Arsenal hat Gespräche über einen 50-Millionen-Transfer von Eintracht Frankfurts Can Uzun geführt – jetzt steigt auch Everton in den Poker ein
Laut „Caught Offside“ hat Arsenal bereits Gespräche über einen möglichen Wechsel von Eintracht-Frankfurt-Mittelfeldspieler Can Uzun geführt – doch auch Everton beobachtet den auf 50 Millionen Pfund taxierten Youngster genau. Aston Villa und Brighton & Hove Albion sind ebenfalls im Rennen, während Arsenal den 21-Jährigen intern nicht als Prioritätstransfer einstuft.
- Spieler: Can Uzun, rechtsfüßiger Kreativmittelfeldspieler
- Verein: Eintracht Frankfurt
- Ausstiegsklausel: 50 Mio. Pfund (60 Mio. Euro)
- Vertrag: läuft bis 2029
- Arsenal-Haltung: Gespräche geführt, aber nicht bereit, die Ablöse zu zahlen
- Mitbewerber: Everton, Aston Villa, Brighton, Borussia Dortmund, AC Mailand, SSC Neapel
Die Transferdetails
Eintracht Frankfurt lässt Can Uzun nur ziehen, wenn ein Interessent seine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Pfund (60 Mio. Euro) aktiviert. Sein laufender Vertrag beim Bundesligisten ist noch bis 2029 datiert. Arsenal hat bereits Gespräche über einen möglichen Coup geführt, betrachtet den 21-Jährigen aber nicht als Wunschkandidaten Nummer eins und ist nicht bereit, die Forderung der Hessen zu erfüllen.
Everton, so heißt es bei „Caught Offside“, behält die Entwicklung von Uzun seit geraumer Zeit genau im Auge, bevor die Toffees einen konkreten Vorstoß wagen. Allerdings ist die Konkurrenz groß: Aston Villa und Brighton & Hove Albion mischen ebenfalls mit. Borussia Dortmund, AC Mailand und der SSC Neapel haben bereits in der Vergangenheit Interesse am Mittelfeldmann signalisiert.
Die Zahlen
- Uzun kommt in dieser Saison wettbewerbsübergreifend auf sieben Torbeteiligungen
- Seine Ausstiegsklausel liegt bei 50 Mio. Pfund (60 Mio. Euro)
- Sein Vertrag bei Eintracht Frankfurt läuft bis 2029
- Everton-Profi Kiernan Dewsbury-Hall sammelte in der Vorsaison in 32 Spielen wettbewerbsübergreifend zwölf Torbeteiligungen
- Dewsbury-Hall erzielte in dieser Saison in sieben Premier-League-Spielen zwei Tore und legte einen Treffer auf
Warum Everton einen Kreativmann braucht
Evertons Interesse an Uzun rührt aus der mangelnden Tiefe auf der Zehnerposition. Kiernan Dewsbury-Hall, einst vom FC Chelsea gekommen und mittlerweile im Hill Dickinson Stadium aktiv, hat sich als unumstrittener Stammspieler im offensiven Mittelfeld etabliert. Der 28-Jährige erwischte einen vielversprechenden Start in diese Saison: zwei Tore und eine Vorlage in sieben Premier-League-Einsätzen.
Neben Dewsbury-Hall steht Everton mit Carlos Alcaraz nur eine weitere Alternative für die Zehnerrolle zur Verfügung. Der Argentinier hat es bislang jedoch schwer, sich in die Startelf von Trainer David Moyes zu spielen. Deshalb planen die Toffees die Verpflichtung eines neuen Mittelfeldspielers – Uzun steht dabei ganz oben auf der Liste.
Um den Deal einzutüten, muss Moyes' Team allerdings harte Konkurrenz ausstechen. Aston Villa und Brighton & Hove Albion sind ebenfalls im Rennen, während Borussia Dortmund, AC Mailand und Neapel bereits früher Interesse gezeigt haben. Arsenals Präsenz macht die Sache zusätzlich kompliziert – doch die Zurückhaltung der Gunners bei der Ausstiegsklausel könnte Everton die Tür öffnen.
Warum Arsenal die 50 Millionen nicht zahlen will
Arsenals Haltung resultiert aus den vorhandenen Optionen im kreativen Mittelfeld. Die Gunners verfügen derzeit über Martin Odegaard, Eberechi Eze, Mikel Merino und Max Dowman für diese Position. Es besteht also kein Bedarf, hier nachzulegen – es sei denn, ein Spieler verlässt den Klub. Uzun ist ein talentierter Fußballer mit dem Potenzial für die absolute Spitze, aber Arsenal ist nicht gewillt, die Frankfurter Forderung zu erfüllen.
Uzun ist von Haus aus rechtsfüßiger Kreativspieler. Zuletzt blitzten seine Qualitäten in der Bundesliga auf – sieben Torbeteiligungen in dieser Saison stehen zu Buche. Dennoch könnte er für Arsenal oder Everton ein kluger Schachzug sein, sollte einer der beiden Klubs zuschlagen.
Es bleibt spannend, ob der Nordlondoner Klub oder der Verein von der Merseyside am Ende einen konkreten Vorstoß wagt, um sich die Dienste des Mittelfeldmanns zu sichern.
Die Diskussionsthemen
- Sollte Arsenal die 50-Millionen-Klausel für einen Spieler ziehen, den man nicht als Priorität ansieht – oder zeigt die Zurückhaltung, dass man auf die Entwicklung von Max Dowman vertraut?
- Evertons Werben um Uzun ergibt angesichts der Probleme von Carlos Alcaraz Sinn – aber kann man mit Aston Villa und Brighton um ein 50-Millionen-Talent konkurrieren?
- Rechtfertigen sieben Torbeteiligungen in dieser Saison einen Preis von 50 Millionen – oder kalkuliert Frankfurt das Potenzial statt der Leistung?
- Würde ein Uzun-Transfer bei Arsenal die Entwicklung der vorhandenen Kreativoptionen um Odegaard, Eze, Merino und Dowman ausbremsen?
Wie geht es weiter
Arsenal, Everton, Aston Villa und Brighton müssen entscheiden, ob sie die 50-Millionen-Ausstiegsklausel von Can Uzun aktivieren. Eintracht Frankfurt wird unter dieser Marke nicht verhandeln, der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft bis 2029. Everton beobachtet seine Entwicklung genau, Arsenal hat Gespräche geführt, scheut aber bislang die Ablöse. Der nächste Schritt auf dem Transfermarkt wird entscheiden, ob Uzun in dieser Saison in der Premier League aufschlägt.
Häufig gestellte Fragen
Hat Arsenal Gespräche über eine Verpflichtung von Can Uzun geführt?
Ja, laut „Caught Offside“ hat Arsenal bereits Gespräche über einen möglichen Coup mit Can Uzun geführt.
Wie viel würde Can Uzun kosten?
Eintracht Frankfurt lässt ihn nur ziehen, wenn ein Interessent seine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Pfund (60 Mio. Euro) aktiviert.
Ist Everton an Can Uzun interessiert?
Ja, Everton beobachtet die Entwicklung von Uzun genau, bevor die Toffees einen möglichen Vorstoß wagen – allerdings mit Konkurrenz von Aston Villa und Brighton.
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