Barcelona hat sich aus dem Rennen um den Flügelspieler von Newcastle United, Anthony Gordon, zurückgezogen. Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte, dass die spanischen Giganten den Engländer aufgrund ihrer aktuellen finanziellen Zwänge für zu teuer halten.

Die La Liga-Meister waren mit einem Transfer des 24-Jährigen in Verbindung gebracht worden, da sie im Sommer ihre Angriffsoptionen verstärken wollen. Newcastles hohe Bewertung hat sich jedoch als großes Hindernis erwiesen und Barcelona gezwungen, ihre Aufmerksamkeit anderweitig zu richten.

Finanzielle Realität trifft Barcelona

Trotz ihres Status als einer der größten Klubs Europas kämpft Barcelona weiterhin mit schwerwiegenden finanziellen Einschränkungen. Die bekannten wirtschaftlichen Probleme des Klubs haben ihre Fähigkeit eingeschränkt, um hochpreisige Ziele zu konkurrieren, und Gordons Preis liegt offenbar weit über ihrem Budget.

Romano sagte exklusiv gegenüber CaughtOffside: „Barcelona führt keine Gespräche über eine Verpflichtung von Anthony Gordon. Der Spieler gilt aufgrund ihrer Financial-Fair-Play-Situation und der allgemeinen Budgetbeschränkungen als zu teuer für sie.“

Newcastles starke Position

Newcastle United steht nicht unter Druck, Gordon zu verkaufen, der unter Eddie Howe eine Schlüsselfigur war. Der Flügelspieler erzielte in der letzten Premier-League-Saison 11 Tore und 10 Vorlagen und festigte damit seinen Platz als eines der vielversprechendsten jungen Talente der Liga.

Die „Magpies“ verlangen Berichten zufolge eine Ablöse von über 70 Millionen Pfund für den ehemaligen Everton-Spieler, eine Summe, die Barcelona angesichts der Notwendigkeit, die Bücher auszugleichen und die strengen Finanzvorschriften der La Liga einzuhalten, nicht rechtfertigen kann.

Was bedeutet das für Gordons Zukunft?

Da Barcelona aus dem Rennen ist, liegt Gordons unmittelbare Zukunft weiterhin im St. James‘ Park. Allerdings könnten noch Interessen von anderen Premier-League-Klubs wie Liverpool und Chelsea aufkommen. Newcastle bleibt dabei, dass sie ihren Star nicht verkaufen wollen, aber jeder Spieler hat seinen Preis.

Gordon selbst hat öffentlich sein Glück in Newcastle bekundet, aber der Reiz der Champions League und ein möglicher Wechsel zu einem Top-6-Klub könnten seine Entschlossenheit vor dem Ende des Transferfensters auf die Probe stellen.

Barcelonas alternative Ziele

Barcelonas Scheitern, Gordon zu verpflichten, bedeutet, dass sie sich wahrscheinlich auf erschwinglichere Optionen konzentrieren werden. Berichten zufolge beobachten sie Athletic Bilbaos Nico Williams, obwohl dessen Ausstiegsklausel von rund 50 Millionen Euro ebenfalls problematisch sein könnte. Andere Namen, die genannt werden, sind RB Leipzigs Dani Olmo und Portos Galeno.

Die katalanischen Giganten werden voraussichtlich diesen Sommer mindestens eine große Verpflichtung tätigen, aber es scheint, dass Anthony Gordon nicht dieser Spieler sein wird.