Arsenal forciert Transfer von Morgan Rogers
Arsenal hat seine Bemühungen um Aston-Villa-Angreifer Morgan Rogers intensiviert. Laut Journalist Fabrizio Romano sind die Gespräche bereits fortgeschritten. Die Gunners bereiten ein Angebot vor, um den 22-Jährigen im Sommer an die Emirates zu lotsen.
Hintergrund und Kontext
Rogers war im Januar 2024 für eine Ablöse von umgerechnet rund 9,5 Millionen Euro von Middlesbrough zu Aston Villa gewechselt, inklusive Bonuszahlungen steigt die Summe auf gut 21 Millionen Euro. In seiner ersten vollen Saison bei den Villans absolvierte er 33 Pflichtspiele, erzielte drei Tore und bereitete fünf Treffer vor. Der variable Offensivspieler, der sowohl auf dem linken Flügel als auch als Mittelstürmer eingesetzt werden kann, überzeugt vor allem durch seine Dribbelstärke und sein Tempo.
Arsenals Interesse kommt nicht von ungefähr: Trainer Mikel Arteta will seinen Angriff für die Saison 2025/26 verstärken. Die Gunners wurden in der Premier League Dritter, zwölf Punkte hinter Meister Manchester City. Da Gabriel Jesus und Eddie Nketiah mit Abgängen in Verbindung gebracht werden, passt die Verpflichtung eines jungen, englischen Stürmers perfekt in die Transferstrategie.
Die geforderten rund 76 Millionen Euro würden Rogers zu einem der teuersten englischen Spieler aller Zeiten machen. Zum Vergleich: Aston Villa zahlte 2021 rekordverdächtige 117 Millionen Euro für Jack Grealish, Arsenals Rekordtransfer bleibt Declan Rice mit 123 Millionen Euro. Eine Ablöse in dieser Größenordnung für einen noch nicht etablierten englischen Nationalspieler wäre ein deutlicher Aufschlag auf die bisherige Leistung.
Analyse und Auswirkungen
Taktisch würde Rogers Arteta eine andere Option bieten als die vorhandenen Stürmer. Im Gegensatz zum klassischen Mittelstürmer Jesus fühlt sich Rogers wohl, wenn er von links nach innen zieht und mit dem starken rechten Fuß abschließen kann. Das würde es Bukayo Saka ermöglichen, weiter rechts zu spielen, während Martinelli um den linken Flügel kämpft. Alternativ könnte Rogers auch als falsche Neun auflaufen – eine Rolle, die Kai Havertz in der vergangenen Saison zeitweise übernahm.
- Mit einer Dribbelquote von 62 Prozent in der Premier League gehört Rogers zu den besten Offensivspielern im Eins-gegen-Eins.
- Im Schnitt liefert er 1,8 Torschussvorlagen und 1,4 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten – er kann also sowohl Chancen kreieren als auch das Spiel beschleunigen.
- Defensiv bringt er 1,2 Tacklings und 0,9 Ballgewinne pro Spiel, was seine Bereitschaft zum Pressen zeigt – ein wichtiger Faktor in Artetas System.
Für Fantasy-Manager: Sollte Rogers zu Arsenal wechseln, wäre sein Preis voraussichtlich zwischen 6,5 und 7,0 Millionen Euro. Bei günstigen Auftaktgegnern wie Wolves, Bournemouth und Southampton in den ersten sechs Wochen könnte er ein interessanter Differenzialspieler sein – wenn er sich einen Stammplatz erkämpft.
Mit diesem Transfer unterstreicht Arsenal seinen Anspruch, City herauszufordern. In der vergangenen Saison erzielte der Arsenal-Angriff 86 Tore – ligaweit Rang zwei hinter City mit 92 –, aber bei Verletzungen fehlte die Tiefe. Rogers’ Vielseitigkeit würde für Abhilfe sorgen und die Abhängigkeit von Schlüsselspielern reduzieren.
Wie geht es weiter?
Die Gespräche zwischen Arsenal und Aston Villa werden in den kommenden Tagen fortgesetzt. Der Spieler selbst soll einem Wechsel offen gegenüberstehen. Villa steht jedoch unter keinem Druck, da man sich für die Champions League 2025/26 qualifiziert hat. Jetzt liegt es an Arsenal, die Ablöseforderung zu erfüllen – oder riskieren, dass der Wunschspieler im Laufe des Fensters abspringt.
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