 2023 nur achtmal. Seine Produktivität ist eingebrochen, was Zweifel an seiner Zukunft bei United aufkommen lässt.
Barcelona agiert unter strengen finanziellen Auflagen. Die Klubführung setzt auf junge Talente mit niedrigeren Gehältern. Rashfords üppiges Salär von angeblich über 300.000 Pfund pro Woche wäre ein massives Hindernis für die La-Liga-Mannschaft.
Taktisch betrachtet würde Rashford als Linksaußen, der nach innen zieht, Barcelonas Offensive beleben. Doch Trainer Hansi Flick scheint mit seinen aktuellen Optionen wie Raphinha und Ferran Torres zufrieden.
Auswirkungen und Analyse
Für Manchester United könnte Barcelonas Absage die Situation verkomplizieren. Rashford wird mit einem Wechsel zu neuer Geltung in Verbindung gebracht, doch die begrenzten Interessenten könnten ihn zwingen, bei United unter Ruben Amorim um seinen Platz zu kämpfen.
- Rashford stand in der Premier League in dieser Saison nur zehnmal in der Startelf.
- Seine Torbeteiligung pro 90 Minuten fiel von 0,82 (2022/23) auf 0,41 in dieser Spielzeit.
- Barcelonas Financial Fairplay schränkt die Registrierung von Spitzenverdienern ein.
Im Fantasy-Fußball ist Rashfords Anteil an den Teams auf unter fünf Prozent gefallen. Vor ihm liegen schwere Auswärtsspiele beim FC Liverpool und beim FC Arsenal. Manager setzen lieber auf Cole Palmer oder Bukayo Saka.
Wie geht es weiter?
Das Transferfenster öffnet in vier Wochen. United könnte Rashford ausleihen, um ihn abzugeben. Klubs aus Saudi-Arabien oder anderen europäischen Ligen könnten ins Spiel kommen. Barcelonas Absage schränkt seine Optionen jedenfalls drastisch ein.
Weitere Artikel
Archiviert unter: Transfergerüchte | LA Premier League Home